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IUBH Präsenztreffen 2015 zwischen Fernstudenten

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AGalbreath

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Heute geht ein langer und schöner Tag zu Ende...

4:30 Der Wecker klingelt, auf vom schönen Oberhausen ins schöne Bad Honnef zur IUBH. Heute findet dort das Präsenztreffen "Fern aber Nah" statt.

5:05 Ankunft am Oberhausener Bahnhof. Leider gibt es wieder eine beliebte „Verzögerung im Betriebsablauf“ der deutschen Bahn...Ob ich meinen Anschluss Zug wohl noch schaffe?

6:30 Zwischenstation: Köln Hbf. Dank eines kleinen Sprints am Morgen habe ich meinen Anschlusszug noch geschafft und es geht weiter zum Zielbahnhof Bad Honnef :-)

7:00 Ankunft in Bad Honnef. Dank Handy-Navi finde ich den Weg ins Hotel. Das Katholisch-Soziale Institut befindet sich in unmittelbarer Nähe, ein nettes, schönes Seminarhotel mit reichlich guten Frühstück ;) Nach dem Check-In und kurzer Verschnauf-Pause geht es weiter zur Veranstatung

9:00 Ankunft an der IUBH. Ich bin mal gespannt, ob ich bekannte Gesichter wiedersehe. Ich werde vom Team herzlich begrüßt, bekomme ein Schlüsselband mit meinem Namen und ein kleines Willkommensgeschenk. Langsam trudelt auch die anderen Fernstudenten an. In gemütlicher Atmosphäre bleibt etwas Zeit, um seine neuen Mitstudenten kennenzulernen und um mit den „Wiederholungstäter“ aus dem letzen Jahr zu quatschen ;)

9:30 Wir finden uns in einem kleinen Vorlesungsraum wieder und werden vom IUBH-Ferstudien-Programmleiter, Herrn Prof. Dr. Sommerfeldt, begrüßt. Er stellt und Einzelheiten der Agenda vor und macht uns auf den kommenden Tag sehr neugierig: In diesem Jahr gibt es eine kreative Gruppenarbeit, in der wir Kurzfilme drehen sollen. Mal sehen wie das wird...

10:00 Auf die Vorstellung des IUBH-Teams und nach einem Impulsvortrag aus dem Rechtswesen folgt der Führung über den IUBH Campus. Es ist sehr schön für mich, als Fernstudent auch mal live zu sehen, wie die Hochschule aufgebaut ist und welche Eindrücke man von der Umgebung machen kann. Nur etwas kalt um diese Jahrezeit, Brrr!

12:30 Bei einem leckern Mittagessen wärme ich mich wieder auf und kann in der Gruppe viele neue Bekanntschaften schließen. Bis jetzt läuft es wirklich super, ich bin froh, dass ich den weiten Weg auf mich genommen habe :-)

13:30 Jetzt geht es zu den Workshops: In diesem Jahr hat man die Möglichkeit, an einem der drei teilzunehmen: Bewerbertraining, Anschlussarbeit/Thesis unf Work-Life-Balance. Da die Bachelorarbeit nicht mehr ganz so in weiter Ferne ist, beschließe ich, wie viele meiner Mitstudenten, an diesem Workshop teilzunehmen. Eine sehr gute Wahl! Sehr viele wichtige Punkte wurden genannt, die ich in einem späteren Beitag weiter ausführen werde.

15:30 Kleine Kaffee-Pause. Genau richig nach dem Workshop. Bei Kaffee, Kuchen und Plätzchen, lerne ich noch mehr Mitstudenten näher kennen und kann auch Einzelgespräche mit der Studienleitung zur Fragenklärung arrangieren.

16:30 Soo. Jetzt steht die kreative Gruppenarbeit an. Dass es um das Drehen eines Kurzfilms geht, wissen wir ja schon. Dieses Jahr ist es unsere Aufgabe ein Produkt über einen 2-Minuten-Clip zu bewerben. Zum Schluss sollten wir die Videos bewerten und eine Gewinnergruppe küren. Es wurden dafür 5 Gruppen mit je 4-6 Personen gebildet. Wer eine gute Smart-Phone Kamera hatte, wurde zum Kamera-Mann bzw. Zur Kamera-Frau auserkoren. Das war in meiner Gruppe dann ich :-D

Nach technischer Einweisung, ging es zur Themensuche. Welches Produkt? Welche Argumente? Wer soll was sagen und was machen? Diese Gruppenarbeit hat allen sehr viel Spaß gemacht, die Videos sind wirklich sehr gut geworden :-)

Von Smart-Brillen, über Matratzen2Go, Date-Bechern, Baum-Reanimatoren und einem High-Tech-Kinderwagen (Unsere Gruppe) waren sehr originelle Ideen dabei. Die Gruppe der Smart-Brille hat ihre Arbeit letztlich per Abstimmung am besten gestaltet und wurden zu den Gewinnern erklärt.

18:30 Das Abend-Essen. Sehr lecker und ein guter Ausklang zum gelungenen Tag. Wieder einmal lerne ich beim gemeinsamen Essen wieder mehr Mitstudenten kennen. Man fühlt sich schon fast wie eine kleine Familie :)

20:00 Gemütliche Runde in Charlies Lounge bei einem kühlen Bier oder Cocktail. Die Tische werden jetzt zu großen Gruppentischen zusammengestellt und wir sitzen gemeinschaftlich wie vor einem Lagerfeuer :-D Eine Gemeinschaft, die man so als „Einzelgänger-Fernstudent“ nicht kennt. Ich fühle mich hier sehr wohl.

Leider merkt man vielen bald aber schon den langen Tag an. Trotz vielen Gesprächen und Kaffee-Konsum tritt langsamt die Müdigkeit auf und man verabschiedet sich bis aufs nächste Jahr.

Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, den ich nicht missen möchte. Es ist eine wirklich spezielle, einmalige und vor allem spaßigr Chance im Jahr einmal seine Mitstudenten persönlich kennenzulernen und sich wie ein „waschechter“ Student zu fühlen. Morgen geht es dann wieder ab nach Hause, in den Lernalltag. Ich nehme schöne Erfahrungen, Erinnerungen und viele netten Bekanntschaften und Freunde mit :)


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank für diese Chronologie der Ereignisse. War richtig spannend zu lesen!

Was für ein Willkommensgeschenk gab es denn?

Und werden die Videos auch bei YouTube hochgeladen, oder bleiben die intern?

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Das klingt interessant. Leider hatte ich keine Zeit, daran teilzunehmen. Wenn dies nächstes Jahr aber wieder angeboten wird, will ich versuchen daran teilzunehmen.

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Hallo zusammen,

ja schön, das freut mich =)

@Markus Jung

Willkommens-Geschenk:

Also es gab einmal einen Partner-Gutschein über 10 € den man bei zahlreichen Anbietern einlösen kann, z.B. bei Zalando, Galeria Kaufhaof, Buch.de... Dann gab es noch einen Schlüsselanhänger, eine Mozartkugel und einen IUBH-Kugelschreiber =)

Videos:

Zuerst war es auch so gedacht, dass es auf Youtube kommt, aber viele waren eben dagegen, dass es so öffentlich gemacht wird auch vor dem Hintergrund, dass so einfache lustige Videos in der heutigen Zeit schnell mal ganz groß in den Nachrichten landen können (a lá blau-schwarzes, weiß-goldenes Kleid usw.), daher war es allen lieber, dass es im kleinen Kreis bleibt :)

@domi1985

Super, ich werde nächstes Jahr auch wieder dabei sein, freu mich schon =)

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)