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Zwischenstand meines Wegs zum Bachelor BWL an der HFH

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Burzl

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Hallo zusammen,

ich bin schon lange ein eifriger Mitleser eurer Blogs und hab jetz auch entschlossen einen eigenen Blog zu schreiben ;).

Mittlerweile bin ich schon im 4. Semester, allerdings wg. den Vorbereitungen für unsere Hochzeit und den Hausbau etwas im Rückstand und schreibe in diesem Semester WST und die Prüfungsleistung in WIG aus dem 3. Semester.

Wie schafft ihr euch immer zu motivieren und weiter zu machen? Ich hab zur Zeit einen kleinen Durchhänger... :blushing:

Ich freu mich auf eure Kommentare

Lg Burzl


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8 Kommentare


Herzlich Willkommen!

Ich motiviere mich damit, dass ich mir selbst Anreize für bestimmte Ziele schaffe. Zum Beispiel einen Ausflug oder eine Kleinigkeit als Belohnung. Funktioniert aber leider nicht immer...manchmal siegt die Faulheit und sagt: "Kannst deine Belohnung behalten, Sofa ist besser!" :blushing:

Gott sei Dank sind die Momente nicht so oft da, weil mich bisher der Großteil des Stoffes interessiert hat und da fällt einem das Lernen deutlich einfacher :)

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Auch von mir herzlich Willkommen!

Ich halte das ähnlich wie Misch. Kleine Belohnungen helfen oft schon.

Mein Gewissen spielt mir da aber auch in die Karten.

Ich habe direkt ein schlechtes Gewissen, wenn ich aufm Sofa sitze

Und eigentlich lernen sollte.

Außerdem hilft es mir eine Liste zu erstellen, die ich dann schön abarbeiten kann.

Es ist ein herrliches Gefühl die Punkte als erledigt abhaken zu können:-)

Lg

Maria

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Bei mir hilft nur Zeitdruck oder zuviel Freizeit - wobei zweiteres quasi nie vorkommt :rolleyes:

Belohnungen klappen bei mir nicht wirklich. Ich denk mir nicht "kannste behalten!" sondern eher "pfff - kauf ich mirs eben einfach so"

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Wenn man den ganzen Tag mit jammernden Arbeitskolleginnen verbracht hat (jammern über abnehmen, jammern Stress mit Kinder oder Weihnachtsstress etc.) ist abends das Lesen von interessanten Skripten eine absolute Wohltat.

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Markus Jung

Geschrieben

Du kannst dir vor Augen führen, was du bisher schon erreicht hast - und das ist ja schon eine ganze Menge, wenn ich mir deine Seitenspalte so anschaue - und wie du das geschafft hast.

Und überlege dir, warum du das alles eigentlich machst und wie du dich fühlen wirst, wenn du es geschafft hast.

Vielleicht lohnt es sich auch darüber nachzudenken, ob es bestimmte Gründe gibt, warum du im Moment einen Durchhänger hast. Stehst du noch so hinter dem Studium wie zu Beginn, oder hat sich durch Hochzeit und Hausbau an deinen Einstellungen und Planungen für das Leben evtl. etwas verändert?

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Auch von mir ein herzliches Willkommen!

Ich freu mich ja immer, wenn ich einen neuen HFHler lese... :)

Motivation läuft bei mir schubweise ab, mal besser, mal schlechter. Zur Zeit habe ich auch einen Durchhänger und versuche mich daran zu erinnern, warum ich das Studium angefangen habe und was ich erreichen möchte. Das hilft meistens.

LG Higgins

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Juhuu, noch ein HFH-ler :)

Mir geht es ein bisschen wie Higgins und Esme, manchmal läuft alles hervorragend und manchmal habe ich totale Hänger und kann mich nur zum Lernen zwingen, wenn grad eine Klausur vor der Tür steht. Ich muss gestehen, dass es jetzt zum Ende hin immer schlimmer wird. Aber ich habe mein Ziel vor Augen und will unbedingt dahin! Du hast ja auch schon eine Menge geschafft, das soll ja nicht umsonst gewesen sein. Halte durch :thumbup:

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Vielen Dank für die liebe Begrüßung :thumbup:

Super Tipps und die nächsten 3 Wochen werd ich einfach die Zähne zam beißen. Ich freu mich schon auf die 2-3 Wochen studiumsfrei und im Januar gehts erstmal für 10 Tage nach Thailand :lol:.

Wie lange habt ihr euch für die Prüfungsleistung in WIG vorbereitet? Ich war in allen Präsenzen, aber ansonsten hab ich mich noch nicht vorbereitet...

@Markus

Klar bin ich stolz auf mein Erreichtes. Meine Einstellungen und Lebensplanung haben sich nicht verändert, da mein Mann auch noch ca. 2 Jahre an der HFH studiert bis er Wirtschaftsingenieur ist.

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    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 11
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.