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Eindrücke vom Präsenzseminar

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parksj86

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Gerade bin ich aus Berlin vom Präsenzseminar "Politikwissenschaftliches Denken und arbeiten" zurück. Das Seminar selbst war zum Teil Auffrischung aus dem Bachelor (zumindest der allgemeine Teil zum wissenschaftlichen Arbeiten), aber wichtig war für mich, dass ich mich endlich mal intensiver mit der politikwissenschaftlichen Denkweise auseinandersetze.

Ich habe aus dem Seminar mitgenommen, dass eine deduktive Herangehensweise an schriftliche Arbeiten grundsätzlich vorausgesetzt wird. Damit habe ich kein Problem, es war mir vorher nur nicht so klar gewesen. Ansonsten tat es gut festzustellen, dass meine Kommilitonen vor ähnlichen Problemen bei schriftlichen Arbeiten stehen. Bislang habe ich manchmal vor dem Stoff gesessen und gedacht, ich sei einfach nur doof. Nachdem jetzt noch einmal viele Fragen beantwortet wurden, habe ich mir vorgenommen, nicht mehr so hemdsärmelig an die Sache ranzugehen.

Zum Standort der FernUni in Berlin muss ich sagen, dass es sich um schöne Räumlichkeiten handelt. Die Seminaräume waren groß, es hätten durchaus auch mehr als 30 Personen ohne Probleme Platz gehabt. Die Technik funktionierte auch einwandfrei (kenne ich insbesondere aus meiner FH-Zeit anders).

Ansonsten habe ich wieder einmal gemerkt, wie viele meiner Kommilitonen doch im öffentlichen Dienst oder im 3. Sektor beschäftigt sind. Es kamen zwar auch einige Studierende aus der Privatwirtschaft, wir waren aber deutlich in der Minderheit (das soll natürlich nicht negativ klingen). Ich finde diese Feststellung interessant und bewerte sie aber in keinster Weise negativ. Ehrlich gesagt bin ich sogar etwas neidisch, dass ich noch keine Stelle im öffentlichen Dienst ergattern konnte. In puncto Gehalt und Sicherheit (unbefristeter Vertrag vorausgesetzt) wäre der Wechsel für mich ein deutlicher Schritt nach vorn.

Zur Anreise kann ich nur sagen, dass das Auto die schlechteste Variante ist. Ich hatte mein Bahn-Ticket am vergangenen Sonntag stoniert (die Gründe dürften bekannt sein) und mich gegen den Fernbus entschieden. Obwohl ich keine Angst davor habe, mit dem Auto nach Berlin zu fahren, war die Reise doch anstrengend. Zudem war es echt schwierig, einen Parkplatz zu finden, sodass ich letztendlich zu spät kam.

Darüber hinaus habe ich auch noch eine schöne Stange Geld für einen Platz in der Hotelgarage bezahlt, sodass mich der Trip letztendlich rund 50 Euro mehr gekostet hat, als eigentlich vorgesehen war. Deshalb mein Rat: Wer keine Abneigung gegen den Fernbus hat wie ich, der sollte diese Möglichkeit nutzen. Ansonsten ist der ICE von Leipzig aus unschlagbar (mit Sparpreis natürlich). Nicht mal wenn ich wie der letzte Henker fahre, bin ich schneller als der ICE.

Ich werde mich in den nächsten Wochen nun intensiv meinem Exposé für die Hausarbeit widmen. Ich hoffe, es läuft alles nach Plan und ich kann das Projekt "erste Hausarbeit im Master" noch in diesem Semester abschließen.

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3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Danke für deinen Bericht. Ich hoffe, dass die Bahnstreikerei bald mal ein Ende hat.

Woher stammt denn deine Abneigung gegen den Fernbus? Ich habe ihn bisher erst einmal auf einer relativ kurzen Strecke (Köln - Frankfurt) ausprobiert und das war eine positive Erfahrung.

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Schlechte Erfahrungen habe ich bislang nicht gemacht. Bin noch nie mit dem Fernbus gefahren. Allerdings haben meine Frau und ich drei Jahre lang eine Fernbeziehung geführt. Damals hatte ich noch ein Semesterticket, das in den Regionalzügen in ganz Niedersachsen galt. Darum bin ich ein- bis zweimal im Monat mit dem Regionalexpress von Lingen (Ems) nach Braunschweig und von dort aus nach Leipzig gefahren.

In den Nahverkehrszügen habe ich so einiges erlebt, von betrunkenen und lautstarken Kegelclubs und anderen Vereinen (nicht nur in der Vorweihnachtszeit) bis hin zu Menschen, die unbedingt ein Gespräch mit mir führen wollten. Ausweichen konnte man da nicht. Ich stelle mir vor, dass es in Bussen ähnlich ist. Als belastender Faktor kommt hinzu, dass ein Regionalexpress deutlich mehr Platz als ein Bus bietet. Vor diesem Hintergrund probiere ich den Fernbus als Beförderungsmittel gar nicht erst aus.

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Okay. Ich habe ja nur eine einzige Erfahrung und da war es ruhig und angenehm im Bus. Ich bin allerdings auch nicht alleine gefahren, so dass ich wusste, wen ich neben mir hatte.

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