Medizin-Fernkurs an der NHAD

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NHAD Lektion 7 und 8 - Blutkreislauf

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Markus Jung

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Dem Blutkreislauf sind gleich zwei Lektionen gewidmet und es ist in der Tat auch ein komplexes Thema, bei dem zu Teil auch recht in die Tiefe gegangen wird und ich einige Stellen nur durch einfaches lesen auch nicht komplett verstanden habe.

In der Einleitung wurde erläutert, dass der Blutkreislauf dafür sorgt, die Organe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, dass es dafür ständig fließen muss und das Herz als hohler Muskel diesen Kreislauf in Form einer Pumpe aufrecht erhält.

Es wurde dann auf die Zusammensetzung der circa fünf Liter Blut eingegangen, die ein Erwachsener hat (Blutplasma, rote/weiße Blutkörperchen, Bluttplättchen und aus welchen Stoffen diese auch jeweils wieder bestehen und welche Aufgaben sie haben. Ein eigener Abschnitt war dann nochmal dem Blutplasma gewidmet, welches aus Wasser, Eiweißen, Glucose, Fetten, Salzen, Hormonen, Vitaminen, Nähr- und Abfallstoffen sowie Antikörpern besteht.

Weiter ging es mit einer Erläuterung der verschiedenen Funktionen des Blutes (Transport von verschiedenen Stoffen, Abwehr gegen Infektionen und Blutverlust sowie Verteilung der Körperwärme).

Danach ging es um die Schlagadern, Adern und Kapillaren mit ihren Klappen, bevor dann das Herz mit seinen Kammern und Klappen sowie Abzweigungen beschrieben wurde. Daran anschließend ging es um den Herzzyklus, die Impulsleitung im Herz, das EKG und die Regulierung des Herzrhythmus.

Damit endete die Lektion 7. In Lektion 8 ging es dann zunächst um den großen und dann um den kleinen Blutkreislauf. Dabei wurden unter anderem die Bezeichnungen für alle Arterien aufgeführt, die ich nur so an mir vorbei ziehen gelassen habe ;-). Dann wurde der Bohr-Effekt beschrieben und als nächstes der Gastransport. Dabei wurden so viele chemische Stoff und Formeln genannt, dass es mein Verständnis beim Lesen überstiegen hat und es mir gereicht hat zu verstehen, dass da halt ein Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen Blut und Lunge statt findet ;-). Dazu gehörte auch noch die puffernde Wirkung des Blutes.

Danach ging es um die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes und wovon diese beeinflusst ist (Menge des Blutes und Widerstand durch die Gefäße), um den Blutdruck und wie dieser gemessen wird. War mal ganz interessant, zumindest in Grundzügen nachzuvollziehen, was da bei einer Blutdruckmessung eigentlich passiert.

Daran schlossen sich Erläuterungen zur Gewebsflüssigkeit, zum kolloidosmotischen Druck und zum Lympgefäßsytem an. Das fand ich ganz interessant, auch um zu verstehen, warum dies bei Krebserkrankungen mitunter eine große Rolle spielt. Zuletzt wurde auf das innere Milieu eingegangen.

Insgesamt war das eine der bisher kompliziertesten Einheiten und ich bin froh, wenn bei mir so das grobe Konzept hängen bleibt.


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4 Kommentare


Das klingt total interessant.

Ein paar Dinge, die du beschreibst, lerne ich auch gerade im Rahmen meines Chemiekurses; z.B. den Aufbau der Stoffe des Blutplasmas oder die vier Puffersysteme des Blutes :)

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Markus Jung

Geschrieben

Ich finde es vor allem immer wieder faszinierend, wie kompliziert der Körper so ist und wie viel da ineinandergreift. Und dass es dafür doch eigentlich sehr gut und "wartungsarm" funktioniert.

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Ich kann es nur begrüßen, wenn sich Menschen außerhalb der Gesundheitsberufe mit der Anatomie, Physiologie (und Pathologie) des menschlichen Körpers beschäftigen. Das hilft enorm dabei, als "mündiger" Patient den Gesundheitsberuflern gegenübertreten zu können.

Daumen hoch!

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Markus Jung

Geschrieben

Danke für dein Kompliment, Forensiker :-). Ich verstehe in der Tat schon manches besser, was einige Krankheiten angeht. Und bin halt wirklich fasziniert und begeistert, was da alles ineinandergreift. Meine Hochachtung vor allen, die sich beruflich damit auseinandersetzen und das wirklich verstehen ;-).

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