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Live-Veranstaltung im MOOC Arbeitspsychologie

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Markus Jung

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Heute soll es im MOOC zur Arbeitspsychologie einen direkten Austausch zwischen dem Kursleiter Prof. Schüpbach und den Teilnehmern geben. Dazu wurde zu einer live Online-Veranstaltung eingeladen, für die im Vorfeld Fragen eingereicht werden konnten. Außerdem sollen auch spontan Fragen gestellt werden können. Hier meine Notizen von der Veranstaltung:

16:05 - gerade als ich mich eingewählt hatte, gab es Probleme mit meiner Internet-Verbindung. Also DSL neu aufbauen und dann weiter sehen.

16:13 - so, jetzt bin ich angemeldet, gerade noch rechtzeitig. Für die Übertragung kommt Adobe Connect zum Einsatz. Es gibt im Vorfeld eine kleine Umfrage, ob Kenntnisse aus dem MOOC in der Praxis umgesetzt werden sollen. Ich habe mal angekreuzt, dass ich Wissen umsetzen werde, auch wenn das bei mir noch nicht so konkret ist.

16:15 - es geht los. 25 Teilnehmer sind online bzw. 23 Teilnehmer und zwei Moderatoren.

16:16 - Begrüßung durch Moderator Jonas Kiener in Video und Ton. Gute Qualität.

16:17 - Jetzt Übergabe an Prof. Schüpbach. Begrüßung.

16:18 - Bei der ersten Frage geht es darum, ob sich die Gesundheit der Beschäftigten tatsächlich verschlechtert hat, oder ob sie nur mehr Aufmerksamkeit bekommt. Prof. Schüpbach meint, dass es wohl beides ist - mehr Aufmerksamkeit sowohl von Seiten des Unternehmens selbst als auch der Mitarbeiter - Stichwort Mindfulness - und psychische Erkrankungen jetzt auch als solche erfasst werden, und nicht mehr zum Beispiel bei den Rückenbeschwerden auftauchen.

16:23 - jetzt 31 Teilnehmer

16:24 - Setting ähnlich wie bei den Videos/Vorlesungen. Prof. Schüpbach in Bild und Ton redet. Bisher kein Dialog, da er auf die vorher abgegebenen Fragen eingeht, diese vorliest und wohl auch die Antworten vorbereitet hat, auch wenn diese nicht abgelesen, sondern frei formuliert werden.

16:26 - Begeisterung und Enttäuschung kann nicht gleichzeitig da sein - jedoch kann die Begeisterung verschwinden, wenn diese zu nichts führt. Dann kann es zur Enttäuschung kommen, die wiederum einen Burnout bewirken kann.

16:28 - mir fällt es schwer, konzentriert zuzuhören.

16:29 - auf die Umfrageergebnisse wurde bisher nicht eingegangen. Ca. 70 Prozent haben bisher angegeben, dass sie von dem Kurs so profitieren können, dass sie etwas davon in der Praxis umsetzen können.

16:30 - der Moderator bietet an, dass Nachfragen im Chat gestellt werden können, die dann auch im Anschluss an den ersten Teil beantwortet würden.

16:31 - Live-Gefühl fehlt, es könnte sich auch um eine Aufzeichnung handeln, in der Prof. Schüpbach vorher gestellte Fragen beantwortet. Kein Dialog mit den Teilnehmern, keine Aufforderung Fragen zu stellen, keine Rückfrage, ob Antworten ausreichend waren usw.

16:33 - Probleme mit der Übertragung, diese ist manchmal unterbrochen. Ich kann nicht genau sagen, ob dies an meiner Verbindung liegt, könnte aber sein, da ich ja auch vor Beginn des Meetings kurz Probleme hatte.

16:35 - es wird jetzt auch auf Boreout eingegangen, wenn ich das richtig mitbekommen habe, kam dieser Hinweis von einem Benutzer von Fernstudium-Infos.de :-).

16:36 - im Chat findet kein Austausch statt, auch keine Rückfragen

16:37 - der Moderator teilt nochmal mit, dass er sich für eingehende Fragen bedanken würde.

16:39 - es wird jetzt ein Ausdruck in die Kamera gehalten, um nochmal auf die Transaktionalen Prozesse einzugehen und diese zu erläutern.

16:41 - jetzt soll auf spontane Fragen eingegangen werden. Es gibt auch eine. Es wird gefragt, was jemand tun soll, wenn er meint bei einer anderen Person meint, Anzeichen für eine Depression oder einen Burnout zu sehen. So eine richtig praktische Antwort konnte ich nicht erkennen. Es wird nochmal darauf eingegangen, was Anzeichen für einen Burnout sein könnten. Aber weniger, was zu tun wäre. Hauptsächlich wird wieder auf Inhalte aus dem Kurs eingegangen.

16:45 - jetzt gibt es doch ein paar Hinweise. Es soll geschaut werden, welche Ressourcen vorhanden sind. Auch die Führungskraft ist gefordert.

16:47 - Prof. Schüpbach ist wirklich bemüht. Allerdings scheint er mir schlicht eher der Theoretiker/Wissenschaftler, denn der Praktiker zu sein.

16:48 - Frage nach den Auswirkungen unserer 24/7-Gesellschaft auf die Mitarbeiter. Es wird hier auf gute Dienstpläne und die Bedeutung von (aktiver) Erholung hingewiesen. Work-Life-Balance. Life Domain Balance. Keine ständige Erreichbarkeit in der Freizeit, am Wochenende etc. und Regelungen dazu (nur zur Kenntnis nehmen oder auch agieren müssen etc.).

16:51 - Problem unserer heutigen Welt sieht Prof. Schüpbach weniger in den Arbeitszeiten (die war früher oft länger), als in der Intensität der Arbeit und der Hektik und dass es keine festen Arbeitszeiten und somit oft auch kein Arbeitsende mehr gibt. Diese Antwort auf die Frage, ob die Arbeit nicht vor 50 Jahren anstrengender war und die Menschen damals robuster, fand ich sehr interessant.

16:53 - dieser zweite Teil ist auf jeden Fall deutlich lebendiger als der erste. Prof. Schüpbach scheint auch etwas "aufzutauen" und sich auf den Dialog und vielleicht auch die Medienform mehr einzulassen.

16:55 - im Zusammenhang mit Burnout wird jetzt auf Downshifting und einen Gang zurück schalten eingegangen - erinnert mich an meine Minimalismus-Überlegungen ;-).

16:56 - Übertragung jetzt wieder problemlos.

16:57 - problematisch ist es nicht, Stress-Episoden zu erleben, sondern problematisch wird es, wenn diese nicht mehr bewältigt werden können und es keinen Ausgleich mehr gibt. Wichtig ist auch, dass Kollegen untereinander auf sich achten.

16:58 - eine Motivation für den MOOC ist es für Prof. Schüpbach, dieser Problematik Belastungen der Arbeit etc. mehr Aufmerksamkeit zu geben und so auch über die Burnout-Problematik geredet und die Sensibilität dafür erhöht werden kann und auch eine Sprache dafür haben.

17:01 - jetzt geht es um die wirtschaftlichen Folgen von Burnouts, insbesondere weil diese Krankheiten sehr langwierig sind, wenn diese Erkrankung weit vorangeschritten sind. Es fällt mir jetzt viel leichter zu folgen. Es besteht eine Verbindung zwischen Prof. Schüpbach und den Teilnehmern.

17:02 - es wird nachgefragt, warum die Burnout-Behandlung so schwierig ist. Prof. Schüpbach lächelt und findet es auch schwierig, diese Frage zu beantworten. Zunächst geht es darum, überhaupt den Betroffenen klar zu machen, was passiert ist und dass sie nicht so weiter machen dürfen wie bisher - auch wenn die akuten Beschwerden scheinbar nachgelassen haben. Es sind nachhaltige, dauerhafte Veränderungen des Lebensstils notwendig.

17:08 - jetzt sind es mehr als 80 Prozent, die angeben von den Inhalten des Kurses für die Praxis profitieren zu können.

17:12 - letzte Frage. Sie bezieht sich darauf, wie Mitarbeiter nach einem Burnout wiedereingegliedert werden können. Wichtig ist es vor allem, ihnen deutlich zu machen, dass sich die ungünstigen Bedingungen nicht wiederholen. Worst Case wäre, diese Menschen als Versager zu sehen, die eigentlich wieder so weiter machen sollen wie vorher. Die Wiedereingliederung ist oft sehr schwierig, fordert viel auch von den Führungskräften.

17:15 - die Veranstaltung endet. Prof. Schüpbach räumt ein, dass für ihn diese Kommunikation über den Bildschirm etwas gewöhnungsbedürftig sei.

17:16 - auch der Moderator verabschiedet sich. Das Meeting wird aufgezeichnet und ihn ca. einer Woche zur Verfügung gestellt.

Hinweis: Oben stehen meine persönlichen Notizen. Diese sind keinesfalls vollständig und erheben auch nicht den Anspruch, alles korrekt wiedergegeben zu haben.


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2 Kommentare


psychodelix

Geschrieben

Prima, dass es eine Aufzeichnung gibt. Ich war heute nach dem Nachtdienst leider viel zu müde, um mir das anzusehen.

Danke für deine Notizen dazu. :)

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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link