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Was bisher geschah: das 3. Semester

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parksj86

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Das 3. Semester stand ganz im Zeichen des Moduls 1.4 Demokratie und Governance. Hier muss ich das erste (und wohl auch einzige Mal) die Studienunterlagen, d. h. die Skripte ein wenig rügen. Dass diese Grammatik- und Rechtschreibfehler enthalten, sehe ich als nicht ganz so tragisch an. Das Problem bei den Studienunterlagen lag in der Aufsplittung des Skriptes zum Demokratischen Frieden. Als Pflichtliteratur war hier nur ein Teil des Skriptes vorgesehen (der 1. Teil ca. 120 Seiten oder etwas mehr) und als Ergänzung ein Reader, der nur in Form einer PDF-Datei vorlag. Nun muss ich dazu sagen, dass ich es hasse, längere Texte am PC zu lesen. Es stört meinen persönlichen Lesefluss und ermüdet meine Augen schneller als gewöhnlich. Zudem sitze ich auf der Arbeit bereits neun Stunden täglich am PC. Zum Studienbeginn hatte ich mir zwar ein Tablet mit einer guten Auflösung und einem recht großen Bildschirm gekauft. Ein Vergnügen sind PDF-Dateien für mich trotzdem nicht. Soviel zu dem Thema.

Ich wollte auf jeden Fall die Klausur im September 2014 mitschreiben, um das Modul abzuschließen. Nun muss man dazu sagen, dass genau in diese Zeit noch ein recht spontaner Umzug fiel (5 Tage vor dem Klausurtermin) und meine Frau bereits hochschwanger war. Somit waren feste Lernphasen (vor allem meine sonst so intensive Vorbereitungsphase vier Wochen vor dem Schreibtermin) nicht mehr einzuhalten. Ich denke, dies hat sich letztendlich auch negativ auf meine Note ausgewirkt, zusammen mit der Tatsache, dass ich diesmal wirklich auf Lücke gelernt hatte.

Die Klausurvorbereitung unter erschwerten Bedingungen gestaltete ich so, wie die letzten Male. Ich hatte Zugriff auf ein paar Klausurfragen, zudem hatte Hr. Prof. Dr. Stoiber recht deutlich beschrieben, wie seine Klausuren aufgebaut sind. Der erste Teil der Klausur besteht aus Fragen, die reines Faktenwissen erfordern. Die Fragen stammten aus allen drei Teilbereichen - Demokratietheorie, Parlamentsanalyse und Demokratischer Frieden. Die Antworten sollten nicht länger als je eine halbe Seite sein. Der zweite Teil bestand hingegen aus einer offenen Frage, die laut Hr. Prof. Dr. Stoiber eine Transferleistung erforderte. Diese sollte ausführlich diskutiert werden. Zur Wahl standen drei Aufgabenstellungen, eine davon musste bearbeitet werden.

Mein Klausurergebnis war eher dürftig. Bestanden hatte ich zwar, allerdings konnte man an der Note sehen, das meine Vorbereitung diesmal einfach nicht intensiv genug war. Ein paar Tage vor der Klausur hatte Hr. Prof. Dr. Stoiber in Hagen ein Seminar zur Vetospielertheorie angeboten - ein klausurrelevanter Ansatz. Aus den oben genannten Gründen verzichtete ich auf die Reise nach Hagen. Zudem hatte ich mich mit den Unterlagen zum Demokratischen Frieden nicht intensiv beschäftigt. Zu genervt war ich von dem zerstückelten Skript. Mittlerweile investiere ich ein paar Euro zusätzlich und drucke mir selbst größere Textmengen ab 150-200 Seiten aus. Auch hatte ich einige Theorien unterschätzt und nur oberflächlich gelernt (z. B. die Vetospielertheorie und den Ansatz von Arend Lijphart). Mein Rat ist hier: Man sollte sich zumindest in einem der drei relevanten Themengebiete sehr gut auskennen. Die Theoriediskussion und Gegenüberstellung in einer Klausur sollte man nicht scheuen.

Wer kein Klausurmensch ist, für den könnte das Modul 1.4 trotzdem eine gute Wahl sein - alternativ kann man auch eine Hausarbeit schreiben.


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Könnte es evtl. auch ein Weg sein, so große Dokumente drucken und ggf. auch binden zu lassen, wenn du intensiv damit arbeiten möchtest?

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Könnte es evtl. auch ein Weg sein, so große Dokumente drucken und ggf. auch binden zu lassen, wenn du intensiv damit arbeiten möchtest?

Also im Fall des von mir angesprochenen Skripts auf jeden Fall. Wenn es sich um einen Reader mit 3-4 Texten und 100-120 Seiten handelt, finde ich lose ausgedruckte Blätter auch in Ordnung. Ich brauche bloß etwas in der Hand und muss mir Notizen auf dem Papier machen können.

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