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Governance an der FernUni Hagen - Was bisher geschah: Studienwahl

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parksj86

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Mein Name ist David und ich studiere Governance an der FernUni Hagen im 4. Semester in Teilzeit. Ich schreibe hier über mein Fernstudium, eine bisherigen Erfahrungen und Ziele und bei entsprechenden Fragen über noch viel mehr. Ich habe den Bachelorstudiengang Kommunikationsmanagement an der Hochschule Osnabrück im Jahr 2012 abgeschlossen. Dies qualifiziert mich im Großen und Ganzen für eine Tätigkeit im Bereich der Public Relations. Direkt im Anschluss an mein Studium bin ich über ein Praktikum in eine PR-Agentur eingestiegen und habe dann über ein Jahr als PR-Assistent gearbeitet. Seit Frühjahr 2014 bin ich als Online-Redakteur für ein Vergleichsportal tätig.

Ich bin im Sommersemester 2013 in den Masterstudiengang Governance eingestiegen. Zuvor hatte ich lediglich eine erfolglose Bewerbung für ein Präsenzstudium abgeschickt und es dann bei diesem einen Versuch belassen. Da ich Anfang 2013 bereits einen unbefristeten Arbeitsvertrag unterschrieben hatte, kam ein Vollzeitstudium an einer Präsenzhochschule für mich nicht mehr infrage. Ich war nach Leipzig zu meiner Freundin gezogen, sie hatte dort Arbeit und die Hochzeitsvorbereitungen liefen auf Hochtouren. Da ich aber mittlerweile die PR-Branche kannte und irgendwann unbedingt im politischen Bereich arbeiten wollte (Public Affairs, politische Bildung, öffentlicher Dienst), war ein Master für mich unumgänglich. Von vielen Arbeitgebern wird er verlangt (auch für Trainee- oder Juniorstellen) und wer als Kommunikationsmensch in den öffentlichen Dienst will, benötigt für Referentenstellen ebenfalls einen Master. Darum war für mich die Frage nicht ob, sondern was studieren.

Ursprünglich hatte ich drei Ideen: einen betriebswirtschaftlichen Master, einen Kommunikationsmaster (von denen es mittlerweile einige gibt PR oder Kommunikation und Management etc.) oder etwas ganz anderes, Hauptsache Master. Aus finanziellen Gründen habe ich mir die ersten beiden Ideen schnell wieder aus dem Kopf geschlagen. Wenn du dabei bist, eine Familie zu gründen gehst du nicht einfach mal so zu einer Bank und fragst nach einem 20.000 Euro-Kredit. Eine Förderung durch den Arbeitgeber kam auch nicht infrage und so blieben mir nur noch wenige Alternativen.

Eher durch Zufall bin ich dann auf den Studiengang Governance und die FernUni Hagen gestoßen. Diese Wahl war für mich aus mehreren Gründen folgerichtig: Zum einen wollte ich eh in den politischen Bereich, was läge also näher, als einen Master mit politikwissenschaftlichem Inhalt zu wählen? Zum anderen war die Zulassung für mich kein Problem. Nach kurzer Korrespondenz mit dem Serviceteam kam die Mail, das eine Einschreibung für mich möglich sei.

Bei anderen Studiengängen hätte dies anders ausgehen können. Dies liegt weniger an meiner Bachelor-Note als mehr an fehlenden Englischkenntnissen. Ich habe meine Fachhochschulreife über den zweiten Bildungsweg gemacht (nach einer Berufsausbildung und mehreren Jahren "Schulpause") und dementsprechend eine Art Straßenenglisch für den Hausgebrauch entwickelt. Einen TOEFL- oder IELTS-Test habe ich nie versucht, steht aber alles noch auf meiner To-Do-Liste. Dennoch wäre der Nachweis von Englischkenntnissen für mich die größte Hürde gewesen.

Letztendlich spielte für mich der Preis natürlich auch eine Rolle. Rund 1.200 Euro für das gesamte Studium sind einfach unschlagbar, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Allerdings kann ich bereits jetzt sagen, dass konkrete Berufsplanungen am Anfang manchmal nur Schall und Rauch sind, man die vier Jahre bis zum Master nicht unterschätzen sollte und es ein echter Krampf sein kann, einen fachfremden Master auf sein Bachelorstudium draufzusatteln. Dies sind momentan meine größten Baustellen, von denen ich sicher noch berichten werde. Im März lege ich erst mal meine nächste Prüfung im Modul 1.5 ab (mündliche Prüfung in Hagen). Bis dahin berichte ich von meinen bisherigen Ergebnissen und Erfahrungen.

Bei Interesse berichte ich zwischendurch auch gerne über meinen beruflichen Neuanfang, meine Fachhochschulreife über den zweiten Bildungsweg oder über Berufs- und Studienwahl (wie man es besser nicht machen sollte).

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3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Klasse, dass du hier bloggst. Und gerade auch zu einem Studiengang, zu dem es hier noch nicht so viel gibt. Interessiert mich sehr - auch was bisher so in deinem Bildungs- und Berufsweg passiert ist.

Was bedeutet denn das "Auf zum Atom!" in deiner Überschrift? - Ist das ein Insider? ;-) Hätte ich jetzt erstmal eher bei einem Chemie-Studiengang oder so erwartet...

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Klasse, dass du hier bloggst. Und gerade auch zu einem Studiengang, zu dem es hier noch nicht so viel gibt. Interessiert mich sehr - auch was bisher so in deinem Bildungs- und Berufsweg passiert ist.

Was bedeutet denn das "Auf zum Atom!" in deiner Überschrift? - Ist das ein Insider? ;-) Hätte ich jetzt erstmal eher bei einem Chemie-Studiengang oder so erwartet...

Vielen Dank für dein positives Feedback. Ich habe mir auch gedacht, dass ein bisschen Abwechslung nicht schaden könnte (obwohl ich nun auch langsam Lust auf ein Psychologie-Studium bekomme, nachdem ich deine Seite entdeckt habe). Zum Thema Berufsweg berichte ich demnächst mal etwas ausführlicher. Ich finde es persönlich auch spannend, den schulischen und beruflichen Werdegang eines anderen Menschen kennenzulernen.

"Auf zum Atom!" war eine spontane Idee und ist eine Hommage an die Simpons - werde den Titel demnächt präzisieren.

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Freue mich auch, dass du über den Studiengang schreibst. Hatte mir den auch schon einmal näher angesehen. Allerdings hasse ich mündliche Prüfungen...

Das verstehe ich. Mündl. Prüfungen lösen bei mir auch nicht unbedingt Begeisterungsstürme aus. Zum Glück ist im Governance-Studium bloß 1 Prüfung vorgesehen, die Verteidigung der Masterthesis ist rausgefallen. Also einmal in den sauren Apfel beißen finde ich persönlich okay.

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