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Nervenkitzel

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sasa

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Ich sitze im Prinzip an den letzten 3-4 Seiten. Spätestens morgen bin ich also fertig mit dem eigentlichen Schreiben! Ich bin voll im Zeitplan. Je nachdem, wie lange ich für die Korrektur brauche, könnte ich sogar Samstag und/ oder Sonntag als Co-Trainerin zu einer Bayerischen Meisterschaft fahren. Es wäre erst meine zweite Bayerische überhaupt, daher wäre es eine große Ehre (und eine großartige Belohnung!), aber die MA geht definitiv vor.

Aber: So langsam kommt die Panik! Ist mein Theorieteil nicht viel zu lang und ausführlich, und der Abschnitt über die Chancen und Risiken mit 8-10 Seiten nicht viel zu kurz? Das liegt vor allem daran, dass ich die Begriffe Krise, PR und Social Media definieren und abgrenzen muss. Außerdem habe ich jeweils die gängigsten Theorien eingebaut. Nur als Beispiel: Wann ist eine Krise wirklich eine Krise? Wie verläuft eine Krise? Wie werden Krisen typologisiert? Das ist aus meiner Sicht für die Krisen-PR (und somit auch für die Chancen und Risiken) NOTWENDIG. Wenn ich eine Krise als solche nicht erkenne, reagiere ich nicht darauf. Wenn ich nicht weiß, wie ich virale Effekte in den Sozialen Medien für mich nutzen kann, bzw. im Gegenteil nicht weiß, wie schnell sich eine unbedachte Nachricht viral verbreiten kann und was für einen Schaden sie anrichten kann, ist das unter Umständen fatal.

Außerdem muss ich jeweils die Verknüpfungen untereinander anschauen. Krisen-PR ist eine Sonderform der PR, und PR in den Sozialen Medien ist etwas anderes als durch die klassischen Wege wie Pressekonferenzen, Interviews, Newsletter und und und.

All das war für mich persönlich notwendig, damit ich die tatsächlichen Chancen und Risiken überhaupt ableiten kann. Aber rechtfertigt das eine Aufteilung von ca. 10 Seiten "Chancen und Risiken" zu 50 Seiten Theorie?!

Nächster Punkt: Ich habe im Vorfeld so viel gelesen und mir überlegt, welche Definitionen (bspw. für das Wort "Krise") ich auswähle. Aber selbst jetzt, ganz am Schluss, stolpere ich über völlig neue Definitionen, die gänzlich andere Ansätze verfolgen. Es ist zu spät, um alles nochmal umzuschmeißen, aber es hinterlässt definitiv einen faden Beigeschmack!

Das hängt zum Teil auch damit zusammen, dass ich eine reine Literaturarbeit habe. Kein empirischer Teil. Ist von Anfang an so festgelegt und abgesprochen worden. Dauernd habe ich eine Mahnung unseres Studiengangleiters im Hinterkopf, dass eine Literaturarbeit den Anspruch der Vollständigkeit erfüllen muss. Es muss wirklich jeder Aufsatz (aus den relevanten Journals) gefunden bzw. eingebaut werden, der zum Thema passt. Vor diesem Hintergrund habe ich ständig das Gefühl, dass ich nur an der Oberfläche kratze.

Einen Teil meiner Bedenken habe ich bereits in den Schluss geschrieben. Der stellt ja zum Teil eine kritische Auseinandersetzung mit der Arbeit an sich dar, also passt das durchaus da rein. Ich bin einfach komplett verunsichert. Möglicherweise schreibe ich meinen Betreuer nochmal an und schicke ihm die finale Gliederung mit meinen Bedenken. Eigentlich ist es zu spät, um noch großartig was zu ändern, andererseits hätte ich noch vier Tage, um vielleicht noch bisschen was retten zu können, wenn das denn nötig ist.

Nun ja... das sind meine aktuellen Bedenken. Ich erinnere mich, dass ich die bei der BA ebenfalls hatte, und so ein Nervenkitzel gehört wohl gewissermaßen auch einfach dazu. Trotzdem werden es wohl harte Wochen, bis das Ergebnis kommt. Besser als 2,3 wäre schön, aber Hauptsache nicht durchfallen! :blink: Eine gute Sache gibt es aber: unsere Absolventenfeier ist für den 20. Juni angesetzt, also knapp 6 Wochen nach der Abgabe. Und so schnell, wie die Zeit gerade verfliegt, ist das quasi gar nichts. Kommt mir als extrem neugierigen und ungeduldigem Menschen sehr entgegen... :lol:

(Vielleicht sollte ich mir vorsichtshalber schon mal Gedanken über ein neues Thema machen, nur damit ich für den Worst-Case gewappnet bin. Dann ist die Freude umso größer, wenn ich die Info "bestanden" bekomme und ich das neue Exposé einfach verbrennen kann! :D )

((An dem letzten Absatz sieht man doch sehr deutlich den Lerneffekt, den die MA hatte! Krisenmanagement perfekt umgesetzt! :lol: ))

(((ob ich das wohl auch in den Schluss schreiben sollte? "Falls Sie mit dieser Arbeit nicht zufrieden sein sollten: ich hätte da noch eine zweite in der Schreibtischschublade liegen..." :cool::cursing: )))


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7 Kommentare


Musst du denn gar kein Kolloquium machen?

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Nein, nicht im eigentlichen Sinne. Wir hatten vor der Themenfreigabe eine benotete Präsentation. Dabei ging es um das geplante Thema, die Methodik, einen Gliederungsentwurf und eine erste Literaturauswahl. Mit der Abgabe der MA sind wir also komplett fertig.

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Markus Jung

Geschrieben

Die Klammern am Ende nehme ich jetzt mal nicht so ernst...

Deine Bedenken kann ich sehr gut nachvollziehen und kenne ich auch noch von meiner eigenen Arbeit und vielen anderen Berichten hier in den Blogs.

Vielleicht gar keine so schlechte Idee, die finale Gliederung deinem Betreuer nochmal zu schicken, wenn es dir ein wenig mehr Sicherheit gibt.

Auch gut zu wissen, dass du maximal sechs Wochen Ungeduld aushalten musst, bis das Ergebnis da ist. :-)

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Die sind tatsächlich nicht ernst gemeint ;)

Ich habe meinem Betreuer eben nochmal geschrieben, mit dem Hinweis, dass ich (inkl. Montag/ Abgabetag) die nächsten Tage frei habe und daher geringfügige Änderungen durchaus noch möglich wären. Jetzt bin ich wirklich gespannt, ob und wie er darauf reagiert. Passenderweise hat er heute morgen per Mail nachgefragt, wie es mir mit der MA geht, also stehen die Chancen ganz gut, denke ich, dass ich eine Antwort bekomme.

Jetzt verabschiede ich mich aber erstmal ins Training (zum abreagieren und entspannen). Und in ein Gespräch mit meinem Chef bezüglich meiner weiteren Verwendung im Verein. Es geht das Gerücht um, dass er als Geschäftsführer zu einem anderen Verein wechselt. Ich bin doch sehr gespannt, ob da etwas dran ist, und wenn ja, wer seinen Posten hier übernimmt. Aber erstmal paar Bälle kloppen :thumbup:

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Oh, das kenne ich. Es geht mir gerade etwas ähnlich. Ich finde meine Arbeit eher wie eine Projektarbeit, vielleicht nur umfangreicher. Aber die Theorie könnte man noch viel feingliedriger und zwingender gestalten, irgendwie fühlt sich alles nur angekratzt an...

Aber das wird bei Dir bestimmt schon passen. Frohes Abreagieren beim Sporteln!

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Inzwischen habe ich die Rückmeldung bekommen, dass meine Gliederung einen "spannenden" Eindruck macht und er erstmal gar nichts daran auszusetzen hat. Er kann sich nur unter machen Überschriften noch nichts vorstellen. Werde morgen also nochmal meine Überschriften überdenken ;)

Ich bin so erleichtert, ich musste wirklich erstmal laut jubeln! Meine armen Nachbarn, um die Uhrzeit!!! :lol:

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Markus Jung

Geschrieben

Naja, um 21:37 Uhr darf man doch ruhig schon mal noch laut jubeln - und bei so einem Anlass sowieso! :-)

Schön, dass du eine beruhigende Antwort bekommen hast.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link