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Marketing B.A. - Es geht los

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Carste

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Seit wenigen Tagen studiere ich Marketing B.A. im Fernstudium an der IUBH.

Das Fach Marketing ist relativ neu an der IUBH, weshalb bislang noch kaum Informationen im Netz zu finden sind. Das habe ich bei meinen Recherchen derart als Nachteil empfunden, dass ich nun mit diesem Blog ein wenig Abhilfe schaffen möchte :thumbup:

Jahrelang habe ich Fernstudienangebote gegoogelt, konnte mich aber nie so recht durchringen - die Inhalte waren nicht das, was ich suchte. BWL oder technische Studiengänge waren lange Zeit das einzige Angebot. An dieser Stelle stach zwar die Fernuni Hagen heraus, die einen breiten Kanon an Fächern anbietet, auch auf geistes- und sozialwissenschaftlicher Ebene. Aber auch hier keine Spezifizierung im Bereich Medien, Kommunikation, Werbung oder Marketing im Bachelor-Studiengang. Seit November 2014 hat die IUBH Marketing ins Rennen gebracht und mich sofort in den Bann gezogen. Obgleich ich viele andere Fernhochschulen prüfte, erschien mir dieser Studiengang einfach unersetzbar. Flexibel und ohne zwingende Präsenzzeiten, mit zahlreichen Prüfungszentren überall in Deutschland, mit Prüfungsmöglichkeiten einmal im Monat. Die Wahl der Module ist weitgehend mir überlassen - einen Rahmen setzt hier nur das Studienzeitmodell. Wer Vollzeit studiert, hat pro Semester eine größere Auswahl, aber auch höhere Kosten. Da ich eigentlich berufstätig bin, werde ich wohl langfristig auf eine Teilzeitvariante umsatteln. Vollzeit habe ich nur gewählt, da ich im Augenblick noch einige Wochen Elternzeit habe. (Und weil ich gern in alle Module reinschnuppern möchte, die das erste Semester bietet). Es wird sich zeigen, mit welchem Zeitmodell ich besser zurecht komme.

Schon wenige Tage nach Absendung meiner Fernstudienverträge und IPad-Verträge erhielt ich meine Zugangsdaten zu den beiden Plattformen Clix und Care, so dass ich mich dort schon gründlich umsehen konnte. Care ist die Verwaltungsplattform. Man meldet sich für Prüfungen an, bucht Kurse. Im Probemonat sind nur 3 Kurse erlaubt (wohlgemerkt Kurse, nicht Module). So wählte ich Einführung in Wissenschaftliches Arbeiten, Zeit- und Selbstmanagement (diese Kurse sind die obligatorischen Einführungskurse) und Wirtschaftsmathematik. Schon eine Stunde später waren meine Kurse auf der Lernplattform Clix verfügbar. Es hagelt im Internet manchmal Kritik an den beiden Plattformen, die ich so bisher nicht teilen kann. Kritisiert wird, dass es verschiedene Plattformen gibt. Das ist im Grunde nicht schlimm, da man sich schnell daran gewöhnt, dass die eine Seite für Verwaltung, die andere fürs Lernen zuständig ist. Man findet sich nach relativ kurzer Zeit auf beiden Portalen zurecht, insofern man in der Vergangenheit immer wieder ein wenig mit PCs zu tun hatte.

Zwei Tage nach meiner Online-Auswahl trafen meine gedruckten Studienbriefe bei mir ein. Darauf hatte ich mich wie ein kleines Kind gefreut. :lol: Ein Vorteil des Fernstudiums ist ja das Lernen parallel per Heft und per Online-Vorlesungen. In den letzten beiden Tagen hatte ich das große Glück, dass meine geliebte bessere Hälfte das Kind schnappte und ich fast das ganze Wochenende über Gelegenheit hatte, Wissenschaftliches Arbeiten durchzuackern. Der Mix aus (kurzen) Vorlesungen und Skript funktioniert gut. Bis auf wenige Ausnahmen war der Stoff gut verständlich, wobei man natürlich dazu sagen muss, dass es ein absoluter Einführungskurs ist. Spätere Skripte werden mir da mehr abverlangen. Ich bin insgesamt jedoch sehr positiv gestimmt über die Qualität der zur Verfügung gestellten Materialien. Die Hefte sind hochwertig gedruckt und logisch strukturiert.

Alles funktionierte sehr schnell und freundlich, obgleich die IUBH aufgrund der vielen neuen Studiengänge genug zu tun haben dürfte. Auf meine Fragen an die Studienberatung wurde immer freundlich und schnell reagiert, auch wenn meine Fragen möglicherweise dann etwas anstrengend wurden ;) Die Verträge kamen nach der Online-Anmeldung schnell, die Zugangsdaten für die Lernplattformen nach Abschicken der Verträge auch. Als mein Mail-Account nicht funktionierte, wurde dieser auf meine Nachfrage per Mail tatsächlich am heutigen Sonntag (!) freigeschaltet. Damit hatte ich nicht gerechnet. Die Skripte kamen zwei Tage nach Buchung. Wenn alles weiterhin so schnell und reibungslos funktioniert, ist die IUBH die beste Wahl für mich. Zurzeit aber teste ich erst einmal die vier Probewochen, werde versuchen, in diesem Zeitraum die erste Klausur zu schreiben. Dann werde ich mehr berichten können.


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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!