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kleiner Einbruch

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sasa

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Obwohl ich der Meinung war, dass ich in den letzten Tagen (bzw. Wochen) ausreichend Pausen gemacht hätte und mich abwechslungsreich abgelenkt hätte, wurde ich gestern eines besseren belehrt. Der befürchtete Crash hat mich voll erwischt.

Schon Donnerstag Nachmittag war ich nach dem Training unglaublich müde, vor allem im Kopf. Da ich ein (unerklärliches) schlechtes Gewissen hatte, habe ich mich dank eines großen Glases Cola durchgekämpft und abends nochmal knapp 2 Seiten geschrieben. Die Folge war, dass gestern schlichtweg gar nichts mehr ging. Als ich gestern aufgewacht bin, war es einfach mal halb 12 mittags! Ich habe aktuell zum Glück (bis auf das Training) frei, daher war das erstmal nicht so tragisch. Da Freitags mein langer Trainingstag ist (mit insgesamt 6 h am Stück), war der Tag halbwegs gelaufen. Letztendlich war ich so platt, dass ich mich in der Halle mal für 20min auf eine Bank gelegt und einfach nur zugeschaut habe. Meine kleinen Jungs haben sich sogar bisschen Sorgen gemacht, weil ich im Training sonst total überdreht bin und keine Minute still sitzen kann. :blink:

Letztendlich habe ich dann die letzten zwei Stunden sausen lassen und bin heim ins Bett. In diesem Moment habe ich mich ganz bewusst dazu entschlossen, gar nichts mehr für die Masterarbeit zu machen und stattdessen ganz ohne schlechtes Gewissen einfach nur rumzulümmeln.

Wenigstens hat diese Maßnahme geholfen! Heute um 9 war ich wieder putzmunter und habe gerade eben das nächste Kapitel beendet. Ich bin heilfroh, dass diese kurze Auszeit gereicht hat, ansonsten würde es nämlich langsam knapp werden. Zwar habe ich immer noch vier Tage Puffer eingeplant, aber lieber bin ich früher fertig, als am Ende richtig Stress zu haben... :rolleyes:

Also... ich bin wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen und habe mal wieder meine Grenzen ausgelotet. Wirklich seltsam, bei der vielen Sonne und den Unmengen an Eis und Cappucino! :lol: Jetzt werde ich aber erstmal 2-3 Stunden Pause machen, Pizza backen, eine Runde spazieren gehen (der zweite Teil von Fack ju Göhte wird in unserer Halle/ Schule gedreht, da wollte ich mal unauffällig vorbei schauen :blushing: ) und dann nachher hoffentlich nochmal 3-4 Stunden konzentriert arbeiten...


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4 Kommentare


Solange es bloß bei dem kleinen Durchhänger bleibt, ist ja alles noch ok. Bald hast du es ja geschafft. So eine doppelte Belastung macht sich halt doch manchmal bemerkbar...oder es war diese grausige Ernährung von der du gesprochen hast :lol:

Pizza hilft da sicher! Pizza hilft immer! :rolleyes:

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Bestimmt waren einfach die Kiwis schlecht :lol:

Pizza hilft immer!

Pizza ist unglaublich! Vor allem spät nachts nach dem Feiern oder morgens zum Frühstück. Ich könnte ja heute absichtlich eine Nachtschicht einlegen, nur um heute Nacht irgendwann den Rest essen zu können... Dann wären auch die zwei Stunden Mittagsschlaf gerade eben gerechtfertigt... :blushing: Oh je... crazy time im Anflug... :blink::D

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Pizza mitten in der Nacht oder zum Frühstück ist großartig! Da sind alle Opfer gerechtfertigt! ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Klingt wie zurück zur Normalität nach dem Höhenflug. Gut, dass du dir die wohl auch dringend notwendige Auszeit auch gegönnt hast.

Und ich habe keinen Zweifel, dass du dennoch rechtzeitig fertig wirst. Und zur Not zum Ende hin halt nochmal ein Obst-Doping ;-).

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      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.