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Zwischenfazit Teil 2 - Zeit für Veränderung?

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parksj86

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Ich denke, die meisten Leute werden dieses Blog hier lesen, um etwas über den Masterstudiengang Governance zu erfahren. Bevor ich in den nächsten Tagen über meinen Start ins neue Semester spreche, muss ich allerdings noch einmal auf das Thema Antrieb und Motivation zu sprechen kommen.

Ich habe das Studium 2013 begonnen, weil ich ein Ziel vor Augen hatte, welches ich meiner Meinung nach nur mit einem Master erreichen kann. Ich wollte in den politischen Bereich bzw. mich innerhalb der PR-Branche für höhere Aufgaben qualifizieren (in den Themenbereichen Politik, Wirtschaft etc.). Dieses Ziel verfolge ich noch immer, allerdings sind vier Jahre eine lange Zeit und ich studiere ja nicht im luftleeren Raum.

Zu Beginn meines Vorhabens war die Sache eigentlich klar: als PR-Assistent in einer Agentur mit den Themenschwerpunkten Wirtschaft, Politik und kommunale Unternehmen war es aus meiner Sicht folgerichtig, sich einschlägig fortzubilden. Mein Wechsel vor einem Jahr hat die Ausgangslage dann schon etwas verändert, thematisch habe ich nun nichts mehr mit Politik zu tun, zudem hat sich mein Aufgabenspektrum derart verbreitert, dass ich mich auch nicht mehr als nur als Kommunikationsmensch bezeichnen kann. Ich mache eigentlich alles was anfällt, von der Kundenbetreuung und Vertriebsaufgaben (hauptsächlich Akquise), über Assistenz der Geschäftsführung (Telefontermine vereinbaren, Anfragen bearbeiten, Reportings schreiben) bis hin zu den Themen Online-Marketing und Online-Redaktion.

Zum einen ist es schön, über den Tellerrand hinaus zu blicken und so viel Verantwortung tragen zu dürfen. Zum anderen habe ich in den vergangenen Monaten aber auch etwas bemerkt: Ich vermisse die PR und die Politik. Nach Verbänden, Journalisten und anderen Stakeholdern zu recherchieren und diese auch direkt anzusprechen (Anschreiben zu formulieren oder zu telefonieren), Pressematerialien und Argumentationspapiere zu politischen Themen zu texten und um jedes Wort, jede Formulierung zu ringen - diese Dinge fehlen mir sehr. Auch die Arbeit in einem tollen Team - derzeit erledige ich viele dinge selbständig - fehlt mir. Ich will damit nicht ausdrücken, dass ich Arbeit gern abgebe (vielleicht ein bisschen), sondern das Teamarbeit zum einen immer eine gewisse Dynamik mit sich bringt und ich zum anderen sehr viel dabei lerne. Im Moment muss ich sehr darauf achten, dass ich meine eigenen Fehler nicht reproduziere, was natürlich auch einen gewissen Lerneffekt hat.

Das Problem ist natürlich, dass ich eigentlich geplant hatte, mich nach Abschluss meines Fernstudiums beruflich neu zu orientieren (in besagte Richtung). Allerdings sind zwei Jahre in der Kommunikationsbranche eine lange Zeit und gehaltstechnisch würde ich innerhalb der nächsten beiden Jahre gern noch einmal einen etwas größeren Sprung machen (natürlich realistisch betrachtet, plötzlichen Reichtum oder eine Verdopplung meines Gehaltes erwarte ich nicht). Ich denke, ich habe mittlerweile die Berufserfahrung und die nötigen Fähigkeiten, um nicht gleich vom Personalchef ausgelacht zu werden.

Das allerdings bedeutet auch wieder Einschränkungen in anderer Hinsicht: Zum einen würde sich wahrscheinlich mein Arbeitspensum wieder deutlich erhöhen (PR-Arbeit ist Terminarbeit, 9 to 5 ist nur eine wünschenswerte Wirklichkeit). Ob ich dann noch die Zeit und die Kraft dazu hätte, mein Masterstudium zu beenden, lasse ich mal dahingestellt. Zum anderen bin ich der Meinung, dass eine erneute berufliche Veränderung diesmal nur mit einer räumlichen machbar ist. Leipzig ist zwar eine Großstadt, aber die Medienbranche steckt hier im Vergleich zu Berlin, Hamburg oder München noch in den Kinderschuhen. Selbst wenn ich die Agenturlandschaft außer Acht ließe, müsste man ernsthaft über einen Umzug oder eine Wochenendbeziehung nachdenken. Dieses Thema ist allerdings schwierig und ich brenne derzeit auch nicht darauf, umzuziehen.

Zuletzt steht natürlich die Frage im Raum, ob ich mich nicht verkalkuliere. Ich habe viele Stellenanzeigen von Unternehmen, Behörden und Agenturen gelesen - in den Bereichen Corporate Affairs, Public Affairs etc. werden auf Junior-Ebene in der Regel ein Masterstudium und erste relevante Medien- bzw. Politik-Kontakte verlangt. Was letzteren Punkt angeht, habe ich insbesondere für den Raum Mitteldeutschland zumindest noch einige Namen und Ansprechpartner im Kopf, die ich aber auf keinen Fall als "belastbares Netzwerk" bewerben würde.

Soweit so gut. Fürs Erste habe ich mich dazu entschieden, erst einmal bis Ende dieses Jahres abzuwarten und wie geplant weiterzumachen. Allerdings wird mich das Thema weiter beschäftigen, zumal ich auch geplant habe, mich karrieretechnisch Ende des Jahres beraten zu lassen. Erst einmal muss die "Kriegskasse" aufgefüllt werden. Zudem lässt sich meine Arbeit derzeit ganz gut mit meiner Rolle als Familienvater vereinbaren. Das ist auch ein wichtiger Punkt, der nicht immer so gegeben ist.


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Du bist doch schon recht weit im Studium, oder? Wie lange musst du noch? Könnte es eine Option sein, noch so lange im Job weiter zu machen mit, so wie ich es verstanden habe, überschaubarem beruflichen Aufwand und geregelten Arbeitszeiten, um dich dann mit voller Energie und guter akademischer Qualifizierung neuen Herausforderungen widmen zu können?

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habe vier Teilzeitsemester hinter mir - also noch 3 Module und die Masterthesis. Im Moment ist das mein Plan, aber alle 2-3 Jahre packt mich eine innere Unruhe und ich suche das Haar in der Suppe. Im Moment fehlen mir die PR und politische themen so ein wenig. Aber ich denke, rational gesehen hast du vollkommen Recht. Im Moment ist es die bequemste Art, zumal ich jetzt auch nicht totunglücklich bin, sondern mal wieder etwas in Aufbruchstimmung.

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Markus Jung

Geschrieben

Kann ich sehr gut nachvollziehen, dass du nach so langer Zeit in Aufbruchstimmung bist und gerne etwas verändern möchtest. Wird wahrscheinlich letztlich auf ein abwägen für dich hinaus laufen, was für dich wichtiger ist bzw. wie lange du es noch aushalten und dich gedulden kannst und magst.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link