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Psychologie B. Sc. - WS2015/16 ( mit Vordiplom)

Creatingmyself

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Hallo, Evrybody!!!

Nach langem hin und her habe ich mich entschieden hier zu bloggen. Problem ist - Deutsch ist nicht meine Muttersprache und ich hoffe Ihr meine liebe Leser werdet nicht so viel darunter leiden .

Nun, über mich. ***

Ich komme aus Osteuropa, und nach dem Abitur bin ich nach Deutschland gekommen um zu studieren. Im Jahr 2009 habe dann ein Vordiplom im Psychologie an einer Präsenzuni abgeschlossen. Leider wegen ganz viele private Schwierigkeiten könnte ich mein Studium nicht fortsetzen. Das Leben lief aber trotzdem weiter, und jetzt wohne ich mit meinem Mann und zwei Kinder in Essen (NRW). Die Kleinste ist grade 5 Monaten alt und der Großer ist fast 4 Jahre alt. Ich bin froh dass es so eine Möglichkeit gibt, das Studium fern weiter zu machen. Und ich hoffe ich schaffe es dieses mal.

Über das Studium. ***

Am 16.7 habe meine Bewerbungsunterlagen geschickt und bin gespannt auf die Rückmeldung und auf die Zulassung. Laut Bestätigungsemail soll es bis zu 4 Wochen dauern.

Da ich Vordiplom schon habe , muss ich M1-M6 nicht mehr machen, und M7 wird leider nicht anerkannt. Ich habe mich fürs Teilzeitstudium beworben und werde dann versuchen die Klausur im M7 zu bestehen. Irgendwie, ich kann es kaum erwarten bis es losgeht.

Im Moment beschäftige ich mich mit 2 Fragen:

- hat meine Vordiplom's Note (3,2) Einfluss auf Bachelor's Note? Und wie stehen meine Schancen für ein Masterstudium nachher?

- was wäre dann am sinnvollstem in dieser Zeit noch zu tun, organisatorisches und etc. damit der Start ins Studium leichter ging.

Na gut, genug fürs Heute. Schönen Abend an euch allen und viel Erfolg beim Lernen.




14 Kommentare


Hallo Creatingmyself,

bist du sicher, dass man dir M1 bis M6 bei der Fernuni anerkennen wird? Hast du schon Informationen darüber von der Fernuni Hagen erhalten, oder hast du deine Anerkennung für diese Module schon erhalten?

Falls du sicher darüber bist, daß dir M1 bis M6 anerkannt werden, mußt du auch noch wissen, ob du die Anerkennung von M1 bis M6 unbenotet anerkannt bekommst oder benotet anerkannt bekommst. Das kann dir hier niemand beantworten, sondern nur die Fernuni selbst kann das wissen und dir eine Antwort auf diese Frage geben. Denn wenn du diese Noten von vorher bekommst, hat deine Note des Vordiploms Einfluß auf deine Note. Wie deine Chancen für den Master stehen, wirst du am besten erkennen, wenn du kurz davor bist, den Bachelor zu absolvieren. Denn im Moment gibt es keinen bestimmten Notendurchschnitt, den man erreichen muß, das kann sich aber jederzeit ändern. D.h. irgendwann könnte es einen bestimmten Notendurchschnitt geben, den man haben muß, um zum Master zugelassen zu werden, aber es ist nicht bekannt, ob das mal so sein wird und wenn ja, wann das ist, weiß niemand. ;-)

Es gab früher mal den Schnitt von 2,49, den man erreichen mußte, um zum Master zugelassen zu werden, was etwas länger her ist. Wenn man schlechter als 2,49 war, ging es nicht.

Viele Grüße

Mona

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Unglaublich, da wird so viel angerechnet? Dann ist das schwerste ja schon geschafft M1 und M2 wird ausgesiebt. Wünsche dir alles gute für dein Fernstudium.

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psychodelix

Geschrieben

Hi Creatingmyself (ein super Nick!)

Da ich Vordiplom schon habe , muss ich M1-M6 nicht mehr machen

Hast du das schriftlich?

Hmmmm.... wie das mit den Bewertungen aussieht (notenmäßig) würde mich interessieren.

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Creatingmyself

Geschrieben

Hallo noch mal an alle, danke für eure Kommentare und gute Wünsche ! Es tut wirklich gut zu wissen dass man nicht alleine ist. ??

Wegen das Vordiplom - ich habe bis jetzt nichts schriftliches von Uni. Aber es steht ziemlich deutlich hier ...http://www.fernuni-hagen.de/KSW/bscpsy/studiengang/anerkennung.shtml . Und dann habe noch mit Frau Melcher telefoniert, sie hat mir es genau so bestätigt.

Und ja, das Vordiplom (Grundstudium ) war ganz schwer und sehr Aufwendig. Habe noch einige Scheine im Anwendungsfächer (Hauptstudium), sie werden auch leider nicht anerkannt.

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psychodelix

Geschrieben

Zum Masterstudium (derzeit nicht auf einen Notenschnitt beschränkt - kann sich aber jederzeit wieder ändern) hat Mona ja schon was geschrieben.

was wäre dann am sinnvollstem in dieser Zeit noch zu tun, organisatorisches und etc. damit der Start ins Studium leichter ging.

Ich habe vor ein paar Tagen meine Zugangsdaten bekommen und wühle mich gerade durch die Seiten der FernUni. Moodle, das Studencafé Psychologie, die Bibliothek, usw. - die Seiten sind sehr verschachtelt, finde ich. :(

Dann kannst du gucken, was an Pflicht- und empfohlener Literatur zu M7 zu finden ist und schon mal anfangen zu lesen.

Literaturempfehlung hier:

http://www.fernuni-hagen.de/KSW/bscpsy/studieninhalte/2015ws/modul7/

Wobei ich nicht weiß, worauf man über die Bibliothek der FU Hagen (kostenlos) zugreifen kann.

Ansonsten kann ich den Blog von Bea mit viel Material empfehlen:

https://beabeablog.wordpress.com/downloads/zusammenfassungen-m7/

Ich fange erst im Herbst an und kann dir leider aus Erfahrung sonst nichts schreiben.

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Markus Jung

Geschrieben

Klasse, dass du hier bloggst und toll, dass dir so viel anerkannt werden kann. Das wusste ich bisher auch nicht.

Dein Deutsch ist gut verständlich - da müssen wir hier nicht drunter leiden :-)

Was hast du denn vor mit dem Studienabschluss? Hast du schon irgendwelche Berufserfahrung?

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Creatingmyself

Geschrieben

Hallöchen,

Ich war heute mit meine Kindern am spazieren und habe mich ins Stadtbibliothek angemeldet.

Psychodelix,

danke vielmals für deine links. Bin seit gestern da versunken.

Klasse, dass du hier bloggst und toll, dass dir so viel anerkannt werden kann. Das wusste ich bisher auch nicht.

Dein Deutsch ist gut verständlich - da müssen wir hier nicht drunter leiden :-)

Was hast du denn vor mit dem Studienabschluss? Hast du schon irgendwelche Berufserfahrung?

Danke. Wegen Berufspläne mache ich mir momentan nicht so viel Gedanken. Erst mal auf das wesentliche konzentrieren :)))) und dann schauen wir. Irgendwelche relevanter Berufserfahrung habe ich auch nicht. Außer dass ich neben dem Studium früher als Kellnerin und dannach im Hotel Rezeption gejobbt habe.

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Markus Jung

Geschrieben

Danke. Wegen Berufspläne mache ich mir momentan nicht so viel Gedanken. Erst mal auf das wesentliche konzentrieren :))))

Siehst du das Studium dann mehr als Hobby? - Denn ansonsten fände ich es schon wichtig, sich das vorab Gedanken zu machen, zum Beispiel ob das Studium dann auch das Richtige für die späteren Pläne ist...

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psychodelix

Geschrieben

Studium als Hobby?

Die Kleinste ist grade 5 Monaten alt

Wenn schon das Vordiplom geschafft ist, passt es doch zeitlich, das Studium fertigzumachen, bis das jüngste Kind etwas älter ist, um dann in dem Beruf zu arbeiten.

So würde ich das sehen.

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Creatingmyself

Geschrieben

Ja, genau so, wie Psycodelix, denke ich.

Zur Zeit bin ich sehr viel mit beiden Kids beschäftigt, aber später möchte ich auch arbeiten. Und wenn dieser Zeit kommt, ein ordentlichen Abschluss zu haben ist besser als gar nichts.

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psychodelix

Geschrieben

Und da ist die FernUni ideal, weil man nicht zu Vorlesungen gehen muss und währendessessen nicht weiß, wohin mit den Kindern. :thumbup1:

Die Zeit zum Lernen nebenbei (Kinder und Haushalt) aufzubringen ist trotzdem nicht einfach.

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Markus Jung

Geschrieben

Wie war denn dein Start ins Studium? - Ich würde mich über einen neuen Blogeintrag von dir freuen :).

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link