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Fernabi - Fernlernen: Jahresrückblick, Ausblick und Zukunftspläne

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Lernfrosch

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Das Jahresende nehme ich zum Anlass zu einem neuen Blogeintrag, in dem ich auf das vergangene Jahr zurückschauen und meine Wünsche für das kommende Jahr festhalten will.

Rückblick:

Im April durfte ich nach Jahren des Lernens endlich an den lang herbeigesehnten Fernabi-Probeklausuren teilnehmen.

Mit gemischten Gefühlen habe ich bis zum Juni auf die Ergebnisse gewartet, mich über die bestandenen Klausuren gefreut und wegen meiner Mathenote nach der ersten Korrektur fast einen Schock bekommen. Der Schockzustand ging dann in Freude über, als die Arbeit von der Nachkorrektur zurückkam.

Im Juli habe ich die offizielle Zulassung zur Teilnahme an der externen Abiturprüfung erhalten.

Ende August/ Anfang September habe ich dann auch schon meine vier Abiklausuren geschrieben.

Im selben Monat habe ich mich zu einem Online-Lateinkurs angemeldet, den ich bis jetzt in etwa bis zur Hälfte fertig bearbeitet habe.

Im Oktober begann das Semester bei der FernUni Hagen für mich mit dem Psychologie-Modul "Einführung in die Psychologie, ihre Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens" und dem Philosophie-Modul "Einführung in die Praktische Philosophie". Eine Philosophie-Übungsaufgabe habe ich bearbeitet, zur Korrektur eingereicht und eine supertolle Korrektur dafür erhalten.

Anfang November habe ich die Ergebnisse der Abiklausuren erhalten, mich über meine Noten und das Bestehen des ersten Prüfungsteils gefreut. 50% des Abis geschafft!!!

Kurz später habe ich dann die Termine für die mündlichen Abiprüfungen erhalten, die im Dezember hätten stattfinden sollen.

Dann kam alles anders als geplant: Ich bin krank geworden.

Ich musste die mündliche Abiprüfung im Dezember absagen und mich von den Klausuren an der FernUni im März abmelden.

Ausblick:

Abi 2015; das ist mein Ziel für das kommende (Früh-)Jahr. Dies zu erreichen hat oberste Prorität.

Ich würde gerne noch weiter planen, weiß aber nicht, wie es sich bei mir in den nächsten Wochen gesundheitlich weiterentwickelt. Es geht mir zwar schon wesentlich besser, aber noch lange nicht gut.

Ich überlege, ob ich mich an der FernUni für das Sommersemester zurückmelden werde oder nicht.

Psychologie interessiert mich weiterhin, inhaltlich gefällt es mir auch überwiegend. Was mir weniger gefällt ist der Aufbau des Studiums an sich; die Module sind sehr umfangreich und beziehen sich auf ein großes Themengebiet, es gibt nur die eine Klausur und zwischendurch keine Möglichkeit z.B. kleine Hausarbeiten o.ä. einzureichen und schon mal eine Rückmeldung zu erhalten.

Ab dem Wintersemester würde ich gerne, sofern ich das Abi vorher (mit 1,x) bestehe, an einer Präsenzuni (Humanmedizin) studieren.

Dieser Studienwunsch ist übrigens von Anfang an mein Grund gewesen, das Abi machen zu wollen.

Momentan ist das aber mehr die theoretische Planung.

Praktisch sieht es gerade noch nicht so aus als würde das auch alles so funktionieren wie geplant (mit Ausnahme vielleicht des angestrebten Abis/ Abischnitts): >Behinderung, >Krankheit, >Erwerbsunfähigkeit ... Aber wer weiß, im Leben kommt ja häufig alles anders als geplant. Nach diesem ganzen Hin und Her kann es jetzt eigentlich nur noch bergauf gehen!

Mit dem Lernen bin ich nicht vorangekommen; es ging einfach nicht.

Ich will damit aber wieder Anfang des Jahres langsam beginnen. Die Motivation ist nicht sooo hoch. Ich ärgere mich immer noch ein wenig darüber, dass ich die Prüfungen absagen musste. Besonders auf Philosophie hatte ich mich gefreut, weil mir das Lernen Spaß gemacht hatte und ich besonders den einen Themenbereich - Angewandte Ethik und Probleme der Medizinethik - spannend fand.

Ich habe schon mal geschaut ob ich anderswo einen ähnlichen, kürzer dauernden Hochschulkurs belegen könnte und mich dann nur mit diesem Thema beschäftigten könnte. Ich bin auf ein interessant klingendes Angebot gestoßen, das mich interessieren würde; der Zertifikatskurs "Ethik in der Gesundheitswirtschaft" bei der Apollon-Hochschule. Und wie das beim Schauen so ist, habe ich auch noch einen anderen Zertifikatskurs entdeckt, der mich interessieren könnte: "Medizin für Nichtmediziner". Ich zögere allerdings wegen der Kosten... die sind in Anbetracht meiner finanziellen Situation grenzwertig hoch. Sollte ich mich für einen der Kurse entscheiden, könnte ich nicht mehr zusätzlich an der FernUni weitermachen oder den zweiten Kurs belegen...

Deswegen habe ich angefangen nach Alternativen zu suchen. Mir geht es vorallem darum, mir neues Wissen anzueignen und darüber einen Nachweis z.B. in Form eines Zertifikats, das nicht den Anschein eines Hobby-Kurses erweckt, zu erhalten. So wirklich fündig geworden bin ich noch nicht.

Ich muss mir das noch überlegen. Bis Ende Januar will ich mich entschieden haben, weil bis dahin die Rückmeldung an der FernUni noch möglich wäre.

Ich schaue optimistisch und mittlerweile wieder zuversichtlich voraus auf das kommende Jahr.

Ich hoffe auch für euch, dass sich eure Wünsche, Vorhaben und Ziele im nächsten Jahr erfüllen. Auf ein frohes neues Fernlern-Jahr 2015!


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Danke für deinen umfassenden Rückblick/Ausblick. Das war wirklich ein Jahr mit Höhen und Tiefen bei dir. Schön, dass du dennoch insgesamt positiv in das neue Jahr hinein gehst.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Fernabi-Schüler das Studienziel Medizin haben.

Als Alternative für den Apollon-Zertifikatskurs "Medizin für Nichtmediziner" könntest du dir den Lehrgang "Medizinische Kenntnisse in Anatomie, Physiologie und Pathologie" der NHAD mal anschauen, über den ich auch blogge. Inhaltlich könnte das schon passen und der Kurs ist vergleichsweise günstig. Abschluss ist das Zeugnis einer Fernschule, dagegen hat das Zertifikat einer Hochschule natürlich einen höheren Wert.

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Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Fernabi-Schüler das Studienziel Medizin haben.

Das wundert mich auch. Keine Ahnung, warum das so ist.

Ich zumindest hatte diesen Studien-/ Berufswunsch schon als Kind ;) Ich komme im weiteren Sinn aus einer Ärzte-/ Psychologen-Familie und bin quasi in diesem Umfeld aufgewachsen.

Schulisch lief es bei mir aber nicht so geradlinig (Krankheit, Schuljahrwiederholung, mehrere Schulwechsel etc.), sodass ich beschloss nach dem Realschulabschluss erstmal eine Pause einzulegen. Ich habe dann eine schulische Ausbildung absolviert und ein paar Monate später dann auch schon mit dem Fernabi begonnen.

Als Alternative für den Apollon-Zertifikatskurs "Medizin für Nichtmediziner" könntest du dir den Lehrgang "Medizinische Kenntnisse in Anatomie, Physiologie und Pathologie" der NHAD mal anschauen, über den ich auch [url=http://www.fernstudium-infos.de/blogs/markus-jung/nhad/]blogge[/url']..

Danke für den Hinweis.

Ich habe mir die Internetseite der NHAD angesehen und in deinem Blog gelesen. Klingt gut. Erinnert mich an das, was ich fürs Bio-Abi gelernt habe. So als Wiedereinstieg in das Fernlernen könnte das evtl. etwas für mich sein. Es wirkt so, als wäre es vom Umfang her auch nebenher zu bewältigen. Ist definitiv eine Überlegung wert. Evtl. werde ich den Kurs mal testen.

Vielleicht wird es dann fürs erste eine Kombination aus dem Apollon Ethik-Kurs und dem NHAD-Lehrgang. Mal sehen.

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SenexDiscipulo

Geschrieben

Das klingt ja schon recht heftig. Ich hoffe, dass es dir gesundheitlich bald wieder besser geht und du dann auch das Abi bestehst!

Über das Weitere würde ich mir an deiner Stelle erst danach Gedanken machen und neben dem Abi einfach versuchen, wieder fit zu werden ;) Obwohl ich verstehe, dass man wissen will, wie es danach weitergeht, aber du musst dir deine Kräfte eben gut einteilen. Viel Glück bei allem! :)

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      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 8
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls