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and again: it's the final countdown...

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sasa

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So, das letzte Präsenzwochenende ist Geschichte! Der Sonntag war anfangs recht unspektakulär. Die Präsentation war an sich inhaltlich gut, nur war ich wie immer mega nervös. Das gibt bestimmt Punktabzüge. Da sich die Note allerdings aus 4 verschiedenen Teilen zusammen setzt (und der größte Teil nun mal die Projektarbeit an sich ist), fällt das wahrscheinlich nicht so sehr ins Gewicht.

Die Masterarbeit sollte ja eigentlich erst Ende der Woche freigegeben werden. Ich hatte ja damit gerechnet, dass mein Thema nicht akzeptiert wird, und ich daher ein neues zugewiesen bekomme. Stattdessen kam Sonntag Abend auf dem Heimweg die Info, dass mein Thema wortwörtlich genehmigt wurde! Bearbeitungsstart war direkt am Montag, Abgabe ist Anfang Mai. Nun ja, bisher habe noch nichts dafür gemacht. Ich habe einen Betreuer einer anderen Universität zugewiesen bekommen, da dieser ein ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet ist. Im Laufe der nächsten Tage soll ich seine Kontaktdaten erhalten, und dann setze ich mich mal mit ihm in Verbindung. Sobald ich mehr weiß, gibt es einen eigenen Blogeintrag für die Thesis und meinen Zeitplan.

Auf der einen Seite bin ich glücklich, dass mein Thema genehmigt wurde, auf der anderen Seite fühlt sich alles alles andere momentan an wie ein Alptraum... Zuhause hat eine böse Überraschung auf mich gewartet. Plötzlich stehe ich alleine da, ohne Freund, ohne Job, bald ohne Wohnung, und ich habe keinen blassen Schimmer, wo ich hin soll... Ich bin völlig fertig mit den Nerven, habe die letzten Nächte kaum geschlafen und kriege keinen Bissen runter. Ich habe eine panische Angst vor den nächsten Wochen und Monaten. Heute möchte ich versuchen, alle Hebel in Gang zu setzen, um zügig einen Job zu finden. Was für einen ist mir erstmal egal, ob im Lager oder als Kellnerin, hauptsache etwas, womit man vorübergehend ein kleines Zimmer zahlen kann. Am liebsten würde ich zurück in die Nähe meiner Familie nach München, aber bei den Mietpreisen sollte ich das vielleicht mal überdenken. Andererseits wüsste ich nicht, wo ich sonst hin soll...


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7 Kommentare


Oh je, klingt alles gar nicht gut. Kannst du nicht vorrübergehend bei deiner Familie wieder einziehen bis du was neues und vor allem bezahlbares gefunden hast?

Ich drück dir die Daumen, dass das alles wieder wird und du dich voll und ganz auf deine Masterarbeit konzentrieren kannst :)

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Das hört sich wirklich übel an. Ich drücke dir die Daumen dass alles wieder ins Lot kommt.

Was München angeht: Vielleicht wäre eine WG die Übergangslösung (wenn es bei deiner Familie aus irgendwelchen Gründen nicht klappen sollte). Oder eine Wohnung, die ein bisschen außerhalb Münchens liegt. Da sind die Mieten nicht so extrem hoch und die S-Bahn-Anbindung eigentlich ganz gut.

LG Higgins

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Markus Jung

Geschrieben

Erstmal zum Studium.... Das hört sich wirklich gut an, dass dein Thema genehmigt ist und für mich klingt es auch positiv, dass die Uni dir einen Betreuer "besorgt" hat (so habe ich es zumindest verstanden), der da ein echter Experte ist auf dem Gebiet. Das macht sich dann hinterher auch im Lebenslauf gut.

Und wenn du ein halbes Jahr Zeit hast, kann dir das zumindest kurzfristig ja etwas Luft geben, um sich um die große private Baustelle zu kümmern, die sich da aufgetan hat.

Ich hatte wie kawoosh den Gedanken, ob du notfalls zumindest vorübergehend bei deiner Familie unterkommen könntest, um keinen ganz so großen Druck bei der Wohnungssuche etc. zu haben.

Ansonsten machst du meiner Meinung ja schon das Richtige. Job suchen, erstmal nicht zu wählerisch sein, und aktiv bleiben.

Ich drücke dir fest die Daumen - für das Organisatorische, aber auch dass du das persönlich für dich so verarbeitet bekommst.

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Vielen Dank für eure lieben Worte! Gestern war ich wie betäubt und habe ich eine Irre aufgeräumt und ausgemistet. Ausmisten wirkt bei mir wie Therapie, das war schon immer so. Heute bin ich wieder schlechter drauf. Das gehört wohl irgendwie dazu...

Ich kann zum Glück ab Sonntag zu guten, alten Bekannten. Die haben mir angeboten, dass ich erstmal bei ihnen im Gästezimmer wohnen kann. Außerdem habe ich gestern über einen Kommilitonen eine Bewerbung bei einem Sportverband eingereicht. Der ausgeschriebene Job würde perfekt zu meiner Masterthesis passen. Ich vermute, dass sich da hunderte Menschen bewerben werden, und kann meine Chancen überhaupt nicht einschätzen. Aber alleine das Wissen, dass ich etwas getan habe und vielleicht doch nicht alles so perspektivlos ist, hat mich etwas beruhigt.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich glaube auch, dass bessere und schlechtere Tage dazu gehören und normal sind. Schön, dass sich für das akute Wohnungsproblem eine Lösung ergeben hat und ich finde es super, dass du nicht den Kopf in den Sand steckst, sondern aktiv bist.

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Hey, Sasa, ich habe deinen Blogbeitrag erst heute gelesen. Das "gefällt mir" bezieht sich natürlich auf di Studiumssituation - und auch darum, wie du mit der Situation umzugehen scheinst. Da scheint sich ein sehr grosses Loch aufzutun so plötzlich... es tut mir sehr leid für dich. Du hast schon so viele Hürden genommen, im Studium, im Job (privat weiss ich es nicht). Ich wünsche dir sehr, dass sich alles gut entwickelt und du deine Tatkraft behältst!

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Ohje, das klingt ja nicht so toll. Da ist es vielleicht umso besser, dass die Masterarbeit als Ablenkung dienen kann.

Schön, dass du da vorläufig unterkommen kannst. Ich drück dir in der Zwischenzeit die Daumen für der Bewerbung!

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