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Diplomarbeit abgegeben. Der Wahn hat ein Ende.

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tUv0k

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So. Kurzer Eintrag. Keine Motivation. Liest sowieso keiner. Ach :confused:

Nach knapp 3 Wochen wurde meine Arbeit nach einer Plagiatskontrolle und dem Check der Wörter endlich an die Gutachter weitergeleitet. Schade, dass es bei der zweiten Arbeit solange gedauert hat. Beim ersten mal hat es nur 3-4 Tage für die Weiterleitung gebraucht.

Jetzt muss ich das Ding nach einer maximal 6 wöchigen Korrekturzeit nur noch telefonisch "verteidigen". Ich sehe das aber gelassen. Was soll da schon groß gefragt werden?! Vielleicht ein paar Hintergrundfragen. Durchfallen kann man da m.E. sowieso nicht mehr. Wollte eigentlich das Ergebnis vor meinem USA-Urlaub Mitte August haben. Vielleicht habe ich Glück, und die Gutachter beeilen sich.

Wie dem auch sei. Ich freue mich auf den neuen (alten) akademischen Grad. Keiner kann aber verleugnen, dass der Dipl.-Kfm. (FH) einfach besser im Munde klingt, wie ein B.A. Wer was anderes behauptet, ist einfach neidisch ;)

Meine Zukunftspläne haben sich mittlerweile auch dramatisch gewandelt, sodass ich meine akademische Laufbahn hier (vorerst) beende und keinen Master draufsattel, weil es mir nichts bringt.

Meine Zukunft: in zwei Jahren Selbständig im Finanzbereich. Die Zeiten der Pendelei mit dem Auto sind vorbei. Das ist nichts mehr für mich. Wenn andere dem Job hinterziehen, dann habe ich großen Respekt. Ich werde aber nicht - nur weil ich irgendwo einen tollen Job kriegen könnte - wieder irgendwo eine Zweitwohnung beziehen, weil sich der Posten dann meist in irgendwelchen Ballungsgebieten außerhalb meines Bundeslandes befindet.

Wie dem auch sei: Warten wir mal das Ergebnis ab. Frohes Schwitzen allen Lesern (wenn es denn welche gibt).:biggrin:


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3 Kommentare


Forensiker

Geschrieben

Klar gibt es welche :) - Einen neidischen, angehenden Halbakademiker, der nur einen Bachelor-Abschluss macht, der nichts Wert ist :lol:

So - Ironie off.

Dann Glückwunsch zur Fertigstellung! Und alles Gute!!

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Markus Jung

Geschrieben

Klar wirst du gelesen :-). Dafür, dass du gerade einen Meilenstein in deinem Studium geschafft hast, klingst du wenig begeistert ;-).

Was für einen selbstständigen Job im Finanzbereich strebst du denn an?

Gerade wenn der Master (erstmal...) keine Option ist halte ich es für sehr sinnvoll, dass du noch das Diplom gemacht hast.

Für die Arbeit und die telefonische Verteidigung derselben drücke ich dir die Daumen, auch wenn du da ja scheinbar recht gelassen ran zu gehen scheinst...

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Werde im Allfinanzvertrieb tätig sein, da ich gemerkt habe, dass viele Menschen das heuzutage einfach brauchen. Ich schließe mich da selbst mit ein ;-) Wäre es nur ein Baustein gewesen also nur Versicherung oder Bank würde ich das nicht machen.

Aufgrund des Studiums kann ich auch ab Oktober mit der Qualifizierung zum Fachwirt für Finanzberatung beginnen. Das bringt mir mehr wie ein Master. V.a. in der Selbständigkeit. Der Diplomabschluss wird aber ein guter Türöffner für Firmenkunden sein, insb. wenns dann auch um das betriebswirtschaftliche Verständnis geht

PS: Heute vormittag hatte ich bereits das erste Prüfungsgespräch hinter mir. Jetzt wird noch auf den Zweitkorrektur gewartet.. Naja, der Tutor hat noch 5 Wochen Zeit... wäre aber schön, wenns nächste Woche schon passieren würde ;)

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    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
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      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.