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WBH-Projekt I.

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SebastianL

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So, wie ich ja schon geschrieben habe, arbeite ich an dem Projekt mit @ukyo und noch 2 Personen. Eine Person von beiden ist zurück getreten, so dass wir nur noch zu Dritt sind. Was aber kein Problem ist.

 

Wie auch schon geschrieben gab es ein Kick-Off am 22.10. In dem Kick-Off wurde der Endtermin 22.01. für den Abschlussbericht festgesetzt und der 03.07. für die Präsentation und KFIAPM (Mündliche Prüfung zu Kommunikation und Führung). Wir hatten 2 Betreuer unter anderem den Herrn Best und eine Frau Hoffmann. Es waren wie schon gesagt Personen da die Gruppe und Thema hatten und Personen da die nichts hatten, also weder Gruppe noch Personen. Diese wurden aber dann zu einer Gruppe geschlossen und die Gruppen wurden dann aufgeteilt zwischen den beiden Betreuern. Meine Gruppe hat den Herrn Best bekommen, was übrigens mein Wunschbetreuer war.

 

Im Kick-Off sollte man dann einen Namen für das Projekt wählen dass auch im Zeugnis aufgeführt wird. Es wurde explizit darauf hingewiesen keinen murks-Namen zu benutzen. Dann haben wir ein Formular ausgefüllt mit Namen des Projekts und alle Namen und Kontaktdaten der Personen in meiner Gruppe. Ebenfalls war es gefordert die Rollen zu vergeben: 1x Projektleiter, 1x Administrator und alle anderen waren autom. Projekt-Mitarbeiter.

 

Anschließend legte man sich eben auf den Endtermin (wir: 07.03.) fest. Das Blatt am Ende zu kopieren war für uns nutzlos, da wir alle schon in einer Skype-Gruppe zusammengeschaltet waren und so keinen Austausch der Daten benötigten. Am Ende war's dass dann erstmal für den Termin. Wir sollten dann unserem Betreuer den Termin für QB1 mitteilen.

 

QB1, was ist das? QB1 ist ein Meilenstein. Das Projekt gliedert sich wie folgt:

  • Projektstart
  • QB1
  • QB2
  • QB3
  • QB4*
  • QB5
  • Abschlussbericht
  • Projekt-Präsentation

 

*QB4 kann man auslassen wenn man im Kick-Off beschließt keine Produktivstellung zu machen, was wir haben!

 

Wir haben ihm dann auch den Termin für QB1, den 09.11. mitgeteilt. Um mal einen Überblick zu bekommen was gemacht werden muss um QB1 zu erreichen muss man folgende Dokumente in das Hauseigene WBH-DMS (Dokumentenmanagementsystem) hochladen (Alphabetisch sortiert, nicht nach Bearbeitungsreihenfolge):

 

  • Betriebskonzept
  • Changetracking
  • Datenschutzanforderungen
  • IST-Analyse
  • Kommunikations- und Dokumentationsplan
  • Kosten- und Ressourcenplan
  • Lastenheft
  • Risikoanalyse
  • Steckbrief
  • Terminplan
  • Teststrategien
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
  • Zielkreuz

 

Es sind also 14 Dokumente auszufüllen und pünktlich zum QB1 (Meilenstein) Termin in das WBH-DMS hochzuladen. Am meisten Arbeit ist das Lastenheft, jedoch ist der Aufwand für die anderen Dokumente nicht zu unterschätzen. Das ist nicht mal eben schnell gemacht. Wir haben die Dokumente nicht groß aufgeteilt, jeder hat sich ein Dokument geschnappt und dies vermerkt. Es kam auch mal vor das wie z.B. im Lastenheft jeder mal daran gearbeitet hat. Die Qualitätssicherung haben am Ende aber dann alle gemacht damit wir alle das gleiche Verständnis von dem Projekt haben. Am Ende haben wir den Skype-Gruppenchat benutzt wenn einer etwas gestartet hat zu bearbeiten, fertig war oder Fragen hatte. So wusste jeder was der Stand des Projektes ist. Hat erstaunlich gut funktioniert. Das Vorgehen hat ein paar Elemente von Scrum, wo es ein Sprint-Backlog gibt und sich jeder aus dem Backlog Arbeit raus nimmt und bearbeitet. Der Sprint könnte in dem Fall der Termin vom Kickoff bis zum QB1-Termin sein.

 

Auf jeden Fall ist für uns morgen QB1 Termin und wir haben heute alles pünktlich abgegeben. Somit können wir uns nun bis zum 30.11. um den QB2-Meilenstein kümmern. Dafür muss man u.a. ein Pflichtenheft abliefern was mit Abstand die größte Arbeit ist. Aber ich bin mir sicher, wenn wir das weiterhin so machen und das weiterhin so gut funktioniert, dann sollte uns das nicht vor Probleme stellen. Wobei wir nun einen Projektplan haben und die Dokumente aufgeteilt haben. Wird also für die weiteren Phasen dann wohl Wasserfall. :lol:

 

Ein Hinweis noch, es gibt ein Beispielprojekt an dem man sich orientieren kann und sehen kann wie das andere gemacht haben. Man muss also nicht Vorlagen neu erfinden sondern kann sich ganz auf den Inhalt der Dokumente fokussieren.

 

Ich werde mich wieder zum nächsten QB2-Termin melden, vielleicht dann schon mit der (positiven) SCM-Note (hoffe ich).


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4 Kommentare


Hast du dich verschrieben oder liegen zwischen Abgabe des Berichts und der Präsentation wirklich fast 6 Monate? Bei uns lagen dazwischen nicht mal 4 Wochen.

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Sebastian hat sich verschrieben. Präsentationstermin ist der 07.03.2015. Er hat also die Vahlen zerwechselt. ;)

Am 03.07. will Sebastian ja schon fast mit dem Studium fertig sein. :)

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Ich bin nach wie vor froh, dass ich das nicht machen musste. Klingt nach übelst viel Arbeit.

Ich wünsch eine reibungslose Projektzeit!

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      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!