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Kiwibaer

109 Aufrufe

Plan übern Haufen geworfen:

Eigentlich war ja geplant dieses Semester Modul 1D und 2B zu machen. Der Zeitplan wär eng gewesen, aber wäre wohl irgendwie gegangen.

Was kam dazwischen? Meine Arbeit... ich bin ja schon länger unzufrieden mit meinem Job. Das war auch der Grund, warum ich angefangen habe, BiWi zu studieren. Das war auch der Grund, warum ich so viel Gas geben wollte in dem Studium. Und nun muss ich mir selbst eingestehen, dass weder eine Stundenreduzierung noch Durchbeißen dafür sorgen, diesen Job weitere 2,5 Jahre (so lange würde das Studium noch dauern) zu machen.

Ich sehe mich schon seit mehreren Monaten nach einem neuen Job um, allerdings mehr sporadisch, weil das Studium doch sehr zeitintensiv ist.

Daher habe ich mich nun dazu entschieden, dieses Semester ein Modul weniger zu bearbeiten und dafür zu sorgen, noch vor dem nächsten Semester einen neuen Job zu finden.

Nun muss ich mir auch eine Strategie überlegen, wie ich an die Suche herangehen werde. Leider werde ich wohl keine Chance haben, Richtung Personalentwicklung zu gehen, da ich absolut keine Erfahrung hierfür vorweise. Und es ist ziemlich deprimierend andauernd nur Absagen zu bekommen, ohne zu einem Gespräch eingeladen zu werden.

Irgendwie hab ich momentan das Gefühl, ich stecke in ner Sackgasse und komme nur weiter, wenn ich mich auf einen Job in dem Bereich bewerbe, in dem ich gelernt habe und vorallem NICHT mein Fernstudium angebe.

Mal sehen wie lange die Suche dauert...

Immerhin hab ich dann endlich mal wieder mehr Zeit für Impulse und Sport. :)


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6 Kommentare


Ich drück Dir die Daumen bei der Jobsuche! :thumbup:

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Es ist schlimm jeden Tag mit einem Gräul zur Arbeit gehen zu müssen. Ich drück die Daumen dass du schnell was anderes findest!

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Ich drücke dir fest die Daumen dafür, daß du schnell eine für dich gute Arbeit findest. :thumbup:

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Markus Jung

Geschrieben

Viel Erfolg bei der Jobsuche. Wenn es aktuell so schlimm ist, macht es vermutlich wirklich Sinn, übergangsweise erstmal auch dann etwas Anderes zu machen, wenn es noch nicht deinen künftigen beruflichen Vorstellungen entspricht.

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psychodelix

Geschrieben

Ich drücke dir auch die Daumen für die Jobsuche.

Irgendwie hab ich momentan das Gefühl, ich stecke in ner Sackgasse und komme nur weiter, wenn ich mich auf einen Job in dem Bereich bewerbe, in dem ich gelernt habe und vorallem NICHT mein Fernstudium angebe.

Irgendwie kommt mir das leider bekannt vor. :(

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      Forensiker
       
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      Hi!
       
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      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.