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Die FernUni, die Lernstrategie, die Motivation und ich!

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jennys

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Hallo, ich wollte mal eben berichten, wie es zur Zeit läuft.

Ich bin jetzt offiziell ab dem 1.10. an der FernUni Hagen in dem M.Sc. Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben. Meine Studienbescheinigung habe ich bereits erhalten, neue Kurse sind gewählt - ein paar Module hatte ich ja jetzt bereits im Akademiestudium belegt.

Ich habe mich riesig gefreut, dass es wirklich mit der Einschreibung geklappt hat, weil mein Studiengang ja extra geprüft wurde, ob ich überhaupt die Zulassungsvoraussetzungen erfülle.

Den Email-Schriftverkehr hatte ich aber schon Anfang des Jahres, da wurde mir schon gesagt, dass ich unter den jetzigen Zulassungsvoraussetzungen zugelassen werden kann - aber das heißt ja nix, wenn sie jetzt zum Wintersemester irgendwas geändert hätten. Also habe ich den ganzen Schriftverkehr bei der Einschreibung mitgeschickt und es gab keine Probleme:lol:

Ich möchte dieses Semester als Akademiestudentin ja bereits mind. eine Klausur schreiben, um sie mir dann entsprechend anrechnen zu lassen.

Der Schwerpunkt liegt auf Rechnungslegung. Dieses Modul ist ein Pflichtfach und auch sehr umfangreich. Das Besondere dabei ist, dass zwei unterschiedliche Lehrstühle an diesem Modul und somit auch an der Klausur beteiligt sind.

Ich habe die erste Einsendeaufgabe, die Anfang Juni abgegeben werden musste, auch bereits mit 100 % bestanden zurück. Somit steht meiner Zulassung zur Prüfung Ende September nichts mehr im Wege.

Da das Lernen und Erarbeiten von "Wissen" aus den Skripten meiner Meinung nach nicht zu vergleichen ist, mit dem was ich an der Apollon Hochschule "leisten" musste, habe ich erst mal eine neue Lernstrategie für mich entwickeln müssen.

Dazu habe ich übrigens dieses Buch gelesen:

http://www.amazon.de/Bestnote-Lernerfolg-verdoppeln-Pr%C3%BCfungsangst-halbieren/dp/394119366X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1435301146&sr=1-1&keywords=Bestnote

Kann ich auf jeden Fall empfehlen. Es stehen wirklich gute Tipps drin. Ob es mit der "Bestnote" klappt bleibt abzuwarten, ist aber auch nicht meine oberste Priorität!

Für Rechnungslegung war in vor 2 Wochen einen Tag in Hamburg, um das Mentoriat zu diesem Modul zu besuchen. Das Wichtigste wurde einmal grob durchgenommen. Danach hatte ich schon den Eindruck, von dem was ich weiß und was halt eben noch nicht.

Solche Mentoriate sind übrigens kostenlos und an vielen Studienzentren im laufenden Semester zu belegen. Die Anfahrt usw. muss natürlich selbst getragen werden. Auch für die Verpflegung muss jeder selbst sorgen, aber die Getränke gab es dort - der Kaffee hat 50 Cent gekostet - bitte zahle ich gerne, perfekt:)

Nicht nur meine Lernstrategie muss ich für den Master ändern, sondern auch die Motivation ist jetzt eine ganz andere. Aufgrund dessen, dass ich an der Apollon ja viele Fallaufgaben lösen musste und eher das wissenschaftliche Arbeiten immer wieder im Vordergrund stand, schleppe ich jetzt ständig Skripte, einen Block und Stifte mit mir herum, manchmal auch das empfohlene Buch vom Professor. Immer mit der Hoffnung, dass auch genügend hängen bleibt, beim Lesen:confused: Es kostet mich manchmal mehr Überwindung als vorher, sich hinzusetzen und dann ein Kapitel zu bearbeiten und zu verstehen.

Der Fortschritt des Lernens ist jetzt weniger zu sehen - bei Apollon hatte man schneller Erfolge, was dann natürlich wieder für mehr Motivation sorgte. Jetzt geht alles schleppend voran, und ich muss immer am Ball bleiben!

Das erst einmal dazu!

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob ich mir auch noch die Steuerrechtsmodule bis September zutraue. Die Einsendeaufgaben dazu sind auch in Bewertung....mal abwarten, was meine Motivation dazu sagt:lol:


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6 Kommentare


Danke für den Buchtipp – ich habe mir das direkt mal bestellt :-)

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Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank für dein Update. Gerade diesen Vergleich zwischen Apollon und FernUni finde ich sehr interessant. Ich habe den Eindruck, dass es da kein besser oder schlechter gibt, sondern vor allem ein anders, und dass es in Hagen vielleicht schon etwas mühsamer ist und zum Beispiel die Eigenmotivation noch mehr gefordert ist.

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Ich habe den Eindruck, dass es da kein besser oder schlechter gibt, sondern vor allem ein anders, und dass es in Hagen vielleicht schon etwas mühsamer ist und zum Beispiel die Eigenmotivation noch mehr gefordert ist.

Ganz genau, Markus!

Es gibt zu den Modulen auch viel Unterstützung. Durch alte Klausuren mit teilweise Musterlösungen dabei, gesetzte Schwerpunkte für die kommende Klausur, Klausurstatistik usw. gibt es auch viele Möglichkeiten sich entsprechend auf die Klausuren vorzubereiten. Aber der Unterschied ist einfach, dass es einem nicht auf dem Präsentierteller serviert wird!!

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Hast Du den Eindruck, dass Du letztlich mehr lernst, weil Du Dir mehr selbständig erarbeiten musst?

Ich hatte mal in einem Teststudium Unterlagen einer privaten Fernhochschule angesehen. Auf die ersten drei Blicke waren die übersichtlich und ansprechend gestaltet, mit Zwischenfragen und allem.

Ich habe letztlich aber festgestellt, dass ich durch dieses "Vorgefertigte" mich weniger mit Inhalten auseinandersetze. Aber vielleicht wäre das gekommen, wenn die erste Fallaufgaben (die ich nicht mehr mitgemacht habe) fällig geworden wäre.

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Ich glaube momentan schon , dass ich mehr Aufwand betreiben muss. "Bulimielernen" ist auch nicht so ganz mein Ding. Ich sehe keinen Sinn darin, einfach Dinge auswendig zu lernen, sie aufzuschreiben und dann wieder zu vergessen. Das war im Bachelor auch nicht so, weil ich das Gelernte/Gelesene anwenden musste und ich daraus alles verinnerlicht hatte. Zum Glück belege ich in Hagen größtenteils Module, wo es um das Verstehen geht, das große Ganze ergibt dann Sinn! Das ist gut so!

Ja, und auch alles selbst zu erarbeiten macht natürlich Sinn. Ich muss jetzt einfach umdenken. Wahrscheinlich ist es schon so, dass man sich mit dem " Vorgefertigten" weniger auseinander setzen musste.

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Beetlejuicine

Geschrieben

Ich jedenfalls bewundere generell dein Durchhaltevermögen und deinen Fleiß.

Und gespannt bin ich auch, wie du dies nun meistern wirst :-)

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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.