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Vorzeitige Jahresbilanz

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Beetlejuicine

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Dafür ist es eigentlich noch zu früh. Dennoch fasse ich zusammen, denn ich habe meine Ziele bereits erreicht.

Ich habe mich ja zu Beginn für die Teilzeitvariante entschieden (offiziell angemeldet bin ich zwar Vollzeit, das hab Abrechnungsgründe). Das bedeutet, dass mein zweites Fachsemester erst Ende Januar endet. Bis dahin sollte ich 60 CP haben. Ich habe mit der heute eingetroffenen VWL Note 62 CP. In Zahlen sieht das für 14 Monate so aus:

15/30 Fallaufgaben

3/6 Klausuren

2/4 Seminare (das dritte Seminar steht nächste Woche an, im Grunde kann ich es bereits einrechnen)

1/1 Mathe Rep

1/1 Exposé Praktikumsbericht eingereicht.

1 Weiterbildung personenzertifizierte QMB

Das ist für das erste Drittel des Studiums ein sehr gutes Ergebnis in einem erfolgreichen Jahr!

Bis Ende des Jahres kann ich also ganz locker meinen Praktikumsbericht schreiben. Um Weihnachten herum habe ich Urlaub (2 Wochen) und dafür habe ich noch nichts geplant. Es könnte durchaus sein, dass ich tatsächlich Urlaub mache.

Ein weiteres Highlight in meinem Kopf, ist die Vision 2016 mit nach Sacramento zu fliegen. Die APOLLON mach das jedes Jahr. Es geht für 3 Wochen an die California state university of Sacramento. Es werden dabei auch Credits für den Master angerechnet. Kostet ein Vermögen und wäre für mich ein echter Traum. Aber hey, meine Kinder sind zumindest 1/2 groß, das andere fast groß und ich habe familiär kaum noch Verpflichtungen. Mein Mann hat schon zugestimmt, Hürde wäre bis dorthin also nur das Geld. Bis dahin bekomme ich aber z.b 2 mal die Ehrenamtspauschale für meine Betreuungen, das sind schonmal 1600 €, die uns nicht weh tun und die ich nicht aus dem laufenden Budget nehmen muss. Fehlen noch 2400€, die ich in 2 Jahren sparen muss.

Nun denn, ich geh guten Mutes ins neue Jahr und rechne mit Ende 2015 damit das vierte Semester abgeschlossen zu haben.

Im Übrigen, und das will extra erwähnt werden:

Ich bin seit nun 11 Monaten komplett von der praktischen Pflege weg und habe zum ersten Mal in 20 Berufsjahren über Weihnachten und Neujahr Urlaub! Ich habe mit 7 Tagen Urlaub 2 Wochen frei, wegen den Feiertagen. Das konnte ich in der Pflege niemals nutzen, denn über die Feiertage gibt es in der Pflege nirgendwo Urlaub. Im gegenteil, wenn man Pech hatte, hat man Weihnachten UND Silvester gearbeitet. Brückentage kennen wir nicht. Das ist der Hammer!


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12 Kommentare


Das sind richtig schöne Nachrichten zum Jahresende :thumbup:!

Es ist erschreckend, wie viele hier in FI davon berichten, dass sie froh sind, von der praktischen Pflege weg zu sein. Eine Absolventin meines Kurses und jetzt Freundin hat durch ihren Abschluss oder wenigstens mit dessen Hilfe den Absprung aus der praktischen Pflege in die medizinsichen Software-Entwicklung geschafft, ihr größter Traum. Ihr Arzt meinte, dass die den Pflege-Job weder seelisch noch körperlich noch weitere zwei Jahre geschafft hätte.

Ich frage mich, wenn so viele Pflegekräfte abspringen oder kurz davor sind, weshalb nichts zur Verbesserung der Situation getan wird?

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Markus Jung

Geschrieben

Ich frage mich, wenn so viele Pflegekräfte abspringen oder kurz davor sind, weshalb nichts zur Verbesserung der Situation getan wird?

Das frage ich mich auch! Meiner Meinung nach ist der Pflegebereich, egal ob jetzt im klinischen Bereich oder im Bereich der Altenpflege eine der ganz wichtigen beruflichen Aufgaben überhaupt, der viel mehr finanzielle und sonstige Wertschätzung entgegengebracht werden müsste und auch alles dafür getan werden sollte, dass diese Menschen ihren Job gerne machen - den jeder der mal selbst Pflege braucht möchte doch auch erleben, dass sich dort jemand gerne um ihn kümmert...

@ Beetlejuicine: Freut mich, dass es bei dir so gut gelaufen ist in diesem Jahr.

Ich finde 4.000 Euro für das Auslandspraktikum sehr viel Geld. Allerdings bin ich auch nicht so der Reisefreak und das, was ich bisher so von Studierenden der Wilhelm Büchner Hochschule über deren Reisen nach Sacramento gelesen habe, waren ja alle begeistert.

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Wie wäre es mit Crowdfunding? Beetlejuicine goes Sacramento...

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Nach uns war eine Apollon Gruppe an der Uni - wir haben am letzten Wochenende direkt noch ein paar Sachen vererbt, die wir sonst entsorgt hätten ... Getränke, Essen, Sonnencreme ... so Kram. Sie waren ja auch im gleichen Hotel.

Der interkulturelle Part ist der gleiche wie bei uns, bei Prof. Lünemann. Ich bin davon ja immer noch schwer begeistert! Zum Rest kann ich nichts sagen, weil wir andere Kurse hatten.

Für mich war das auch viel Geld und ich bin auch keine große Urlauberin. Aber ich würde es sofort wieder machen ;)

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Ich gehöre zu den Apollianern, die dieses Jahr mit dabei waren in Sacramento. Für mich hat sich der Aufenthalt bzw. der Kurs absolut gelohnt, aber ich bin auch so ein kleiner Multikulti;) Wenn du es finanziell irgendwie gestemmt bekommst und Interesse hast, mal über den deutschen Tellerrand zu schauen, kann ich es nur empfehlen - ich bereue es keine Sekunde!

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Beetlejuicine

Geschrieben

Ich frage mich, wenn so viele Pflegekräfte abspringen oder kurz davor sind, weshalb nichts zur Verbesserung der Situation getan wird?

Das hat verschiedene Gründe:

Pflege ist ja inzwischen auf dem Weg in die Privatisierung, viele Pflegeheime und Ambulante Dienste sind privat. Bei den Kliniken gibt es nur noch zwei große Ketten, im allgemeinen kämpfen Kliniken ums überleben.

Private Anbieter wollen Rendite und die muss erwirtschaftet werden. Der größte Posten ist halt das Personal und dort wird gespart.

Außerdem ist der Mesnchentyp, der in der Pflege arbeitet sehr brav. Pflege ist nicht organisiert und läßt sich eben alles gefallen.

6 Tage Woche, Missachtung der Arbeitszeitgesetze, willkürliche Dienstplanänderungen mit Falschaussagen wie: Du musst arbeiten, wannimmer wir das wollen, Anrechnung der Pause in der Nacht, obwohl die Pflegekraft gar nicht von Station kann und vieles mehr. Ich denke, da könnten die Pflegekräfte hier viele Lieder singen. Ausnutzen ist in vielen Einrichtungen an der Tagesordnung. Dazu mangelnde Ausbildung im mittleren Führungsmanagement. Man führt überwiegend mit Autorität und Hierarchie. Die Kollegen setzen sich gegenseitig noch selbst unter Druck. Wenn einer mal ausschert, der wird von den Kollegen beäugt (DIE hat das nicht nötig mal einzuspringen).

Es gibt natürlich auch tolle Arbeitgeber, dennoch bleiben die Wochendenden und das ewige Einspringen, wenn einer krank ist. Dienstpläne haben eine Habwertzeit von wenigen Tagen. An Planung ist nicht zu denken. Es bleibt NUll Lebensqualität für die Freizeit.

Weiterhin hat Pflege ein eher schlechtes Image, wenn man Schüler befragt. Nur noch ganz wenige wollen in die Ausbildung. Das Defizit bis 2030 ist enorm (es gibt Studien dazu: Bestand und Bedarf). Da kommt ja auch der demografische Wandel dazu.

Crowdfunding

Oh, das klingt gut, musste ich erstmal googeln. Konkrete Ideen?

@ Esme

Wow, das ist ja klasse, dass du dort warst. Ich hab das zwar mitbekommen, dass du weg warst, aber dass ihr auch dorthin fliegt wußte ich nicht. Das bestärkt mich noch mehr in meinem Vorhaben!

@ physiogirl

In welchem Studiengang bist du?

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6 Tage Woche, Missachtung der Arbeitszeitgesetze, willkürliche Dienstplanänderungen mit Falschaussagen wie: Du musst arbeiten, wannimmer wir das wollen, Anrechnung der Pause in der Nacht, obwohl die Pflegekraft gar nicht von Station kann und vieles mehr.

Bin zwar nicht in der Pflege, aber meine Mutter. Sie macht seit knapp 30 Jahren Nachtschicht auf Station, war vorher im OP, in einem kleinen Krankenhaus. (Noch) Keine private Klinik, lebt aber nur noch, weil die (große) Industrie nebendran ein KH braucht ...

Die Aussagen oben kann ich zu 100% unterschreiben. Mir graut jedes Mal, wenn meine Mutte was aus der Arbeit erzählt. Nachdem die Verwaltung von 2-3 Häusern zusammengelegt wurde, ist es noch schlimmer als es vorher war. Ich kann jeden verstehen, der aus der Pflege will. Und ich kann mittlerweile absolut nachvollziehen, dass so viele Leute krank werden von dieser Arbeit. Entweder du legst dir ein "LMAA" Gefühl zu (worunter Patienten und Kollegen leiden), oder du gehst unter. Die Zahl der langfristigen Ausfälle ist extrem gestiegen. Viele gehen frühzeitig in Rente (bzw. die Arbeitslosigkeit, wenn der Mann genug verdient), viele versuchen zu reduzieren und Neue kommen fast keine nach - nach Tarif wird sowieso nicht bezahlt bei denen. Ich höre nur immer "uns Alten wollen sie los werden - wir sind mit unseren Tarifverträgen zu teuer" ... das Bild nach außen verschlechtert sich immer mehr - obwohl die pflegenden Kräfte und Doktoren nichts dafür können, sind sie es natürlich die beim Einkaufen darauf angesprochen werden ... "sag mal, was ist denn bei euch los?!" ... zu krass.

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Beetlejuicine

Geschrieben

Das Bild nach außen ist so traurig, ja!

Und der MDK legt das ofizielle Mäntelchen "alles Bestens" drüber, weil alle inzwischen mit sehr guten Noten durch die Prüfungen kommen (geprüft werden Pflegeheime und ambulante Dienste). Die Politik hat also Null Handlungsbedarf, weil die Zustände offiziell "sehr gut" sind.

Die Noten sind ein Hohn.

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Das heißt, die Pflege in den Krankenhäusern wird vom MDK gar nicht geprüft?

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Beetlejuicine

Geschrieben

Nicht so, wie in den Pflegeheimen und im ambulanten Dienst. Die KH bekommen keine Noten. Dort werden meines Wissens nach nur die Abrechnungen geprüft, also die Plausabilität der abgerechneten DRGs, nicht aber die Pflegequalität.

Die Prüfung durch den MDK wird im SGB 11 geregelt für SGB 11 Leistungen (Pflegeversicherung).

KH haben als Grundlage das SGB 5 (Krankenversicherung) und rechnen nach DRGs ab, also Fallpauschalen. Die rechnen nicht über die Pflegeversicherung ab und werden deshalb auch nicht pflegerisch überprüft. Die MDK Prüfung ist Teil des Pflegeversicherungsgesetzes.

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@ Beetlejuicine: Ich habe den Master of Health Economics absolviert (wow, das erste Mal, dass ich in der Vergangenheit schreibe). Bin kürzlich fertig geworden und war letzten Samstag bei der Absolventenfeier in Bremen dabei. Ich wünsche dir noch viel Erfolg und Durchhaltevermögen für dein Studium!

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Beetlejuicine

Geschrieben

Ui Physiogirl, super, Glückwunsch! Dann habe ich dich wohl gesehen, ich war auch dort. das war sooooo schön :-)

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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker