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Vorlesung ReWe 2

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chryssi

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Gestern fand die zweite und damit auch schon letzte Vorlesung zum Modul Rechnungswesen / Finanzierung statt.

Anfangszeit zum ersten Mal 10:15, bedeutet zwar morgens etwas länger schlafen, aber dafür ist der Tag auch verdammt lang. Abwesenheit von zuhause 11 Stunden für netto 6 Stunden Vorlesung!

Genug gemeckert, die Vorlesung war insgesamt wieder gut, wenn auch etwas hoch in der Geschwindigkeit.

Viel Zeit für Rückfragen ist da nicht. Aber der Dozent hat das meines Erachtens nach gut rübergebracht und zum Schluss auch eine Übungsaufgabe gebracht, in der alle Problemstellungen des Tages noch mal in geballter Form vorhanden waren. Nach kurzer Zeit des eigenständigen Bearbeitens hat er sich diverse Ergebnisse sagen lassen und an die Tafel geschrieben und dann die Aufgabe mit uns zusammen gelöst. Mein Ergebnis war auch nicht auf's Komma korrekt (Denkfehler bei der Reihenfolge Skonto und Mengenrabatt), aber doch bis auf einen Euro genau und damit am dichtesten dran. Das ist einfach ein gutes Gefühl zu sehen, dass auch ohne großes Üben bislang noch verdammt viel Wissen aus den Bachelor-Grundlagen vorhanden ist. :)

Was nicht auf große Begeisterung gestoßen ist, war die Tatsache, dass wir nächste Woche Dienstag eine weitere Einsendeaufgabe bekommen. Der ganze Kurs hatte es bislang so verstanden, dass es eine ESA gibt, die mit 20% in die Modulnote einfließt. Tatsächlich ist es aber wohl so, dass es zwei ESA's gibt, die zusammen mit 20% eingehen, also jeweils nur 10% der Endnote zählen.

Für einen Fernstudenten schon ein kleiner Schock, denn jetzt heißt es Zeit für etwas einplanen, von dem man vorher nicht wusste, dass es kommen wird. Irgendwie kriege ich das schon hin bis zum 08.05. aber es bedeutet, meinen (Freizeit-)Plan für die kommende Woche und das schöne lange Wochenende über der Haufen zu schmeißen.

Grade jetzt, nach drei Samstagen Vorlesung am Stück wird es echt Zeit für ein ordentliches Wochenende, so mit 2 Tagen frei. Das schlaucht schon mehr, als ich dachte. War das im Bachelor auch so anstregend? Ich weiß es echt nicht mehr. Anscheinend hat mein Gehirn das aus lauter Selbstschutz und zur Motivation schon erfolgreich verdrängt.

Die nächste Vorlesung ist erst Mitte Mai, ich werde aber nicht dran teilnehmen. Zum einem ist das Thema "BWL", das hatte ich während dem Betriebswirt und Bachelor schon zur Genüge. Trotzdem würde ich mich wahrscheinlich noch aufraffen, wenn nicht auch noch unser jährliches Zeltlager stattfinden würde, worauf ich mich schon lange freue. Der Aufwand, von dort einen Tag nach Friedberg zu fahren, steht in keinem Verhältnis zum Nutzen, so dass ich mich allein schon aus betriebswirtschaftlicher Sicht gegen die Vorlesung entscheiden musste! :lol:

Eben habe ich meinen Freund zum Zug gebracht, er ist für zwei Wochen auf Dienstreise in die USA. Damit habe ich heute den Tag zum erholen und Vorlesung nachbereiten. Es ist so, dass wir immer noch eine Fernbeziehung führen, aber wenn seine Bewerbungen Erfolg haben, ist auch dieser Zustand beendet. Ich freue mich das sehr drauf und er sich noch viel mehr. Solange nutze ich meine "einsamen" Abende und bilde mich noch ein bisschen.

Wenn jetzt noch jemand mal wieder die Sonne anknipsen könnte, damit ich auf der Terasse lernen kann, wäre ich ihm / ihr sehr verbunden. :thumbup:


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Immerhin noch mehr Vorlesungszeit als Fahrtzeit ;-) - aber fünf Stunden durch die Gegend fahren für sechs Stunden vor Ort ist schon krass.

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Reines durch die Gegend fahren sind knapp 3,5 Stunden, der Rest sind Pausen und Fahrzeitpuffer, sprich geplantes früher Ankommen.

Sobald demnächst noch Klausuren anstehen, werden diese vor der eigentlichen Vorlesung geschrieben.

Dann heißt es wieder, morgens um kurz vor 6 losfahren und um 7 Uhr Abends nach Hause kommen.

Das werden Hammertage!

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Markus Jung

Geschrieben

Puh, das ist wirklich heftig. Besonders diese mega-frühe Aufstehen fände ich fatal.

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      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!