MSc. IT im Gesundheitswesen

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Der Kolloquium-Countdown

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schwedi

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Gestern habe ich vom Betreuer die Nachricht erhalten, dass er die Bewertung und das Gutachten an das Institut gesendet hat :).

Das freut mich umsomehr, als dass nicht ganz klar gewesen war, dass er die Arbeit bewerten sollte. Das hatten wir anfangs nicht klar genug miteinander besprochen.

Nachdem ich seit der Abgabe der Arbeit stinkfaul gewesen bin und nur noch 10 Tage bis zum Kolloquium verbleiben, wird es höchste Zeit in Wallung zu kommen. Es lohnt sich. Aus dem Kolloquium ergeben sich ein Drittel der Masterarbeits-Note und die Note für das Modul Kommunikation.

Also gilt es, nicht nur inhaltlich alles korrekt präsentieren zu können, sondern auch die Elemente zu berücksichtigen, die wir in den Kommunikations-Modulen kennengelernt haben. Was man natürlich bei jeder Präsentation tun sollte ;).

Wie beispielsweise das attraktive Zukunftsbild als vergemeinschaftetes Zielbild für alle Teilnehmer einer Besprechung oder Präsentation. Das Zukunftsbild habe ich entworfen und lasse es per Plotter als Poster ausgeben.

Ein allererstes grobes Drehbuch habe ich fertig. Im zweiten Schritt muss ich nun konkreter werden. Das steht heute Abend an.

Ich muss mir Gedanken machen, was meine Botschaften in der Präsentation eigentlich sein sollen. Neben dem Ergebnis der Arbeit gilt es mein persönliches Erlebnis und meine Schlüsse aus der Arbeit zu schildern.

Beim Betreuer habe ich einen typischen Satz an Formularen einer Patientenkurve angefordert. Damit möchte ich das Thema und dessen Problematik anschaulich darstellen. Den passenden dramatischen Einsatz der Formular muss ich mir in meinem Drehbuch noch überlegen :rolleyes:.

Nach dem WAS geht es mit dem WIE weiter. Welche Präsentationsmittel will ich einsetzen? Wie soll das Setting des Raumes aussehen?

Der Blick in den Ablaufplan des Kolloquium-Tages hat mich geschockt: von morgens 8.30 bis abends 18.30 werden 19 Kandidaten geprüft! Und - ich bin Nr. 19. Na, Mahlzeit!

Also werde ich gucken, wie ich die beiden Profs während der Präsentation mit Aufstehen und Herumgehen aktivieren kann, damit sie mir nicht entschlummern.

Auf den Vertrag des Amtes warte ich weiterhin. Immerhin hatten wir vergangenen Donnerstag eine Telefonkonferenz mit der Leiterin und einer Personalerin, die die wichtigsten Eckdaten genannt hat. Das Ganze musste am 17.06. den Personalrat passieren, und nun bin ich mal gespannt, ob diese Woche was kommt. Ob ich es annehmen will, kann ich unglaublicherweise noch nicht sagen. Eine Nutzwertanalyse hat mir nicht geholfen, deshalb lasse ich nach dem Studieren des Vertrages meinen Bauch entscheiden.

Bei der Biotech-Firma war ich leider nur Nr. 2 geworden. Immerhin fand ich die telefonische Absage mit Hintergrund-Informationen sehr sympathisch und hilfreich. Ich habe mich dort nun erneut beworben auf eine andere Stelle, die gerade ausgeschrieben wurde. Für die Firma brauche ich keine Nutzwertanalyse. Ich hätte einfach richtig Lust dort zu arbeiten. Schaun mer mal.

Vorletztes Wochenende lief von Donnerstag bis Samstag der erste richtige Block des IPM-Kurses. Es waren drei sehr kurzweilige, sehr lehrreiche, kontroverse und lustige Tage. Mit der Gruppe hat es wieder klasse hingehauen, es macht Spaß. Dank dem schönen Wetter bin ich bzw. sind wir abends auf Entdeckungstour in Frankfurt gegangen. Jedes Mal bin ich aufs Neue erstaunt, was für eine lebenswerte und interessante Stadt Frankfurt ist :thumbup:!

Vom 09.-11.07. geht es dort mit dem zweiten Block weiter. Ich freue mich wieder darauf.


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6 Kommentare


Zukunftsbild? Wie schaut sowas beispielhaft aus? Ich kann mir grad nichts konkretes drunter vorstellen ...

Und die Profs zum Aufstehen und Umhergehen zu bewegen - da bin ich auch gespannt wie du das einbaust. Würde mich interessieren! Ich bleibe ja lieber sitzen, aber was muss das muss :D

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Das attraktive Zukunftsbild soll allen Beteiligten bildhaft das gemeinsam angestrebte positive Ziel zeigen. Damit sollen alle Beteiligte das gleiche Verständnis des Zieles haben bzw. bekommen. Das Ziel soll als Bild besser im Kopf bleiben und durch die Gespräche leiten.

Übertragen auf den privaten Bereich würde ich z.B. ein Foto aus schlanken Zeiten an den Kühlschrank heften, wenn ich abspecken möchte ;).

Ich glaube, die beiden Profs machen Bewegung mit, wie ich sie kenne. Vielleicht sind sie nach 18 Präsentationen auch froh, wenn sie sich ein wenig die Beine vertreten können :).

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Ah ok, so in etwa habe ich mir das auch vorgestellt. Ich hab nur bei beruflichen Präsentationen überlegt was ich da visualisieren könnte. Oder zB bei den Präsentationen, die ich in Sacramento gehalten habe - Thema der ersten Präsentation war mein Name. Herkunft, Bedeutung, verschiedene Formen von Vor- und Nachnamen. Mir fällt nicht ein, was da ein positives Zukunftsbild gewesen wäre ...

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Markus Jung

Geschrieben

Auf den Bericht von diesem Kolloquium freue ich mich schon sehr :-). Dass die Kandidaten schon mal etwas rum laufen, ist ja normal, aber die Zuhörer so aktiv mit einzubinden, ist glaube ich mal was Neues ;-). Aber wenn du die beiden Prüfer kennst und denkst, dass du das mit denen machen kannst, kann das bestimmt gut ankommen.

Was die Jobs angeht hört es sich für mich eher so an, als würdest du lieber bei der Biotech-Firma anfangen. Meinst du denn, dass die jetzt ausgeschriebene Stelle besser zu deinem Profil passt, so dass deine Chancen dort größer sind, die Nummer 1 zu werden?

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@Markus: Es ist eine andere Art von Position.

Vorab hatte ich den Personaler angerufen und mich bzlg. der Aktualität und der Passung meines Profils erkundigt. Nun werden meine Unterlagen dem Fachbereich schon mal als Vorauswahl vorgestellt, denn das erste Telefoninterview als ersten Filter hatten wir ja schon hinter uns für die erste Position.

Ob ich eine Runde weiter komme, werde ich am 07.07. erfahren.

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Go go go, Endspurt! :thumbup:

Das Thema Zukunftsbild ist für mich auch neu. Danke dafür!

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!