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Es läuft!

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sasa

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Wenn ich die letzte Woche mit einem Satz beschreiben müsste, wäre es folgender:

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

Ja, das trifft es ziemlich perfekt!

Ich wurde ganz spontan zur Abteilungsversammlung der Volleyballer in meinem Heimatverein eingeladen. Und dort nahm dann alles seinen Lauf. Plötzlich trainiere ich 10h pro Woche, schön aufgeteilt auf 2 Nachmittage. Da ich damit ziemlich schnell den jährlichen Freibetrag für Übungsleiter sprenge, läuft das als Minijob. Somit sind die finanziellen Sorgen schon mal weg! :thumbup:

Bei dieser besagten Versammlung meldete sich auch die Pressesprecherin des Vereins zu Wort, dass ihr die (ehrenamtliche) Arbeit als Social Media Managerin für den Gesamtverein und die Volleyballabteilung langsam zu viel wird. Ich kann euch nicht sagen, was mich geritten hat, da ich eigentlich eher ein zurückhaltender Mensch bin, aber nach der Versammlung bin ich zu ihr hin und habe sie gefragt, ob sie Unterstützung bräuchte. Das Ende vom Lied: Ich bin seit heute Administratorin der Facebookseite der Abteilung und werde diese nach und nach alleine übernehmen! :thumbup:

Am Mittwoch war ich dann beim ersten Training und es hat tierisch Spaß gemacht. Anschließend war ich noch beim Geschäftsführer, um meinen Vertrag zu unterschreiben. Dabei habe ich erwähnt, dass ich vorübergehend bei meinen Großeltern wohne, bis ich ein Zimmer gefunden habe, und somit demnächst mehrmals meine Adresse ändern werde. Und promt wird mir ein Angebot gemacht, das ich unmöglich ausschlagen kann: Der Verein hat aus der Bundesligazeit noch eine Wohnung, in der bis letzte Saison immer die Profis gewohnt haben. Die steht zur Zeit leer und ist nur paar 100m von der Halle entfernt. Wenn ich mir also vorstellen könnte, in Teilzeit für den Verein zu arbeiten, könnte ich dort mietfrei wohnen. Hallo?! Ist das genial?! Nächste Woche schaue ich mir also die Wohnung an und könnte dann quasi von heut auf morgen dort einziehen. :thumbup:

Und wie genau sieht der Job dann aus? Neben der Social Media Betreuung liegt der zweite Schwerpunkt auf dem Aufbau von Kooperationen zu den umliegenden Schulen, um den Kindern den Spaß am Volleyball näher zu bringen und Talente für die Akademie zu finden. Für den Anfang ist ein Sichtungstraining Mitte Dezember geplant. Die ganze Organisation liegt jetzt in meinen Händen. Bis Montag muss ein Flyer entstehen, möglichst 2 oder 3 Varianten zur Auswahl. Nun ja... ich bin jemand, der bereits bestehende Werbung schnell optimieren (und ganz großartig kritisieren) kann, aber jetzt so ganz alleine vor einem leeren weißen Blatt zu sitzen, ist ein ganz anderes Level... :blushing:

Ich freue mich tierisch über diese unglaubliche Entwicklung! Dieser Verein ist der Grund, warum ich vor vielen Jahren angefangen habe, Sportmanagement zu studieren, und nachdem sich die Profimannschaft im Sommer aus dem Bundesligaspielbetrieb abgemeldet hat, hat es sich angefühlt, als wäre ich um meine Motivation und Perspektive beraubt worden. Und nun das! Ich bin da, wo ich immer hin wollte! Ich kann die Theorie aus dem Studium und vor allem die Thematik meiner Masterarbeit in die Praxis umsetzen, und in einem mir sehr gut bekannten Umfeld wichtige berufliche Erfahrungen sammeln. So langsam wird mir bewusst, dass ich einen sehr wichtigen Zwischenschritt erreicht habe, der zwischenzeitlich schon unerreichbar schien.

Die nächsten Monate bis zur Abgabe der Masterarbeit kann ich jetzt also völlig sorgenfrei angehen... Dieses Gefühl ist seit ein paar Tagen so unglaublich überwältigend, dass von "himmelhochjauchzend auf der Straße tanzen" bis "Freudentränen in der U-Bahn" alles dabei ist! :lol:

Kann mich mal bitte jemand zwicken? Wenn das ein Traum ist, will ich bitte nie aufwachen. Niemals nie! :lol:


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12 Kommentare


Das klingt wahnsinnig aufregend und du hast nach all dem Stress der letzten Zeit auch mal Glück verdient. Das es jetzt gleich so ein Riesenglück ist macht es umso besser :thumbup:

Ich freu mich für dich :)

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WUHUUUUUUU!! Mega! ich freu freu freu freu freu mich für dich!!!

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Markus Jung

Geschrieben

Großartig! Wahnsinn, wie sich manchmal alles fügt. Ich freue mich sehr mit dir!

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Beetlejuicine

Geschrieben

Das fügt sich ja wunderbar! Man kann sich nur mitfreuen :-)

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Hey, das ist ja absolut genial! Und vor allem, nachdem du doch etliche Rückschläge einstecken musstest, auch im Bereich der beruflichen Perspektive. Toll finde ich, dass du nie aufgegeben, aber auch nie stur in die eine Richtung gebohrt hast. Du hast dir selber viele verschiedene Türen geöffnet und bist jetzt -sehr plötzlich - da, wo du ursprünglich hinwolltest.

Ich hoffe, es geht so weiter!!

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Und wie es läuft! :thumbup:! Ist Dir denn schon schwindlig angesichts dieser wunderbaren Entwicklung?

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Vielen lieben Dank euch! :) Ich bin immer noch wie geflasht und warte auf den Moment, in dem ich das alles wirklich realisiere... Vielleicht ja nächste Woche in einer neuen Wohnung? :)

Man, habt ihr alle immer ein Glück.

Wohl eher hart erkämpftes Glück! Hätte ich mich zuhause verbarrikadiert statt raus zu gehen und wildfremde Menschen anzusprechen, wäre ich jetzt sicherlich nicht an diesem Punkt!

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Ist Dir denn schon schwindlig angesichts dieser wunderbaren Entwicklung?

JA!!! Ganz arg!!! :lol:

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Ich freu mich dass sich bei dir alles so zum Positiven entwickelt hat :thumbup:

LG Higgins

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Gratulation! Es ist schön wenn sich nach harten Zeiten und Entbehrungen alles auszahlt und man dort ankommt wo man hin möchte.

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Herzlichen Glückwunsch!

Schön zu hören, dass es sich für dich so gut entwickelt hat!

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!