• Einträge
    106
  • Kommentare
    571
  • Aufrufe
    9.400

Fernabi - Woche x vor den mündlichen Prüfungen

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Lernfrosch

64 Aufrufe

Es ist Woche x vor den mündlichen Abiturprüfungen. Und ich weiß nicht, wofür die Variable x steht. :angry:

Irgendwann im April 2015 ... wahrscheinlich.

Sozialkunde

Ich habe endlich angefangen mich intensiver mit dem Nahost-Konflikt zu befassen:

Ich gehe die beiden neuen Fernschulhefte nochmals intensiv durch und bearbeite sie mit meinem Markierungssystem. D.h. Ich streiche alle Personennamen und ihre Funktionen, Ämter etc. mit grünem Textmarker an; alle Definitionen, wichtigen Begriffe und kurze Erklärungen dazu werden rot markiert; und alle relevanten Zusammenhänge und wichtige Details werden in gelb angestrichen. Und weil ich nur noch wenig Zeit zum Lernen habe, schreibe ich mir einige von diesen markierten Dinge nochmals auf zwei Notizzetteln auf; auf einen Namen und auf den anderen stichwortartige Erklärungen. In dieser Weise habe ich jetzt die ersten 15 Seiten bearbeitet und gelernt. Ich werde in dieser Weise jeden Tag ein Stückchen weitermachen bis ich das Doppelheft durchhabe.

Danach will ich mir noch eine Internetseite der bpb anschauen, weil dort auch die neueren Entwicklungen übersichtlich dargestellt sind. Sollte dann noch Zeit sein, hätte ich hier noch ein bereits angefangenes Buch der bpb zum Thema liegen...

Die Hefte zu meinem zweiten Sozialkundethema - gesellschaftlicher Wandel - habe ich soweit durch.

Wenn noch Zeit bleibt, werde ich mir die fünf (?) vorgestellten Gesellschaftstheorien noch mal etwas genauer anschauen und die relevanten Punkte dazu auswendig lernen.

Geografie

In Erdkunde habe ich das Thema zur Stadtgeografie im Fundamente-Buch durch. Von den beiden Fernschulheften zu dem Thema habe ich eines zur Hälfte nochmal überflogen. Das zweite Hefte werde ich ähnlich querlesen.

Wenn ich bedenke, was ich zuvor schon an weiteren Materialien bearbeitet hatte, sollte das als Vorbereitung dann genügen.

Das zweite Erdkundethema - Industriegeografie - sieht auch ganz gut aus. Das Kapitel in Fundamente habe ich zu zwei Dritteln durch und es gibt nur ein dünnes Fernschulheft, in dem das Thema behandelt wird.

Das sollte auch nicht mehr viel Aufwand sein.

Religion

In Religion hatte ich Empfehlungen erhalten, mit welchen Heften ich mich auf welche Themen vorbereiten soll. Ich habe das Glück, dass das nur wenige Hefte sind (5 Stück) und dass zwei dieser Hefte für beide Themen relevant sind.

Damit habe ich noch nicht angefangen.

Bei dem Thema "Bonhoeffer" fühle ich mich dennoch recht sicher. Ich hatte letztes Jahr die Biografie gelesen und den Dokumentarfilm mehrfach angesehen. Daher muss ich mich jetzt nur noch mit einigen speziellen Aspekten seiner theologischen Ansichten befassen; vorallem mit verschiedenen Begriffen und ihren Definitionen.

Zu der Person des historischen Jesus sollte auch ein Grundwissen verfügbar sein. Auch hier hatte ich letztes Jahr eine Biografie durchgearbeitet und muss mich jetzt nur noch genauer mit den speziell religiösen Dingen befassen.

Die anderen Themenblöcke, die in meinen beiden Hauptthemen aufgehen, sind auch ganz übersichtlich: z.B. Albert Schweitzers Ethik, Ansichten des ehemaligen Papstes, Menschenrechte. Da gibt es bei mir stellenweise noch ein paar kleinere Lücken, aber keine bodenlos tiefen Löcher.

Latein

Bleibt Latein ...

Nein, ich habe den Bellum Gallicum noch nicht gelesen.

Nein, ich habe die Grammatik noch nicht wiederholt oder gelernt.

Dafür habe ich zwei Dokumentationen über die antiken Römer geschaut und ein paar Kapitel in einem zusätzlichen Lehrbuch ("Res Romanae") gelesen

Aber (!) ich habe nach mehreren Monaten Auszeit wieder die Nerven gehabt Vokabeln zu wiederholen. Und ich wage zu behaupten, dass ich nicht allzu viel davon wieder vergessen habe. Es sieht sogar ganz akzeptabel aus, sodass ich mich jetzt nur noch auf die wieder vergessenen Vokabeln konzentrieren werde. Ich bin zwar noch nicht mit allen Vokabeln durch (erst ein Drittel), aber wenn das so bleibt, muss ich mir da keine großen Sorgen mehr machen.

Das 2-6-19-Prinzip, auf das ich beim Vokabel-Lernen umgestiegen war, scheint nachhaltig und sogar bei meinem mangelnden Sprachtalent wirksam zu sein. Und der Aufwand dafür hielt sich auch in Grenzen; ich hatte letztes Jahr täglich etwa zehn bis fünfzehn Minuten mit Vokabellernen verbracht. Davor hatte ich längere Zeit gebraucht und insgesamt weniger neue Wörter gelernt.

(Vielleicht sollte ich ab April als Ergänzung zu meinem Markierungssystem mit/ nach diesem 2-6-19-System auch Psychologie lernen?)

Bei der Grammatik habe ich mich für "Mut zur Lücke" durchgerungen. Grammatik und ich - wir verstehen uns nicht so gut. Ein paar Grundlagen kann ich mittlerweile Dank dem Fernkurs an der Dresdener Uni (ich berichtete), viel mehr aber auch nicht. Ich denke, was ich in den letzten Jahren trotz Lernens nicht verstanden habe, werde ich in wenigen Wochen auch nicht mehr vollständig erfassen.

Ich werde mich dann nach der Vokabelwiederholung mit dem Bellum Gallicum befassen müssen ...

-------

Ethik bei der Apollon-Hochschule

Mit meinem Kurs bei Apollon bin ich auch gut vorangekommen.

Ich habe beide Lehrhefte vollständig durchgearbeitet und jetzt steht neben der Einsendeaufgabe nur noch die Fallaufgabe an.

-------

Vergleich Lehrhefte von Fernschule und Apollon

Ach ja, was mir so beim Lernen noch auffiel:

Der Aufbau der Lehrhefte von der Fernschule (ich meine die neuesten Hefte mit den blauen Überschriften, nicht die älteren in rein s-w) und der Apollon-Hochschule ist gleich. Gleiches Format, selbe Schriftart, selbe Farbwahl, selbes Layout, vergleichbarer Seitenumfang pro Heft etc.. Nur die Literaturbelege im Text gibt es bei der Fernschule anders als bei Apollon so nicht und die Titelblätter der Hefte unterscheiden sich etwas voneinander, aber auch nur in der Auswahl der immerselben Grafik. Klett-Verlag lässt grüßen ;)

Es heißt oft so schön, das Abi bereite (inhaltlich) auf das Studium vor. In diesem Fall könnte man das sogar noch weiter fassen: Fernabi kann auch optisch auf ein Studium einstimmen ...

Was mir an den Heften nicht gefällt ist, wie sie bei mir nach dem Lesen aussehen: total unansehlich und optisch nicht mehr so schön. Da gefällt mir die Idee der FernUni besser. Dort sind die Skripte am linken Rand gelocht, sodass man sie hinterher ordentlich in einem Ringordner abheften kann. Die Skripte sehen zwar auch "mitgenommen" aus, aber das lässt sich so dann meiner Meinung besser verstecken und die Hefte fliegen mir dann vorallem nicht fast lose durch diese Stehsammelordner.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


1 Kommentar


Markus Jung

Geschrieben

Ja, die Unternehmen der Klett-Gruppe arbeiten schon in verschiedenen Bereichen zusammen, zum Beispiel hat auch nicht jede Fern(hoch)schule eine eigene Druckerei, sondern diese werden gemeinsam genutzt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker