Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    40
  • Kommentare
    202
  • Aufrufe
    2.616

Hochschulwechsel und meine Gründe

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Kiwibaer

322 Aufrufe

Wie ich ja schon in meinem letzten Post berichtet habe, plane ich zum WS einen Wechsel an eine Präsenzuni. Einige hatten sich ja gewünscht, dass ich schreibe, was die Gründe hierfür sind. Hier sind sie: :)

Zwischendurch hatte ich ja auch schon einmal geschrieben, dass ich lieber gestern als heute aus meinem Job raus möchte. Eigentlich war es immer ein Ziel von mir, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Sei es in Form von Betreuung, Beratung oder auch Forschung. Das ist für mich gar nicht so ausschlaggebend. Fakt ist für mich, dass ich diesen Beitrag meiner Meinung nach im Vertrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens nicht leisten kann. Insofern war die Konsequenz daraus, mir im pädagogischen Bereich etwas neues zu suchen. Mir ist bewusst, dass auch hier die Wirtschaftlichkeit wichtig ist und darauf geachtet wird, allerdings steht es hier nicht über allem. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Die Alternative wäre gewesen, dass ich mir einen Job auf Zeit im Backoffice suche. Das würde aber bedeuten: weniger Geld, mehr Arbeit und dadurch weniger Zeit fürs Studium. Konsequenz: das Studium zieht sich weiter hinaus.

Mein größter und für mich wichtigster Punkt war jedoch die fehlende Praxis. Wenn ich mit meinem Studium fertig bin und bis dahin nur in meinem jetzigen Job gearbeitet habe, kann ich keinerlei Erfahrung vorweisen. Das ist eigentlich das, was mir am meisten Sorge bereitet, denn ich bin der Meinung, dass man gerade im pädagogischen Bereich entweder durch eine Vorbildung etwas nachweisen sollte oder während der Ausbildung Praxis sammelt. Diesen Wunsch kann ich jedoch leider nicht mit meiner jetzigen Situation kombinieren.

Des Weiteren kann man sich nach Abschluss des Studiums an der FernUni "Bildungswissenschaftler" schimpfen. Ich merke aber immer wieder, dass selbst langjährige Pädagogen teilweise noch nie etwas von diesem Begriff gehört haben. Wer also kann mir garantieren, dass meine Bewerbungen vielleicht später nicht doch nur deswegen in der Ablage P landen... und wer weiß, wie sich dieser Begriff in den weiteren Jahren etablieren wird.

Zu guter letzt kann ich mich in dem Präsenzstudium, für welches ich mich beworben habe, auf einen von drei Schwerpunkten (Sozialpädagogik/Kinder- und Jugendbildung, Erwachsenenbildung/Weiterbildung oder Behindertenpädagogik) spezialisieren. Ich denke, das ist nicht ganz unerheblich, wenn man nachher in diesem Bereich arbeitet, zumal ich mich bei dem ersten Schwerpunkt im Anschluss als Sozialpädagogin bezeichnen könnte und die Bezeichnung wieder anerkannter ist.

Das sind im Großen und Ganzen die Gründe, warum ich mich für ein Präsenzstudium entschieden habe. Da ich auch nicht mehr die Jüngste (27) bin, ist es schon relevant für mich, mir eine gewisse Sicherheit in meiner Berufsentscheidung zu verschaffen.

Sehr gut ist, dass ich wahrscheinlich alle meine Module anerkannt bekomme, sodass ich im 3. Semester einsteigen kann. Da die Uni aber noch ein Nebenfach hat, in welchem ich keine Nachweise vorlegen kann, wird sich mein Studium wahrscheinlich doch wieder etwas verlängern. :(

Jetzt warte ich aber erstmal ab, was aus der Bewerbung herauskommt und dann sehen wir weiter. :thumbup:

Falls ihr Fragen habt oder noch irgendetwas wissen möchtet, schreibt mir gern. Ggf. kann ich dazu auch nochmal einen neuen Post machen.

Ich wünsche euch einen schönen, sonnigen Sonntag!


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


18 Kommentare


Hallo Kiwibaer,

für mich vollkommen nachvollziehbar. Daher finde ich Deine Entscheidung auch gut und richtig. Ich drücke Dir die Daumen, das dass alles funktioniert.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Das kann ich gut verstehen. Man sollte einen Beruf haben, der einen glücklich macht und ich glaube die Berufsaussichten sind mit dem Präsenzstudiumgang den du jetzt machst sicher besser. Schade, dass du nicht mehr an der Fernuni bist, ich bin auch ein wenig beim zweifeln wie anerkannt der Bildungswissenschaftsbachelor ist. Vielleicht wechsle ich auch mal an eine Präsenzuni, aber momentan geht meine Arbeit vor und ich arbeite dort sehr gerne.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Lieber Kiwibär wünsche ich alles alles Gute für deine Zukunft und es wäre schön, wenn du uns noch ab und zu schreibst wie es dir geht

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Lieben Dank für eure Kommentare!

Noch hab ich ja nicht den Studienplatz. Wer weiß, vielleicht muss auch Plan B her. Sollt ich den Studienplatz bekommen, werde ich trotzdem noch mit dem Psychologischen Berater weiterbloggen. :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
psychodelix

Geschrieben

Und welcher Studiengang wäre das genau an der Präsenzuni? Ich habe von der Richtung wenig Ahnung. :confused:

Bei dem "psychologischen Berater" werde ich nach vor bei dir weiterlesen - vor allem, nachdem das Seminar in Hamburg sehr gut klang.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Sehr nachvollziehbare und plausible Überlegungen, gerade auch was den konkreten praktischen Nutzen ansteht.

Für welchen Schwerpunkt würdest du dich denn voraussichtlich spezialisieren, wenn es mit dem Studienplatz klappt (wofür ich dir fest die Daumen drücke)?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ist es möglich ein Stipendium zu bekommen?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Kiwibär, das ist deine persönliche Meinung und deine persönliche Situation. ;-) Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg und wünsche dir alles Gute bei deinem neuen Studium. :)

Das Biwi-Studium ist wertvoll, man kann damit u.a. in der Schulsozialarbeit, im Personalbereich in der Aus- und Weiterbildung, anderen pädagogischen Einrichtungen wie z. B. Grundschule u.a. Schulen arbeiten. Das fällt mir gerade auf die Schnelle ein. Wenn das Studium der Bildungswissenschaft nicht wertvoll wäre, würde ich dieses Studium nicht studieren. Ich habe mich gründlich informiert, bevor ich mich in diesen Studiengang eingeschrieben habe. ;-) Nie habe ich daran gedacht, das Studium aufzugeben und ich habe es nie bereut, dieses Studium aufgenommen zu haben. ;-)

Wenn ich im nächsten Semester fertig bin, werde ich Pädagogin sein und froh drum. :)

Ich studiere dieses Studium seit SS 2010 in Teilzeit und kenne es gut. :-) Ich kenne auch mehrere ehemalige Biwis, die

damit fertig sind und froh sind, das studiert zu haben und auch gute Arbeitsstellen gefunden haben. :)

Liebe Grüße

Mona

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Mona

Freue mich auch schon auf meinen BiWi Start. Bildungswissenschaften ist einfach breit aufgestellt. Es ist schön, dass dir das Studium so gefällt, du hast mich echt sehr motiviert, seit deiner Nachricht freue ich mich schon auf den Studienstart.

Aber ein Präsenzstudiengang hat halt auch seine Vorteile und wie Kiwibär es beschreibt gibt es den Zweig Sozialpädagogik, also richtig als Arbeitsbereich deffiniert. Jedenfalls wünsche ich Kiwibär alles gute fürs Präsenzstudium, dir ,liebe Mona, einen guten Abschluss und guten Start ins Pädagogenberufsleben und dass wir uns dann im Studium noch öfter lesen bzw voneinander hören.

Gut, dass es im Leben so viele Möglichkeiten gibt, dass jeder das passende finden kann :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich wünsche dir viel Erfolg, csab8362 :-)

Für jeden ist ein anderes Studium passend ;-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich würde ein anderes Studium, welches auch immer es ist,

sei es Informatik, Sozialpädagogik, Soziale Arbeit und was auch

immer nicht schlecht reden, alle haben ihre Berechtigung, ohne Ausnahme. ;-)

Wenn mich ein Studium nicht oder nicht mehr interessiert, mir persönlich nichts

bringt, kann es für andere ganz anders aussehen. ;-) Dennoch kann es ein sehr

gutes Studium sein. ;-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@psychodelix: Der Studiengang nennt sich Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Er ist im Prinzip also das gleiche und beinhaltet die Dinge und Richtungen wie Mona sie beschrieben hat, geht nur in den einzelnen Modulen nicht so sehr in die Tiefe, dafür mehr in die Breite was das Nebenfach bzw. auch den Schwerpunkt betrifft.

@Markus: Ich tendiere Richtung Kinder- und Jugendarbeit. Das werde ich mir aber die nächsten Wochen noch einmal genauer durch den Kopf gehen lassen und dann entscheiden.

@Mona: Ich weiß nun nicht, ob du mich falsch verstanden hast. Ich möchte das Studium an der FernUni absolut nicht schlecht reden. Tatsächlich finde ich es richtig klasse, weil man natürlich auch durch die Auswahl jeweiliger Module Schwerpunkte setzen kann. Und man muss einfach sagen, dass mich an der Präsenzuni jetzt schon der ganze bürokratische Aufwand ein bisschen nervt und oft keiner eigentlich weiß, wie man sich überhaupt richtig bewerben muss. Das ist alles sehr viel einfacher an der Fernuni gewesen und hier hat man auch super schnell verbindliche Aussagen erhalten, auf die man sich verlassen konnte.

Ich habe auch von einer Menge Leuten gelesen, die nach dem Studium einen tollen Job bekommen haben. Ich habe aber auch von vielen gelesen, dass sie bereits in irgendeiner Weise bereits in diesem Feld aktiv waren. Von daher ja, sind für mich persönlich diese Gründe mit entscheidend.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg, du hast es ja bald geschafft! Und ich bin mir auch sehr sicher, dass du mit dem Studium einen tollen Job findest!

@csab: Die Möglichkeit für ein Stipendium besteht schon. Allerdings sollte man bei den meisten Stipendien ehrenamtliches Engagement nachweisen.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deinem Biwi-Studium und einen guten Start! Ich garantiere dir, du wirst es nicht bereuen! Ich bin froh, dass ich das Studium an der Fernuni damals angefangen habe.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
psychodelix

Geschrieben

Der Studiengang nennt sich Erziehungs- und Bildungswissenschaften.

Und damit können Arbeitgeber mehr anfangen, als mit "nur" Bildungswissenschaften?

Ich kenne nur eine, die "Soziale Arbeit" studiert hat. Da gibt es ja einiges mit nur geringen Abweichungen heutzutage. Für mich (nicht vom Fach) nur schwer zu durchschauen. ;)

Ich tendiere Richtung Kinder- und Jugendarbeit.

Das kann ich mir später für mich auch gut vorstellen. Dennoch bleibe ich bei Psychologie.

Ich finde das sehr spannend, wie ähnlich doch die späteren Arbeitsfelder sind/sein können.

Die Möglichkeit für ein Stipendium besteht schon. Allerdings sollte man bei den meisten Stipendien ehrenamtliches Engagement nachweisen.

Stipendien mit ehrenamtlicher Tätigkeit finde ich gut - isr nur leider für mich mit nur Nachtdiensten und alleine mit zwei Kids nicht machbar. :(

Falls jemand noch andere Stipendien kennt, ich bin für Hinweise sehr dankbar. :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Und damit können Arbeitgeber mehr anfangen, als mit "nur" Bildungswissenschaften?

Das ist meine Erfahrung, ja. Zumindest die aus meiner Umgebung. Ich hatte mit ein paar Pädagogen und auch vielen Nicht-Pädagogen gesprochen. Mit "Erziehungswissenschaften" kann jeder was anfangen. Bei dem anderen wird immer nachgefragt: "Was ist das?"

Dennoch bleibe ich bei Psychologie. Ich finde das sehr spannend, ...

Das kann ich gut verstehen, ich finde diese Richtung auch super interessant.

Stipendien mit ehrenamtlicher Tätigkeit finde ich gut - isr nur leider für mich mit nur Nachtdiensten und alleine mit zwei Kids nicht machbar. :(

Falls jemand noch andere Stipendien kennt, ich bin für Hinweise sehr dankbar. :)

Es gibt noch das sogenannte Aufstiegsstipendium. Da muss man "nur" entsprechende Leistungen in einer Aus- oder Weiterbildung nachweisen können oder ein Empehlungsschreiben des Arbeitgebers vorlegen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
psychodelix

Geschrieben

Das Aufstiegsstipendium unterstützt Berufserfahrene bei der Durchführung eines ersten akademischen Hochschulstudiums.

Schade, mein erstes Hochschulstudium neigt sich dem Ende zu.

Naja, Hagen hat ja sehr moderate Studiengebühren. :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Des Weiteren kann man sich nach Abschluss des Studiums an der FernUni "Bildungswissenschaftler" schimpfen. Ich merke aber immer wieder, dass selbst langjährige Pädagogen teilweise noch nie etwas von diesem Begriff gehört haben

Das ist auch meine Erfahrung. Deshalb habe auch ich 2013 die Hochschule und den Studiengang gewechselt (weg von Bildungswissenschaft), um an einer anderen Hochschule Pädagogik zu studieren. Wenn ich vorher gesagt habe, dass ich Bildungswissenschaft studiere, kam nur die Frage danach, was das ist. Seit ich Pädagogik studiere, habe ich das Problem nicht mehr.

Viel ausschlagebender war aber, dass ich mit Bildungswissenschaft nicht die sozialpädagogische Betreuung von Jugendlichen bei meinem Arbeitgeber hätte künftig übernehmen können. Mit dem Pädagogik-Studium ist das kein Problem. Liegt auch daran, dass im Pädagogik-Studium wichtige Module Bestandteil sind, die bei Biwi fehlen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg :thumbup:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo zusammen,

Wenn wir angehende Studis mit dem Studium der Bildungswissenschaft fertig sind, lautet unsere Berufsbezeichnung laut Diploma Supplement Bildungswissenschaftler/-in, Erziehungswissenschaftler/-in und Pädagoge/Pädagogin.

Laut Diploma Supplement können wir als Absolvent/in der Bildungswissenschaft auf folgenden Gebieten aktiv werden:

Zulassung zu pädagogischen Berufen in Bildungseinrichtungen öffentlicher und privater Träger, insbesondere zu beruflichen Tätigkeiten in den Bereichen des betrieblichen Bildungs- und Personalwesens, des Personalmanagements, der Personal- und Organisationsentwicklung, der Aus- und Weiterbildung, der Bildungsberatung.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link