• Einträge
    104
  • Kommentare
    563
  • Aufrufe
    8.615

FernUni - Klausuranmeldungen mit Hindernissen und Frustration

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Lernfrosch

176 Aufrufe

Ich versuche mich seit zwei Wochen für die Klausuren in M1 und M2 anzumelden.

So langsam aber sicher bin ich frustriert:

Im "Normalfall" schreibt man die Klausuren an einem Klausurort, den man bei der Anmeldung aus einer Liste auswählen kann. Die Klausurorte (meist der Hörsaal einer anderen Hochschule) liegen in verschiedenen Städten.

Nun liegt bei mir aber leider kein "Normalfall" vor. Für diesen "Fall" sieht die FernUni Sonderregelungen vor.

Sofern man eine Behinderung oder chronische Erkrankung hat, besteht laut FernUni die Möglichkeit Prüfungen auch im nächstgelegenen Regionalzentrum zu schreiben. Hierfür benötigt man dann als Nachweis entweder einen Schwerbehindertenausweis oder ein Attest.

Dieser Fall (Behinderung) liegt bei mir vor.

Daher habe ich das bei der Klausuranmeldung angegeben.

Wie ich vom Prüfungsamt erfahren habe, muss man sich dann selbst mit dem Regionalzentrum in Verbindung setzen und klären, ob es überhaupt die Möglichkeit gibt dort die Klausur zu schreiben und ob dafür eine Aufsichtsperson vorhanden ist.

Das habe ich mit dem nächstgelegenen Regionalzentrum auch geklärt; ist möglich.

Die Informationen des Regionalzentrums teilt man dem Prüfungsamt mit.

Zusätzlich muss man einen Nachweis über die Behinderung oder Krankheit vorlegen. Geeignete Nachweise sind laut FernUni-Auskunft, die ich erhielt, bei Behinderung der Schwerbehindertenausweis und bei Krankheit ein entsprechendes Attest. Auf dieser Grundlage wird dann entschieden, ob die Sonderregelung genehmigt wird.

Informationen des Regionalzentrums und eine Kopie meines Schwerbehindertenausweise habe ich ans Prüfungsamt geschickt.

Eine Antwort des Prüfungsamtes habe ich erhalten:

Die Vorlage meines Schwerbehindertenausweises (GdB 50, unbefristet) genügt nicht als Nachweis!

Über den Antrag zur Sonderregelung kann noch nicht entschieden werden. Es müssten noch aktuelle fachärztliche Atteste und eine von mir geschriebene Begründung eingereicht werden. Im Attest soll drin stehen, warum ich eine Klausur nicht am regulären Klausurort schreiben könnte und es muss begründet werden, dass und warum ich die Klausur in diesem Regionalzentrum schreiben könnte.

Eine von mir geschriebene Begründung hatte ich bereits zuvor eingereicht; das war auch zu diesem Zeitpunkt als ausreichend angesehen worden.

Ein fachärztliches Attest bekomme ich auf die Schnelle im vorgegebenen Zeitrahmen nicht mehr.

Ich habe den Sonderantrag nicht aus Spaß, Freude oder Langeweile gestellt.

Der Schwerbehindertenausweis wurde mir auch nicht aus Großzügigkeit oder Gefälligkeit ausgestellt. Aber der Ausweis ist ja kein Nachweis... (Ironie!)

Ohne Sonderregelung kann ich jedenfalls gar nicht erst an den Klausuren teilnehmen.

Eigentlich wollte ich beide Klausuren mitschreiben.

Ist es Ironie des Schicksals, dass ein Thema im M1-Modul um den angemessen Umgang mit Behinderung geht, dass Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches erwähnt werden...?

Man... Ich bin gerade in ernsthafter Versuchung Psychologie an der FernUni ein für alle Mal hinzuschmeißen.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


16 Kommentare


Es tut mir wirklich aufrichtig leid, dass die FernUni sich hier querstellt. Leider habe ich das in einem anderem Kontext und mit einer anderen Institution auch schon erlebt, und finde es schlimm, dass Menschen, die diese Hilfe wirklich benötigen, unnötige Hindernisse überspringen müssen.

Ich bin aber auch der Meinung, dass einfach aufgeben wenig nützt. Daraus lernen die Institutionen nicht, sondern glauben auch noch, ihre Vorgehensweise wäre die Richtige. Gibt es an der FernUni keinen studentischen Behindertenbeauftragten, an den du dich wenden könntest? Vielleicht gibt es ja Tipps, die man dir geben könnte (manchmal wirken ja die richtigen Worte, Formulare oder Sachbearbeiter wahre Wunder). Ich drücke dir die Daumen, dass es doch noch klappt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo,

ich habe deinen Bericht auch mit Kopfschütteln gelesen. Gibt es denn bei euch keine Studierendenvertretung die du in diese Sache miteinbeziehen könntest? Ich finde es auch etwas verwunderlich, dass du dich um den Klausurtermin & alles was dazu gehört selbst kümmern musst & das nicht über die Uni organisiert wird. :sneaky2:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Da fehlen einem ja die Worte!

Hab ich das richtig gelesen, dass die Klausuren im September sind? Bis wann muss denn diese Anmeldung raus sein?! Sind doch noch 3.5 Monate bis dahin.

Du bekommst das schon geregelt, ich drück die Daumen. Deinen Ärger kann ich gut nachvollziehen, ist ja nicht so als hätte man nicht schon genug um die Ohren mit dem Studium selbst - und dann sowas!

Ich würde mich mal an höherer Stelle beschweren. Kann ja nicht sein dass einen Tag etwas als ausreichend angesehen wird und du von einer Stelle bestimmte Informationen bekommst, die dann beim Prüfungsamt keine Gültigkeit haben.

Nicht unterkriegen lassen!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Lernfrosch

Geschrieben

Die Klausuren sind im September. Angemeldet haben muss man sich bis 15. Juni.

Ich finde diese formalen Vorgaben auch seltsam und umständlich, also dass man sich selbst um Klausurort und Aufsichtsperson kümmern muss.

Dass es sich bei Sonderanträgen um Einzelfallentscheidungen handelt und man einen Grund nachweisen muss, ist verständlich.

Dass man solche Dinge aber dann unnötig kompliziert macht, verstehe ich nicht.

Behindertenbeauftragte gibt es an der FernUni. Ich glaube, da werde ich mal Kontakt aufnehmen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich drücke dir die Daumen, dass sich das bald zu deinen Gunsten regeln lässt! Musst du dieses Prozess dann für JEDE Klausur neu durchlaufen? Für mich klingt es völlig unverständlich, vor allem weil die Fernuni und natürlich du soviel Zeit darauf verwenden müssen... das ginge doch alles einfacher.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
psychodelix

Geschrieben

ähmmmmm....wie steht das auf der Seite der FU Hagen:

Es ist jedoch empfehlenswert, möglichst frühzeitig mit Ihren Lehrgebieten und den Prüfungsämtern Kontakt aufzunehmen und Ihre besonderen Bedürfnisse anzumelden. Dazu müssen i.d.R. diese Bedürfnisse durch entsprechende ärztliche Atteste oder durch einen Behindertenausweis belegt werden.

(Hervorhebungen von mir)

-> http://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/arbeiten/organisation/beauftragte/hinweise_studierende.pdf

Das würde ich ausdrucken und mit der Kopie deines Schwerbehindertenausweises an das Prüfungsamt schicken. Dazu noch einen Zweizeiler, Unterschrift und abwarten. ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Lernfrosch

Geschrieben

Musst du dieses Prozess dann für JEDE Klausur neu durchlaufen?

Ja. Für jede Klausur einzeln.

Das ist das, was mir Kopfzerbrechen bereitet. Wenn es sich jetzt ein- oder zweimal regeln lässt, bedeutet es nicht, dass es dann für alle weiteren (8-10) Klausuren auch genehmigt ist. Und für jede Klausur ist es dasselbe Prüfungsamt.

Das würde ich ausdrucken und mit der Kopie deines Schwerbehindertenausweises an das Prüfungsamt schicken. (...)

Den Ausweis habe ich schon vorgelegt; ist auch bestätigt worden, dass es eingegangen ist.

Die ursprüngliche Information, dass der Ausweis genüge, hatte ich vom Prüfungsamt. Also bekannt ist diese Aussage dort.

Die neue Information, dass ein Ausweis allein nicht genüge, stammt auch vom Prüfungsamt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich drücke dir auch die Daumen. Aufgeben ist im Moment vielleicht naheliegend, aber wäre doch doof. Hast du dich mal an den AStA gewandt? Evtl. gab es solche Fälle schon mal und die Studierendenvertretung kann dir hier konkret weiterhelfen.

http://www.fernstudis.de/index.php?menuid=176

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Für jede Klausur musst du dies aufs Neue durchmachen? Also da fehlen mir die Worte :confused:

Das ist ja für beide Seiten ein Aufwand, der zusätzlich auch noch eventuelle freie Lernzeit mit solchen Sachen blockt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Das man immer aufs neue beim Regionalzentrum anfragen muss könnte ich noch verstehen, kann ja sein dass sich da was ändert. Aber mit einem unbegrenztem Behindertenausweis immer wieder das ganze Prozedere durchlaufen zu müssen, ganz ehrlich, da hätte ich wenig Bock drauf.

Wünsche dir jedenfalls viel Geduld und Nerven!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

So wirklich verwundert mich das nicht - allerdings macht es das nicht besser.

Hinschmeißen finde ich auch keine Lösung.

Dennoch muss hier eine grundsätzliche Regelung her, sonst verbringst du ja mehr Zeit mit der Organisation des Studiums als mit dem eigentlichen studieren... Und für die FernUni ist es doch auch ein großer Verwaltungsaufwand.

Was ich mir vorstellen könnte:

- Jetzt für die Klausur Attest des Hausarztes mit dem Hinweis, dass so kurzfristig kein fachärztliches Attest zu bekommen ist

- Dann einmalig Attest des Facharztes mit dem Hinweis, dass die Einschränkungen dauerhafter Natur sind

- Vereinbarung mit der FernUni, dass dies dann für das gesamte Studium gilt und du nur jeweils mit dem Regionalzentrum klärst, ob dort die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Klausur erfüllt sind

- Wenn es nicht vorwärts geht, in der Hierarchie aufsteigend beschweren - notfalls direkt beim Rektor

- AStA und Schwerbehindertenbeauftragten einschalten

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Lernfrosch

Geschrieben

Dennoch muss hier eine grundsätzliche Regelung her, sonst verbringst du ja mehr Zeit mit der Organisation des Studiums als mit dem eigentlichen studieren... Und für die FernUni ist es doch auch ein großer Verwaltungsaufwand.

Das meine ich auch.

Die Argumentation der FernUni ist die, dass jeder Sonderantrag eine Einzelfallentscheidung ist und daher von einem einmal bewilligten Antrag kein Anspruch darauf abzuleiten ist, dass es auch für weitere Klausuren gilt. Ist soweit ja noch nachvollziehbar; in manchen Fällen mag das sinnvoll sein (z.B. bei vorübergehender Krankheit, Schwangerschaft etc.), in anderen Fällen nicht (wenn sich die individuellen Voraussetzungen nicht ändern werden).

Ich denke nicht, dass an dieser Organisation für mich etwas geändert wird.

Der Aufwand für die Uni ist ja nicht sooo groß, wenn man es dem Studenten überträgt sich Klausurort und Aufsichtsperson zu "besorgen/ organisieren".

Ich werde versuchen, dass ich diese beiden Klausuren dieses Semester mit Sonderregelung mitschreiben darf.

Ich sehe es skeptisch, dass man generell erst beim Regionalzentrum anfragen muss. Das heißt nämlich nicht, dass dieses dann "ja" sagen muss und man auf alle Fälle dort schreiben kann. Und dieses "ja" bedeutet nicht, dass es auch ein "ja" vom Prüfungsamt gibt.

Das macht es für mich so unberechenbar.

Eigentlich möchte ich schon gerne Psychologie an der FernUni studieren. Aus dem Grund, dass mich die Thematik interessiert und ich mir davon ein Mehr an Verständnis und Verstehen über grundlegendes menschliches Handeln, Erleben, Verhalten etc. erhoffe, das mir dann für das geplante Medizinstudium (die Bewerbung dafür habe ich übrigens letzte Woche abgeschickt!) im Hinblick auf eine umfassendere, ganzheitliche Sichtweise nützen könnte. Von daher möchte ich eigentlich nicht aufgeben. Aber mit der Klausurorganisation... ich brauche da auch langfristig eine verlässliche Planung.

Ich danke euch fürs Zuhören/ Lesen und für die hilfreichen Vorschläge.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Also meiner Meinung nach kann es nicht sein, dass deine Möglichkeit das Studium fortzuführen von der Willkür des Regionalzentrums abhängt.

Ich denke, es kann im Einzelfall vorkommen, dass ausnahmesweise mal aus organisatorischen Gründen die Teilnahme an der Klausur im Regionalzentrum nicht möglich ist. Ich könnte mir da als Grund zum Beispiel eine Veranstaltung vorstellen, für die alle Räume benötigt werden.

Aber grundsätzlich brauchst du meiner Meinung nach eine verbindliche Zusage, dass du alle deine Prüfungsleistungen für das gesamte Studium in deinem Regionalzentrum ablegen kannst.

Ich würde hier wirklich auch die entsprechenden Gremien mit ins Boot holen. Die FernUni hat ja recht viele Studierende mit einer Behinderung und da gibt es bestimmt auch schon Erfahrungen zu diesen Fragen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Lernfrosch

Geschrieben

Ich habe mir überlegt, dass ich jetzt erstmal eine Regelung für die beiden anstehenden Klausuren kläre.

Ein entsprechendes Attest vom Hausarzt werde ich bekommen; Termin dafür steht schon. Ich hoffe, dass sich damit mit dem Prüfungsamt die Klausurzulassung in absehbarer Zeit klären lässt.

Und erst danach will ich dann nochmal Kontakt zum Prüfungsamt und ggf. Behindertenbeauftragten aufnehmen und klären, ob nicht doch eine verbindliche Regelung für alle Klausuren getroffen werden könnte.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 6
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)