Meine Fernstudien an der WBH

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Das Problem mit der Zeit

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Engel912

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Wer kennt das nicht? Am Ende der 24 Stunden am Tag sind immer noch so viele Dinge übrig, die eigentlich erledigt werden sollten? Von Schlaf ganz zu schweigen!

Nachdem ich mich vor 3 Wochen erst mal für eine Woche in die Schönheit des Roten Meeres verabschiedet hatte (Tauchen ist die für mich beste Sportart der Welt!), war ich am Tag der Rückkehr der Ansicht, dass es JETZT wirklich losgehen kann.

Das ist 2 Wochen her. Seitdem habe ich fürs Studium keine Zeile geschrieben, von Literatur suchen und lesen fange ich auch besser garnicht erst an ....

Ich habe dafür knapp 100h in 2 Wochen gearbeitet ... und bin entsprechend platt. Dazu kommt bei mir leider, dass ich jeden Tag ca. 1,5-2h auf der Autbahn rumstehe. Grund dafür ist, dass seit Wochen auf der A3 Baustelle ist, und meine Abfahrt durch den Rückstau immer dicht ist.

Bedeutet unterm Strich, dass ich meistens nicht unter 12h am Tag nach Hause komme. Zieht man die paar Stunden Schlaf ab, ohne die man nicht auskommt, bleibt nicht mehr allzu viel Zeit ... und direkt nach dem Heimkommen kann ich beim besten Willen nichts machen.

Jedenfalls - alle Ausreden mal weggelassen - nervt es mich, dass ich die Zeit, in der ich meine Katze bei meinen Eltern deponiert habe (mein Bär fühlt sich da übrigens pudelwohl!), nicht positiv fürs Studium nutzen konnte.

Ich muss leider auch sagen, dass ich für die nächsten Wochen bis Weihnachten auch nicht viel besser gestimmt bin, weil es bei mir im Office noch stressiger werden wird. Aber dann - mal sehen! Man kann ja nicht über Jahre auf 120% arbeiten. Und ich werde versuchen, dafür zu sorgen, dass das ein Ende nimmt ....

Zum Abschluss meiner kurzen Rückmeldung für alle Katzenliebhaber noch ein Bild von meinem Kater - da hat er mal ruhig gehalten ;)

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8 Kommentare


Tja, was soll ich sagen? Wenn es nicht geht, dann geht es halt nicht. Übrigens kann ich dir wirklich nur empfehlen mal auf 80% runterzuschalten bei der Arbeit - wenn möglich. Ich kenne viele Leute, die sich ihre Gesundheit auf Dauer versaut haben wegen sowas.

Ich liebe rote Kater :) (hier fehlt ein Katzensmiley @Markus!)

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Markus Jung

Geschrieben

(hier fehlt ein Katzensmiley @Markus!)

Den wir es hier definitv nicht geben! ;-)

@Engel912: Für mich klingt das so, dass im Moment das Studium kaum in dein Leben rein passt - zeitlich und von der Energie her. Kann wohl nur besser werden, wenn denn beruflich bei dir irgendwann mal der Druck etwas nachlässt - und die Baustelle auf der Autobahn weg ist...

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Bei mir ist beruflich auch Land unter... ich wuerde aktuell auch keine Zeit fuer ein Studium haben, daher mein Tipp nicht darueber aufregen, bringt nichts.

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Beetlejuicine

Geschrieben

Das kenn ich gerade auch, zwar mit anderen Gründen, aber es nervt. Man hat eigentlich Lust und will und nix geht, weil äußerliche Beschränkungen da sind.

Nutzt wohl alles nix, UdoW sieht es ganz richtig, aufregen bringt nix.

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Ich liebe rote Kater (hier fehlt ein Katzensmiley @Markus!)

Den wir es hier definitv nicht geben! ;-)

wieso? das wäre definitiv eine sinnvolle Ergänzung und daher eine Verbesserung :thumbup::)::001_wub::):thumbup:

ich mag auch Katzen - egal ob grau, pechschwarz, rot oder mehrfarbig

@Engel: kennst du folgenden Spruch:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

(du kannst "Gott" bei Bedarf gegen was anderes ersetzen...)

ich schließe mich daher Udo an: wenn du's eh nicht ändern kannst, nimm's so hin wie es ist, reg dich nicht auf und mach das Beste draus - du hast schon so viel geschafft, den Rest packst du auch noch

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Wäre es eine Alternative mit den Öffentlichen zu fahren statt stau-zu-stehen? Dort hättest Du vielleicht Zeit zum Lernen.

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Vielen Dank an euch für die Anteilnahme :)

Das Problem ist ja eigentlich, dass ich mit einem dauernden schlechten Gewissen lebe, weil ich (immer noch) nicht mit dem Studium fertig bin. Auch wenn ich mir davon den Spaß in dem bisschen Freizeit natürlich nicht nehmen lasse :-D

Öffis gehen garnicht - da könnte ich mich auch nie konzentrieren! Die Öffis brauchen noch länger, selbst wenn ich den Stau mit einrechne - und die vielen Leute da gehen mir tierisch auf den Keks.

Markus trifft es schon am besten: das Studium passt überhaupt nicht in mein Leben. Wenn ich es genau nehme, hat das Masterstudium nie in mein Leben gepasst - dafür habe ich viel zu gerne Freizeit zum Entspannen. Es bleibt einfach dabei, dass die Idee, nach dem Bachelor noch einen drauf zu setzen, dämlich und nicht richtig durchdacht war. Es hilft jetzt nur nichts, weil es a) komplett bezahlt ist, ich B) "quasi" fertig bin und c) es wirklich dumm wäre, bei den Zensuren nicht den Abschluss zu machen.

Auch wenn die Lust nicht da ist - irgendwann muss ich mich da echt mal treten.

Ich hoffe also weiterhin auf nächstes Jahr!

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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
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      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
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      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
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      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.