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Fernabi / Ethik bei Apollon Hochschule - mühsam und sehr langsam geht es voran

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Lernfrosch

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Wie der Titel schon andeutet:

Es läuft zur Zeit nicht so wie ich mir das vorstelle.

Gesundheitlich sieht es immer noch nicht so toll aus; es stehen noch immer regelmäßig etliche Arzttermine an :(

Das wirkt sich natürlich aufs Lernen aus. Mehr als eine halbe Stunde pro Tag ist einfach noch nicht drin, und diese auch nur unter Anstrengung. Ich hoffe, das bessert sich in den nächsten Wochen noch.

Meine Planung fürs Abi-Lernen leidet ein bisschen unter dieser Situation.

Einerseits habe ich den neuen Termin für die Abiprüfung noch nicht erfahren. Ich weiß, es soll voraussichtlich irgendwann etwa im April sein. Das letzte Mal habe ich die genauen Termine ungefähr eine Woche vorher erhalten. Diese Ungewissheit stört mich, auch wenn ich daran nichts ändern kann.

Das Lernen selbst läuft äußerst träge:

Bislang bin ich erst dazu gekommen mich für Latein mit der römischen Geschichte ein wenig zu befassen. Dazu habe ich mir eine Dokumentation über das römische Volk angesehen, die sehr gut gemacht war und auch im Hinblick auf den gallischen Krieg bzw. römisches Heerwesen/ Kriegsführung aufschlussreich war. Heute Abend werde ich mir noch eine weitere Sendung ansehen (Cäsars größte Schlacht - Die Eroberung Galliens). Ich erhoffe mir davon, noch ein wenig mehr über die Hintergründe und Zusammenhänge zu erfahren, sodass ich dann dieses Wissen in der Prüfung und bei der Übersetzung ein wenig präsenter habe und darauf zurückgreifen kann.

Den bellum Gallicum wollte ich auch noch in der Übersetzung lesen ... Das habe ich noch nicht gemacht. Vokabeln oder Grammatik habe ich auch seit ein paar Monaten nicht mehr wirklich gelernt, geschweige denn übersetzen geübt; mir fehlt dazu noch die Konzentration.

Das muss ich aber unbedingt noch hinbekommen! Alles werde ich sicherlich nicht schaffen zu lernen, zu wiederholen und ausreichend zu üben. Aber mein Anspruch ist auch nicht so hoch, Hauptsache in diesem Fach die Prüfung bestehen und ein schlechtes Ergebnis mit den anderen mündlichen Prüfungen ausgleichen können. Das sollte ein realistisches Ziel sein.

In die Religionshefte habe ich noch gar nicht wieder hineingeschaut.

Das sehe ich aber etwas entspannter, weil ich in dem Fach schon relativ gut vorbereitet bin. Ich habe mir vorgenommen, in den relevanten Heften nur noch querzulesen und die Themen etwas genauer nachzulesen, bei denen ich mir am unsichersten bin.

In Geographie sieht es ähnlich aus.

Zur Wiederholung habe ich bereits die relevanten Kapitel im Fundamente-Buch nahezu vollständig durchgearbeitet. Hier fehlen mir nur noch einige wenige Seiten. Ich denke, ich werde hier so ähnlich Vorgehen wie in Religion. Neulich hatte ich mir auch noch eine Dokumentation über Stadt/ Land angeschaut. Da waren einige spezielle Aspekte zu Städten und dem Kohlebergbau im Ruhrgebiet sehr anschaulich dargestellt.

Ich hoffe ja insgeheim, dass eine meiner Prüfungsfragen auf altindustrialisierte Räume wie das Ruhrgebiet oder die englischen Industriegebiete abzielt und beim zweiten Thema zur Stadtgeographie allgemeine Frage kommen, die an einem konkreten Beispiel (z.B. einer Großstadt Deutschlands) gedeutet werden müssen.

Sozialkunde ...

Das Fach macht mir etwas Sorgen, weil ich die aktuellen politischen Entwicklungen in Nahost schon länger nicht mehr mitverfolgt habe. Das muss ich jetzt alles noch nacharbeiten. Dazu habe ich aber vor einiger Zeit eine ganz informative Internetseite gefunden, auf der diese Informationen zusammengefasst sind. Und die beiden Fernschulhefte sind auch sehr gut geschrieben.

Die Sozialpolitik fällt mir wesentlich leichter. Hier werde ich mir nochmal kurz vor der Prüfung die einzelnen Theorien anschauen; dann sollte das genügen.

Dafür habe ich mir die alten Prüfungsberichte, die man sich von der Fernschule zuschicken lassen konnte, nochmal genau durchgelesen. Ich denke, ich habe jetzt einen recht guten Eindruck davon, was mich erwartet. Danach habe ich auch die weitere Planung meiner Vorbereitung ausgerichtet.

Mit dem Ethik-Kurs, den ich an der Apollon-Hochschule belege, habe ich bereits angefangen.

Mein erster Eindruck hat sich bislang im Großen und Ganzen bestätigt; ich berichte im letzten Blogeintrag darüber.

Was ich etwas schade finde ist jedoch, dass im internen Forum zur Ethik nicht viel los ist, eigentlich nahezu gar nichts.

Ich habe das erste von den zwei Heften durchgelesen. Es ließ sich gut lesen, da ich es relativ leicht verständlich geschrieben finde. Im Wesentlichen waren verschiedene Ethiktheorien und Ansätze sowie einige spezielle im Wirtschaftsbereich relevante Theorien kurz, übersichtlich und knapp dargestellt. Für mein Empfinden stellenweise etwas zu knapp, aber verständlich, wenn man bedenkt, welcher Umfang dieses Modul in den regulären Studiengängen einnimmt. Ich hatte nicht den Eindruck, dass etwas Wesentliches fehlen würde, doch an etlichen Stellen hätte ich nichts gegen ausführlichere Informationen gehabt. Ich denke, man bekommt dadurch einen guten Einblick und ein solides Grundlagenwissen, auf dem man dann anschließend noch gezielter bei Bedarf und Interesse sowie bei der Ausarbeitung der Einsende- und Fallaufgabe eigenständiger weiter aufbauen kann.

Am Ende des Heftes steht jetzt die erste freiwillige Einsendeaufgabe an ... Ich habe mir diese angeschaut und finde sie auch ganz interessant. Ich habe mich aber entschieden, diese erstmal nicht zu schreiben, weil mir Konzentration und Zeit dazu fehlen. Ich mache stattdessen mit dem zweiten Heft weiter. Zu dem Heft will ich dann die Aufgabe bearbeiten und einreichen. Je nachdem wie die Korrektur dann ausfällt, würde ich dann direkt danach die Fallaufgabe (Prüfungsleistungen) bearbeiten oder zur Übung doch noch die erste Einsendeaufgabe ausarbeiten.

Ich finde den Kurs bisher ganz interessant und informativ.

Meine Bedenken, dass sich die Inhalte mit den Hagener Philosophie-Inhalten zu sehr überschneiden, haben sich als hinfällig erwiesen. Es gibt zwar sehr viele Übereinstimmungen und Parallelen, aber die Herangehensweise und Darstellungsart ist eine gänzlich andere. Ich finde, beide Kurse ergänzen sich sehr gut und das Wissen aus diesen lässt sich auch sehr schön miteinander verknüpfen.

Ich bin froh, dass ich mich für den Kurs entschieden habe.

Einziger Minuspunkt ist meiner Meinung der Preis:

Die Materialien unterscheiden sich z.B. von der Qualität her nicht von den preiswerten Hagener Skripten und stehen diesen vom Umfang her sogar um einiges nach. Dafür ist aber der Service individueller und der kostenlose Zugriff auf die E-Books (eines recht bekannten und angesehenen Fachverlags), in denen man ergänzende Informationen findet, sowie die Möglichkeit des kostenfreien Downloads ist absolut hervorragend.

Dass der Preis dadurch höher ist als an einer staatlichen Einrichtung, ist verständlich. Das finde ich in Ordnung so, man bekommt in dieser Hinsicht schon einiges mehr. Ich habe zwar einen Rabatt in Höhe von 10% auf die Lehrgangsgebühr erhalten (wegen Vorlage meines Schwerbehindertenausweises), dennoch finde ich den Preis für den Kurs gemessen an den Lehrinhalten an sich etwas zu hoch.


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4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank für deinen Bericht zum aktuellen Stand.

Wenn du im Moment nur maximal eine halbe Stunde täglich konzentriert lernen kannst, wäre es da eine Option, wenn du dich bis zur Abi-Prüfung im April erstmal darauf konzentrierst, und die anderen Weiterbildungen ggf. schiebst? Mir scheint das erstmal das wichtigste Ziel zu sein.

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[...'] wäre es da eine Option, wenn du dich bis zur Abi-Prüfung im April erstmal darauf konzentrierst, und die anderen Weiterbildungen ggf. schiebst?

Die Variante ist schon ein Kompromiss. Ursprünglich wollte ich ja gerne die beiden Klausuren an der FernUni mitschreiben und hatte mich besonders auf Philosophie gefreut. Deswegen die Entscheidung für den kompakteren Ethikkurs, damit die Enttäuschung darüber, dass ich jetzt gar nichts mehr für die FernUni lerne, nicht ganz so groß ist.

Ich mache es jetzt so, dass ich jeden zweiten Tag etwa fünf bis zehn Minuten mit den Apollon-Heften beschäftigt bin und die restliche Zeit fürs Abi nutze.

Ich hoffe einfach, dass der Plan aufgeht. Ich brauche einfach irgendwas Nettes, was mir Spaß macht und die Motivation aufrecht erhält, zumal bei mir zur Zeit auch fast alle anderen Aktivitäten brach liegen (Job, FernUni, andere Hobbys...).

Ich muss mal schauen wie ich diesen Monat mit der Zeit und dem Lernen so hinkomme. Evtl. muss ich dann nochmal umplanen.

Ggf. ließe sich der Ethikkurs noch kostenlos um einen Monat verlängern. Mal sehen wie es weiterhin läuft, evtl. nehme ich die Verlängerungszeit dann in Anspruch.

Ich denke, das sollte dann schon hinkommen.

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Hallo, schön davon zuhören, wenn jemand mal einen Zertifikatskurs bei "uns" an der Apollon macht.

Was den Preis angeht - klar, die wollen schließlich Geld verdienen. Kann man natürlich mit Hagen nicht vergleichen.

Ich musste Ethik im Rahmen meines Studiums auch absolvieren. Freiwillig hätte ich das nicht gemacht:blush: Aber die Geschmäcker sind ja verschieden. :)

Ich hatte damals eine Fallaufgabe, bei der es um Schwangerschaftsabbrüche ging. War aber eigentlich auch interessant, das mal von der ethischen Seite zu betrachten. Viel Spaß dabei:thumbup:

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Ich hatte damals eine Fallaufgabe, bei der es um Schwangerschaftsabbrüche ging. War aber eigentlich auch interessant, das mal von der ethischen Seite zu betrachten. Viel Spaß dabei:thumbup:

Danke. Ich freu mich schon auf die Aufgaben.

So eine Aufgabe^^ habe ich bei der Fallaufgabe auch dabei und eine zweite, in der es grob gesagt um Leistungen der GKV geht.

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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link