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Studieren mit Baby, TMA und Projektarbeit

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kurban

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Jetzt muss ich meinen Text nochmal schreiben :ohmy:

Also: ersteinmal herzlichen Dank für die ganzen Glückwünsche! Wir grooven uns so langsam ein und ich genieße die Elternzeit :001_wub:

Das Studium mit Baby funktioniert soweit gut; das Lernen klappt wunderbar beim Stillen (und damit bringt man ja einige Stunden am Tag zu). Da das Material ja komplett online ist, habe ich mir das Tablet meines Bruders geliehen und damit lässt es sich super den Stoff lesen. Auch ein ebook reader würde gehen, da die Open University die entsprechenden Formate bereitstellt. Mmt. schreibe ich an meiner ersten TMA für das Semester, was eine größere Herausforderung ist, da ich das wirklich nur machen kann, wenn die Kleine schläft bzw. mein Freund von Arbeit da ist. Also heißt es, keinen Mittagsschlaf diese Woche und mit Tragetuch vorm Laptop sitzen (Tragetuch ist sowieso die Geheimwaffe!)

Gestern kam das Ergebnis meiner Projektarbeit für mein letztes Semester: 80 Punkte und damit mit "distinction" bestanden :lol: Ich bin darüber seeeehr happy, da ich die Arbeit ja erst 2 Wochen vor der Geburt abgegeben habe und daher doch etwas Druck dahinter war

Alles in allem kann ich sagen, dass studieren auch mit Neugeborenem gut funktioniert. Man muss sich allerdings komplett auf den Rhythmus des Babys einstellen können - mit Plänen ist da nichts! An manchen Tagen wuppt man locker noch den Haushalt nebenbei, an anderen ist man froh, wenn man es schafft zu duschen ;) Aber wenn man die Zeitfenster so nutzt, wie sie auftauchen, dann kommt man gut zurecht. Natürlich hilft auch die Unterstützung der Familie. Mein Freund ist mein Held in der Hinsicht - er ist so stolz auf die Kleine, dass ich ihn nicht bitten muss, sich nach Arbeit um die Kleine zu kümmern :001_wub:

Und da sie gerade so schön schläft - werde ich mal fix an meiner TMA weiterarbeiten ;)


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8 Kommentare


Das ist wirklich bewundernswert wie du das alles hinbekommst.

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Das ist sooooo toll :)

Ich freu mich riesig für dich :thumbup:

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Markus Jung

Geschrieben

Das läuft ja wirklich beeindruckend gut bei dir mit Kind und Studium. Flexibel zu sein ist da sicherlich ganz wichtig. Wie sind denn die Nächte bei euch?

Jetzt muss ich meinen Text nochmal schreiben

Warum war das notwendig?

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Nachts ist sie ungefähr alle 3 Std. wach zum Stillen, das ist ok und durchhaltbar ;)

Meinen Text musste ich nochmal schreiben, weil eine Fehlermeldung beim Abschicken kam (dass ich nicht angemeldet bin)

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Markus Jung

Geschrieben

Nachts ist sie ungefähr alle 3 Std. wach zum Stillen, das ist ok und durchhaltbar

Schön, dass du damit zurechtkommst.

Meinen Text musste ich nochmal schreiben, weil eine Fehlermeldung beim Abschicken kam (dass ich nicht angemeldet bin)

Dagegen hilft normalerweise, das Häkchen bei "Angemeldet bleiben" zu setzen.

Die Blogbeiträge werden aber auch zwischengespeichert. Wenn du dann erneut auf Blogeintrag schreiben gehst, sollte es unten einen Button "Gespeicherten Text wiederherstellen?" geben, mit dem du auf jeden Fall zumindest einen großen Teil des Textes wieder bekommen solltest, so dass du dir nicht nochmal die ganze Mühe machen musst.

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Schön, dass du damit zurechtkommst.

Da man ja nicht wirklich eine Wahl hat, versuche ich mich einfach darauf einzulassen und zu akzeptieren, dass das nunmal so ist und auch gut für das Baby ist. Das macht es leichter und man ist entspannter ;)

Dagegen hilft normalerweise, das Häkchen bei "Angemeldet bleiben" zu setzen.

Ok, das hatte ich nicht gesehen, beim nächsten Mal weiß ich mehr. Danke!

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Markus Jung

Geschrieben

versuche ich mich einfach darauf einzulassen und zu akzeptieren, dass das nunmal so ist und auch gut für das Baby ist.

Sehr gute Einstellung! :thumbup:

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    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker