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Qm fertig und Grundlagen VWL im Endspurt

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Beetlejuicine

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Am letzten Wochenende habe ich Prozess und Qualitätsmanagement soweit abgeschlossen. Es fehlt nur noch eine abschließende Kontrolle der Rechtschreibung und Zitation. Diese förmlichen Kriterien haben mich in den letzten Fallaufgaben immer Punkte gekostet. Da die FA inhaltlich nun aufwendiger (im Sinne von nicht mehr so einfach) werden, will ich auf keinen Fall Punkte wegen Formalien verlieren. Das macht inhaltlich Puffer.

Die Aufgabenstellungen sind nun weniger greifbar, d.h man muss viel Transferleistung bringen und kann weniger einfach nur erklären. Das ist einerseits super, weil man viel nachdenken und lesen muss um die Zusammenhänge zu verstehen, andererseits kostet dies Zeit und die Unsicherheit beim Abgeben ist größer. Man kann nicht mehr so sicher einschätzen, wie die Qualität der Arbeit ist. Hat man folgerichtig argumentiert? Hat man ein passendes Fazit gezogen, hat man überhaupt die Frage richtig interpretiert? Das im Rahmen der vorgegebenen Seitenzahl ist herausfordernd.

Unterm Strich bleibt dabei einfach unglaublich viel im Kopf hängen.

In VWL geht es um Zusammenhänge der Konjunktur, um die EZB und ihre Zinspolitik. Wir müssen die aktuelle Konjunkturlage aufzeigen, eine Prognose für die nächsten zwei Jahre stellen, außerdem die EZB darstellen und wie sie mit ihrer Zinspolitik eingreifen kann. Es ist aufzuzeigen, ob derzeit Entscheidungen zu erwarten sind und wie diese sich auf die Wirtschaft hinsichtlich von Investitionen auswirken.

Da muss man schon Zusammenhänge annähernd verstehen, um das aufzuzeigen.

Jedenfalls könnte ich nun grob schildern, was Konjunktur ist, wie sie sich entwickelt, warum verschiedene Indikatoren sich entwickeln wie sie es tun und wieso sie Früh - Präsenz und Spätindikatoren sind. Ich weiß zumindest ein wenig über das BIP im Gegensatz zum BNP und wer die 5 Weisen sind. Ich weiß auch werd die EZB ist, was ihre Aufgaben sind und wie sie eingreifen kann. Außerdem weiß ich, wie ihr Eingriffe sich auswirken.

Weiterhin habe ich verstanden, was Markt ist und der Unterschied zwischen freier und sozialer Marktwirtschaft. Ich weiß, wie und warum der Staat eingreift und kann das z.B anhand der staatlichen Regulierung zu den Medikamenten erläutern. Dabei habe ich auch gelernt, was moral hazard ist.

Es geht nun weiter mit der Angleichung der Zinsen in der Eurozone und dem Wechselkursrisikos bei Anlagen.

Ich würde abschließend sagen, dass ich viel behalten habe und zumindest rudimentär Zusammenhänge erklären könnte. In meinem Studium stellt VWL ja nur die Anforderung Grundlagen zu wissen und die ist m.E. damit erfüllt. Im nächsten Modul "spezielle Aspekte der VWL" geht es dann um die gesundheitswirtschaftlichen Aspekte der VWL.

Ich bin jedesmal erstaunt, wieviel bei den Fallaufagben hängen bleibt und wieviel man auch nach Monaten noch vom Inhalt der Module weiß.

Ansonsten bin ich dazu übergegangen in der Woche mehr zu machen. Ich war oft zu müde oder zu faul dazu. Es hat sich aber rausgestellt, dass ich viel schaffen kann. Auch wenn ich mich nur mit der Absicht 20 min was zu schaffen hinsetze, es wird dann doch mehr. Insgesamt habe ich so in dieser Woche sicherlich 10 h geschafft. Zusammen mit dem Samstag komme ich auf 15 h in der Woche. Sonntags will ich in Zukunft ganz frei haben. 1 Familientag muss sein!

Ich denke, dass ich heute Abend für VWL zumindest die Anforderungen für Frage 3 lesen kann, das habe ich bisher nur "normal" gelesen. Zum Fragen beantworten muss man es dann nochmal anders lesen. VWL könnte also tendentiell Montag fertig werden. Great!

Das würde bedeuten, ich schaffe Spezielle Aspekte der VWL bis Mitte Dezember auf jeden Fall und kann meinen Dezember Urlaub für Marketing nutzen. Das ist im 2. Semester ein aufwendiges Modul, weil die Fallaufgabe 20 Seiten hat und auch eine Klausur geschrieben wird. Die könnte ich potentiell im Januar schreiben. Jedenfalls ist das meine Vision. Mein Semster geht aufgrund der Teilzeitvorgabe bis Ende Januar. Da ich aber bereits 2 Module aus höheren Semestern vorgezogen habe, wäre ich bis Ende Januar quasi mit 2 Modulen im Vorsprung. In die Vollzeitzeitspanne bringt mich das leider auch nicht. Ich hegte ja zwichendurch die Hoffnung das hinzubekommen, ist aber nicht so. Ich habe zuviele andere Interessen und lege nicht genügend Priorität auf das Studium, jedenfalls hinsichtlich der Zeitvorgabe 6 Semester in 3 Jahren.

Würde ich weniger Zeit mit Staistisken und Vorausberechnungen und Prognosen verbringen, um diese dann hier auch noch zu postulieren, dann hätte ich noch etwas mehr Zeit fürs Studium :-)


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2 Kommentare


Ein bisschen beneide ich euch ja eure Fallaufgaben, auch wenn der Aufwand dafür ziemlich ausgeprägt zu sein scheint. Ich kann mir vorstellen dass der Lerneffekt wie von dir beschrieben generell sehr hoch ist. Bei der HFH müssen wir schon sehr viel auswendig lernen und man vergisst dementsprechend auch eine Menge wieder. Das ist einer der wenigen Kritikpunkte die ich an der HFH habe.

LG Higgins

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Beetlejuicine

Geschrieben

Ich habe eine Kommilitonin, die von der HFH zur Apollon gewechselt ist. Nicht weil sie nicht zufrieden mit der HFH war, sondern weil die Wege nach HH einfach zu aufwendig waren und in ihrem Studienzentrum die Präsenzen nicht zusammen kamen.

Die hat den Effekt auch bestätigt.

Aber aufwendig ist es! Und ohne den zeitlichen Druck für feste Klausurtermine, muss man schon eine sehr große eigene Disziplin aufbringen. Hat eben alles Vor - und Nachteile.

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      So long...
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