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Hausarbeit im Modul 2.1: Aller Anfang ist schwer

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parksj86

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Mal wieder ein kurzer Zwischenstand zur Hausarbeit. Nachdem ich das Thema Ende Juni mit der Modulbetreuung abgesprochen habe, warte ich noch auf Post vom Prüfungsamt. Ich weiß nicht, wie lange es dauert, bis ich den Brief mit der Abgabefrist bekomme. Ich hoffe nur, ich wurde nicht übersehen. Wenn bis Anfang nächster Woche nichts ankommt, werde ich mal vorsichtig beim Prüfungsamt nachhaken.

Zur Arbeit selbst kann ich nur wenig sagen. Es läuft noch ein wenig schleppend. Das liegt aber zu einem großen Teil daran, dass ich wahrscheinlich zu selbstkritisch bin. Mitten im Schreibprozess ist diese Eigenschaft manchmal wirklich etwas störend. Wenn der Text erst einmal grob steht, ist das natürlich eine andere Sache.

Einen Zeitplan habe ich leider noch nicht, da ich das konkrete Abgabedatum noch nicht kenne. Bislang gehe ich von Ende August/Anfang September aus und hoffe dementsprechend, den groben Text bis Mitte August fertiggestellt zu haben. Dann habe ich noch genügend Zeit für eine ausgiebige Korrekturschleife, bevor die Arbeit nach Hagen verschickt wird.

Zu meinen weitreichenden Überlegungen kann ich kurz folgendes sagen: Bislang hat sich nicht viel geändert. Ich schreibe immer noch in den späten Abendstunden und habe mich mit dieser Situation abgefunden. Rückhalt von meiner Familie kann ich nicht erwarten. Meine Frau hat mir immer wieder klar kommuniziert, dass sie das Fernstudium und inbsbesondere einen politikwissenschaftlichen Master als wenig sinnvoll erachtet. Also ist es meine persönliche Sache, das Studium möglichst erfolgreich zu beenden. Ich denke, weitere Ausführungen zu diesem Thema würden zu weit führen.

Der eigentliche Knackpunkt bleibt die fehlende Perspektive mit diesem Abschluss. Um diesen Punkt muss ich mich in der nächsten Zeit noch kümmern. Ich studiere schließlich nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil ich der Meinung war, nur mit einem (sozialwissenschaftlichen) Master den nächsten Schritt auf der imaginären Karriereleiter machen zu können. Nun muss ich mir überlegen, was ich mit dieser bunten Mischung an Berufserfahrung, Berufs- und Studienabschlüssen sowie dem Bruch im Lebenslauf eigentlich erreichen möchte.

Die Idee, in den Public-Affairs-Bereich einzusteigen, habe ich mittlerweile begraben. Der Zug ist einfach abgefahren, denke ich. Aber "Irgendwas mit Politik" statt "Irgendwas mit Medien" finde ich nach wie vor eine gute Idee.

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3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Schön, dass es weiter voran geht. Die fehlende familiäre Unterstützung stelle ich mir als sehr schwierig vor und ich könnte mir vorstellen, dass es sehr motivierend sein könnte, wenn du hinsichtlich der Perspektive bzw. weiteren Vorgehensweise vorwärts kommst. Vielleicht wäre dazu auch mal ein Coaching sinnvoll? Ich könnte mir vorstellen, dass dabei neue Denkansätze zu Tage treten könnten.

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Zum Teil kann ich meine Frau aber auch verstehen. Wir haben in unserem Freundeskreis einige abschreckende Beispiele für gescheiterte Sozial- bzw. Politikwissenschaftler. Eine Freundin von uns absolviert z. B. gerade ein duales Bachelorstudium im öffentlichen Dienst. Einer ihrer Kommilitonen ist promovierter Politikwissenschaftler.

Außerdem glaube ich, dass es einfach schwierig ist, aus einem sozialwissenschaftlichen Studiengang einen konkreten Beruf bzw. eine Tätigkeit abzuleiten. Das merke ich auch beim Rest meiner Familie immer wieder. Dann kommen Fragen wie: "Und was machst du damit später?"

Vielleicht kennst du solche Situationen ja auch. Da spielen bestimmt Sicherheitsgedanken eine Rolle, frei nach dem Motto: Mach doch erst mal etwas Vernünftiges!

Das mit dem Coaching ist wirklich eine gute Idee. Sobald ich die Hausarbeit abgegeben habe, werde ich mich darum kümmern. Glaubst du, dass ich für Normalsterbliche Berufsanfänger zu finanzieren?

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Klar kann ich die Bedenken deiner Frau nachvollziehen. Und es scheint ja so, dass du zur Zeit sogar selbst unsicher bist, was dir das Ganze bringt. Nur bist du jetzt schon so weit gekommen, da würde ich es auch durchziehen - und das ist mit Unterstützung halt leichter.

Das mit dem Coaching ist wirklich eine gute Idee. Sobald ich die Hausarbeit abgegeben habe, werde ich mich darum kümmern. Glaubst du, dass ich für Normalsterbliche Berufsanfänger zu finanzieren?

Ja, definitiv. Es geht ja nicht darum, eine Coachingserie mit zig Terminen zu machen, sondern einfach mal ein paar Anregungen zu bekommen, quasi Hilfe zur Selbsthilfe.

Hier im Forum ist Frau Kanzler (Kanzler Coaching) unterwegs, vielleicht hast du schon Beiträge von ihr gelesen. Sie bietet Coaching schriftlich bzw. per Telefon an: http://kanzler-coaching.de/ Vorteil bei ihr ist halt, dass sie die Situation von Fernstudenten recht gut kennt.

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