MSc. IT im Gesundheitswesen

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Die letzten 30 Tage

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schwedi

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... vor dem Abgabetermin der Arbeit sind angebrochen. :blink:

Die Knie-OP vor gut einer Woche war gut gelaufen, so dass ich einen Tag später wieder nach Hause konnte. Letzte Woche war ich noch krank geschrieben, und für diese Woche habe ich mir Gott sei Dank Urlaub genommen. Ab Mittag wird das Knie noch gut dick, wenn ich es nicht hochlege; Bei der Arbeit hätte ich das nicht gekonnt.

Die Bilanz der Masterarbeit:

Nach wie vor sind erst 6 von 10 Interviews gelaufen. Vom Betreuer habe ich nichts mehr gehört wegen Terminen. Ich habe ihm noch geschrieben, dass ich nach dem 19.05. keine Interviews mehr durchführen werde, sondern mich auf die restlichen Arbeiten konzentrieren muss.

Nachdem keine Validierungen mehr gekommen sind, habe ich mich jetzt an die Ableitung der Erfordernisse und Anforderungen gemacht, das ist jetzt höchste Eisenbahn. Zwar sind 4 der 6 Interviews nicht validiert, aber das ist dann so und werde es jeweils in der Arbeit vermerken.

Bezüglich des Umfangs der Arbeit übersteige ich die Mindestanzahl auch ohne 10 Interviews locker. Das erste Kontextinterview ist jetzt fertig abgeleitet, und allein die Tabelle dafür umfasst 20 Seiten. Meine Sorge darüber, dass ich zu wenige Erfordernisse und Anforderungen finden könnte, ist der Frage gewichen, wie lang wohl die anderen Auswertungen werden; Das erste Interview war nämlich das kürzeste.

Heute bis einschließlich Sonntag steht nur Auswerten, Auswerten und nochmals Auswerten an.

Ab dem 21. Mai will ich mich spätestens den restlichen anstehenden Kapiteln (Ausblick & Diskussion, Aufbau der Arbeit und Abstract) widmen. Anschließend kommt die Endkorrektur (Zitierungen, Verzeichnisse und Nummerierungen korrekt, Rechtschreibung und Grammatik, Formatierung und Einheitlichkeit).

Bis 31.05. 23:59 Uhr muss die Arbeit als PDF beim Institut eingegangen sein.

Bezüglich der letzten Bewerbung habe ich noch immer keine Rückmeldung erhalten, deshalb gehe ich von einer Absage aus.

Dafür hatte ich am Montag ein anderes Vorstellungsgespräch, auch für eine Anforderungsmanager-Position bei einem Bundesamt. Das Gespräch sollte nur 45 Minuten dauern und das einzige Gespräch bleiben. Und auf Basis dessen soll ich entscheiden können :blink:?

Entgegen meiner Erwartungen zeigten sich Position (neue Position mit Aufbauarbeit), Leiterin, Umfeld und Lage als ziemlich positiv. Gestern konnte ich meine restlichen Anliegen und Fragen noch in einem Telefonat mit der Teamleiterin klären. Das Telefonat hat außerdem gezeigt, dass wir auf der gleichen Wellenlänge funken und die Chemie gut passt.

Heute kam die telefonische Zusage für die Stelle! Da sage jemand, Ämter seien langsam :thumbup:! Ein sehr schönes Gefühl.

Allerdings muss ich erst das Angebot abwarten, das erst in 2-3 Wochen kommen wird.

Gott sei Dank erst so spät, denn erst am 22. Mai werde ich noch ein anderes Gespräch ganz in der Nähe haben für eine Prozessmanager-Stelle. Das ausführliche Telefoninterview dazu lief zwar schon vor drei Wochen, aber sie können vorher keine Termine vergeben :blink:. Die Stelle reizt mich auch sehr, denn erstens ist die Firma international (endlich wieder Englischkenntnisse einsetzen!), in der Biotech-Branche (sehr spannend), die Stelle ist als Stabsstelle direkt der GL unterstellt und bedeutet Aufbauarbeit, und zu guter Letzt kann ich mit dem Rad hinfahren.

Mal schauen, wie sich das ausgeht.

Nach diesem Roman geht es jetzt weiter mit dem - Ihr ahnt es - .. Auswerten!


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6 Kommentare


Es freut mich zu lesen, dass die OP gut verlief. Jetzt noch brav schonen und nur angemessen fordern, damit du rechtzeitig für die Bergsaison fit bist!

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Ja, so muss es sein. Letzten Winter hatte ich mir Gott sei Dank eine Fahrrad-Rolle zugelegt. Der Doc hat mir widerstandsarmes Radfahren fürs Knie empfohlen, und da ist die Rolle gerade genau richtig, zumal es hier in dieser Gegend kaum einen ebenen Kilometer gibt. :)

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Markus Jung

Geschrieben

Fahrrad-Rolle? - Ist das so ein Teil, wo du in der Wohnung Rad fahren kannst?

Schön, dass die OP gut gelaufen ist.

Kommen die ganzen Auswertungen denn in den Hauptteil der Arbeit, oder sind das nicht eher Anhänge, wenn eine schon 20 Seiten ausmacht?

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Ja, genau, man spannt das Hinterrad in die Rolle ein, und dann kann es losgehen. Sehr praktisch, vor allem im Winter oder bei Dauerregen. Oder eben nach Knie-OPs :).

Ja, die Auswertung kommt in den Hauptteil. Sie ist tabellarisch so aufgebaut, dass die linke Spalte die Kontextbeschreibung enthält -also die episodische Beschreibung der Kontextinterviews -, die mittlere Spalte die ableitbaren Erfordernisse, und die dritte Spalte schließlich die sich aus den Erfordernissen ergebenden Nutzungsanforderungen. Und das Ganze möglichst so, dass man die Zuordnung zwischen ihnen gleich erkennen kann ;).

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Markus Jung

Geschrieben

Hm, wenn die Auswertungen im Schnitt 20 Seiten ausmachen kommst du ja selbst bei fünf Interviews schon auf 100 Seiten nur für die Auswertungen. Sprengt das nicht den Rahmen? - Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Mit dem Fahrrad-"Hamsterrad" ist es im Moment natürlich sehr praktisch. ;-)

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Die Frage nach dem Umfang stelle ich mir auch gerade. Aktuell sitze ich an der Konsolidierung der Nutzungskontexte aus vier Interviews von Pflegekräften zu einem einzigen szenario. Das reine Kontextszenario wird sicherlich an die zehn Seiten ausmachen, ohne die Auswertung. Falls also alle Stricke reißen sollten und kein Interview mehr zustande kommen sollte, sollten die Auswertung von 6 Interviews für den reinen Umfang der Arbeit ausreichen.

Genau das werde ich dem Prof demnächst mal fragen.

Auf der Rolle kommt man ja als Hamster nicht so recht voran und die Umgebung ändert sich auch nicht so viel, drum sind Internet-Radio oder Fernseher willkommene Ablenkungen :).

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