B.sc. Informatik

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MAI geschrieben

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JuliaK

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Hallo

Ich bin Julia aus München und habe bereits im Juni angefangen Informatik zu studieren. Zu meinen Background: Ich arbeite seit 10,5 Jahren als Software-Entwicklerin (JEE) in einer größeren Consultingfirma. Als Ausbildung habe ich den Fachinformatiker absolviert.

Bereits im Juni hatte ich mir überlegt, einen Blog anzufangen, aber dann haben mich die ganzen anderen Blog abgeschreckt. Dort kam nach 2-3 Monaten ein Post "Ich lebe noch..." und das war es dann. So wollte ich nicht enden. Auch wollte ich mal sehen wie es mir ergeht und ganz ohne Zwang es mir anschauen.

Nun sind knapp 5 Monate rum und ich habe schon einige Fächer angefangen/probiert/beendet.

INF: Die Einführungsveranstaltung

Hier ist mir am schlimmsten das dicke Schlagloch vor der Parkplatzeinfahrt in Erinnerung geblieben (mein armer Mini). Aber Spaß bei Seite. Die Anfahrt aus München ging recht gut mit dem Auto und ich fand Pfungstadt auch recht knuffig. Der ersten Tag bestand aus viel Orga-Kram und eine Einführung in Mathe. Mir hat es gefallen mit was für einen Pragmatismus die an die Mathe-Einführung ran gingen. Den zweiten Tag habe ich mir geschenkt, da ich schon C kann. Wie ich im Nachhinein mitbekommen habe war dies durchaus die richtige Entscheidung.

Der dritte Tag war dann die eigentliche Einführungsveranstaltung bei der Frau Lammarsch. Um diesen Tag zu bewerten muss man unterscheiden zwischen "Neulingen" und "Profis". Ich zähle mich eher zu den letzteren und ich fand es auf eine abstrakte Art interessant. Im eigentlichen Sinne war es stink-langweilig, aber Neulinge hatten damit ein Werkzeug bei der Hand mit der man das machen konnte, was mir schon ins Blut übergegangen war. Das ich dann daraus 14 Seiten Text produzieren kann (mit vielen Grafiken), hat mich selbst überrascht. Schade das die Arbeit nicht gewertet wurde: Es war ne 1,3

Noch ein Wort zu Pfungstadt: Geschlafen habe ich im Schäferstubb (http://www.schaeferstubb-pfungstadt.de/). Ich fand es recht einfach, aber für meine Zwecke genügend. Ob ich mir für das nächste Mal in Pfungstadt was anderes Suche muss ich mir noch mal überlegen. Ansonsten fand ich Pfungsadt wie jede andere Kleinstadt: Nach 18 Uhr quasi tot.

GOP: Grundlagen der objektorientierten Programmierung

Wie schon anfangs erwähnt bin ich in der Java-Welt zuhause, aber C# ist ja so ähnlich. Von der Technik mag das auch so stimmen. Was mich aber bei GOP erschreckt hat, ist dass man bei den A-Aufgaben Punktabzüge bekommen hat, wenn man schon Erfahrung hat. In meinem Innersten wehrt es sich dagegen alles komplett in die main()-Methode zu schreiben. Da mache ich lieber alles in eine schöne kleine Klasse mache 2-3 Mehtoden dazu und fertig. Aber in dem Fach gab es Punktabzug wenn man zuviel macht oder Wissen einsetzt was im Heft noch nicht durchgenommen wurde.

Dementsprechend verunsichert habe ich dann 3 Wochen an der B-Aufgabe gesessen und sie immer wieder umstrukturiert. In meiner Arbeit heißt es, dass der Code sauber und strukturiert (siehe CleanCoders.com) sein muss, weil 8 Stunden Entwicklerzeit mehr kosten, als in dem Server ne zusätzliche CPU zu packen. Klar muss man auch performant programmieren, aber ne zusätzliche Methode/Klasse kostet keine Zeit.

Hinterher habe ich 3 Seiten "Anmerkungen" zu der B-Aufgabe geschrieben, wo ich meinen Programmierstil verteidigt habe. Nach einem Tag war das Ergebnis da: 1,0 :)

DSI: Theoretische Informatik

Nach diesen beiden Einser bin ich recht locker in die theoretische Informatik gegangen. Die ersten zwei Heft waren auch recht einfach, aber dann kam "Formale Sprachen" und ich verstand Bahnhof. Ich habe mir zu den Thema Bücher gekauft und halb Youtube angeschaut. bis ich es halbwegs kapiert habe. NEA, DEA und die angen anderen Automaten haben mich dann auch wieder an den Rand des Wahnsinns getrieben. Nicht dass der Stoff an sich so schwierig ist, aber ich kam mit den Beschreibungsstil in den Heften nicht zurecht: Das alles als Mathe erklärt wurde. Das mag zwar alles stimmen und gut und nett sein, aber ich hatte da keinen Zugang zu.

Mir sagt es nicht wenn da steht: "Ich bin ein Nichtdeterministischer Automat: A,Z,K,G => Omega 3 {Delta zulu} \ 36"

Ich stehe dann immer wie der Ochs vor Berg da und denke mir, dass nun ne halbe Seite Erklärung in Deutsch, wahre Wunder bewirken könnte. Aber dank Youtube und anderen Seiten im Internet habe ich es halbwegs kapiert und mich mit etwas "Mut zur Lücke" zu Prüfung angemeldet.

Und wie durch ein Wunder kamen die ganzen Lücken dran. Heapsort, CFB-Chiffre decodieren und und und. Am Ende (nach 7 Wochen Bangen und 3 Mal am Tag in die Notenübersicht schauen) stand eine 5,0 da :ohmy: Tja.... 46% Das war dann erst mal ein kleiner Schock für mich. Nun werde ich DSI im Januar wiederholen. Diesmal in Pfungstadt mit Rep am Vortag und allem.

MAI: Mathe 1

Vor ein paar Jahren hatte ich mal Informatik bei der Uni Hagen angefangen und dort mit Mathe begonnen. Damals habe ich in Mathe eine Watschen bekommen und dann schließlich aufgegeben. Deshalb hatte ich schon etwas Respekt vor Mathe, aber jetzt im nachhinein hat es doch Spaß gemacht. Natürlich manche Teilbereiche mehr als andere.

Vor 3 Wochen hatte ich dann ein Online-Reg mit der Frau Golowko und das hat mir dann noch mal richtig geholfen. Schlussendlich habe ich dann heute die Prüfung geschrieben. Vom Gefühl her ist es gut gelaufen, nur bei den Matrizen bin ich dann in den Wald gekommen, weil die einzelnen Zahlen dann immer komischere Brüche angenommen haben: 37/21 // - 1/3 von 47/63. Wahrscheinlich habe ich mich da irgendwo verrechnet, aber bei den anderen Aufgaben bin ich hoffentlich gut dabei. Was mir auch sehr geholfen habe war, dass ein paar Wochen vor der Prüfung Schwerpunktthemen genannt wurden: Sprich der Rest kommt nicht dran: Keine Grenzwerte, keine Vektoren, keine Stetigkeit.... alles was ich nicht mag: WEG!

Nun heißt es die nächsten Wochen wieder täglich auf die Notenübersicht schauen und nervös sein :)

Die Zukunftsaussichten sind für Ende Januar BWL und die Wiederholung von DSI. Hoffentlich jetzt mit mehr Erfolg...

Julia


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7 Kommentare


Willkommen in dem Kreis der Blogger. Zu NEA/DEA gibt es irgendwo im Internet ein "Programm" wo man das hin und her wandeln kann. Das könnte helfen. Ich weis leider nicht mehr dazu, da ich das Glücklicherweise nicht hatte. Drück Dir die Daumen das es beim 2. Mal mit TII klappt!

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Markus Jung

Geschrieben

Schön, dass du dich doch für einen Blog entschieden hast und offen über deine Erfolge berichtest und auch darüber, dass es in DSI nicht geklappt hat. Ich halte das für sehr sinnvoll, beim zweiten Anlauf des Rep mit dazu zu nehmen. Ich fand diese Wiederholungs- und Vorbereitungsveranstaltungen (fast) immer sehr hilfreich und sinnvoll.

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Herzlich Willkommen! Ich drück dir die Daumen für den zweiten Versuch!

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Herzlich Willkommen!

Ich hab bei B-Aufgaben bzgl. Programmierung auch immer Anmerkungen reingeschrieben, wenn ich mich nicht streng an die Aufgabenstellung halten wollte. Meistens habe ich das vorher auch mit dem Tutor abgesprochen.

Die A-Aufgaben habe ich nie gemacht, aber ich finds ja ganz schön blöd, dass man für guten Stil schlechter bewertet wird. Da würde ich Einspruch einlegen. Aber da es ja A-Aufgaben sind ist es ja nicht so dramatisch, wenn auch unschön.

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Viel Glück für den zweiten Versuch ;) Und Herzlich Willkommen. Erinnert mich daran das ich auch mal wieder einen Beitrag verfassen könnte :D

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Willkommen in dem Kreis der Blogger. Zu NEA/DEA gibt es irgendwo im Internet ein "Programm" wo man das hin und her wandeln kann. Das könnte helfen. Ich weis leider nicht mehr dazu, da ich das Glücklicherweise nicht hatte. Drück Dir die Daumen das es beim 2. Mal mit TII klappt!

Danke. Die Umrechnung NEA/DEA kann ich mitlerweile dank Youtube. Mit den Heften konnte ich aber garnichts anfangen...

Herzlich Willkommen!

Ich hab bei B-Aufgaben bzgl. Programmierung auch immer Anmerkungen reingeschrieben, wenn ich mich nicht streng an die Aufgabenstellung halten wollte. Meistens habe ich das vorher auch mit dem Tutor abgesprochen.

Die A-Aufgaben habe ich nie gemacht, aber ich finds ja ganz schön blöd, dass man für guten Stil schlechter bewertet wird. Da würde ich Einspruch einlegen. Aber da es ja A-Aufgaben sind ist es ja nicht so dramatisch, wenn auch unschön.

Zum einen dachte ich mir ist es ist nicht schlecht zu sehen worauf die Tutoren wert legen und worauf nicht. Zum anderen habe ich mir gedacht es ist nur eine unbewertete Aufgabe. Hat mich auch ein paar Tage gewurmt, aber mittlerweile bin da drüber hinweg :)

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Tja, DSI ist einfach wunderbar ... gibt viele Erfahrungswerte in den Blogs. Gerade die letzten beiden Hefte, die so unschön sind, kommen am meisten dran ...

Schau dich hier und im internen Forum um, da gibt es einige Infos. Auch in der FB Gruppe steht manches.

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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!