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1. Semester (fast) geschafft

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chryssi

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Irgendwie kommts mir so vor, als hätte ich mich grad erst zum Master angemeldet und schon soll das erste Semester rum sein? Irgendwie ging das im Nachhinein gesehen so an mir vorbei...

Ich sehe immer mich noch mit meinem Freund am letzten Tag der Bewerbungsfrist drüber diskutieren, ob ich noch weiter studieren soll, was mir das bringt und was das letztendlich auch für die Beziehung bedeutet.

Und schon ist seit gestern die letzte Klausur des ersten Semesters geschrieben.

Es fehlt nur noch eine Präsentation, die meine Kommilitonin und ich nächste Woche erstellen und direkt abgeben werden, Zeit hätten wir bis Ende August. Aber wir wollen das beide aus dem Kopf haben und endlich "Semesterferien".

Zusätzlich fehlt noch der Besuch einer Vorlesung zum Thema Konfliktmanagement. Eine der wenigen Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht aber ohne Prüfung, quasi ein reiner Sitzschein.

Diese Vorlesung wäre gestern im Anschluss an die Vorlesung gewesen, aufgrund der Beerdigung eines Freundes habe ich mich aber dazu entschieden, den Schein im nächsten Semester "abzusitzen". Manchmal muss man einfach Prioritäten setzen.

Ich kann im Nachhinein noch nicht einmal wirklich sagen, ob ich mir das Studium an der THM schwerer oder leichter vorgestellt habe. Ich hatte in einigen Bereichen irgendwie etwas anderes erwartet, ohne das positiv oder negativ zu meinen. Kennt ihr das, wenn man eine bestimmte Vorstellung hat und sich dann doch etwas anderes ergibt aber das nicht unbedingt schlecht ist, sondern man es einfach so hinnimmt?

Ich hatte nicht erwartet, dass es die Tage mit Klausur und Vorlesung so anstregend sein würden, aber auch nicht, dass sie so schnell rum gehen.

Ich hatte nicht gedacht, dass trotz Vorlesungen so viel zusätzliches Selbststudium notwendig sein würde, aber auch nicht, dass ich das so gut schaffen würde.

Ich hatte erwartet, dass ich es es trotz der 10 Präsenztage in knapp 4 Monaten schaffen würde, auch mal ein Wochenende zu meinem Freund in den Süden zu fahren, und bin überrascht und echt berührt, dass er drauf bestanden hat, dass ich das mit der Fahrerei nicht auch noch mache sondern dass er mehr fährt um mich zu entlasten.

Ich gebe zu, dass hätte ich wahrscheinlich nicht gepackt. Teilweise war mir der Plan dieses Semester zu voll, 3 Samstage innerhalb von 4 Wochen sind echt hart, vor allem wenn darin auch noch zwei Klausuren enthalten sind. Das ändert sich im kommenden Semester wahrscheinlich, da verteilen sich die Vorlesungen auf 5 Semester statt auf 4. Ich bin da sehr froh drüber.

Seit gestern warte ich jetzt auch nur noch auf zwei Noten, die von Wirtschaftsprivatrecht habe ich und mit einer 1,5 habe ich mir für heute abend echt ein Bierchen verdient!


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank für deinen Semesterrückblick.

Schön zu lesen, dass dein Freund dich entlastet und daraus schließe ich, dass er das Studium also mit trägt.

Dass etwas Anders ist als in der Vorstellung kenne ich auch, ja.

Bei dir hatte ich von deinen Blogbeiträgen her schon den Eindruck, dass es eine harte Zeit war und ich habe gestaunt, wie du das durchgezogen hast. Gut, dass sich für das nächste Semester eine kleine Entlastung abzeichnet.

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Danke Markus, ja es war hart, aber ich denke, das lag auch zu einem guten Teil an dem Hochschulwechsel. Die THM ist einfach ganz anders als die HFH und ich musste mich da erst richtig umstellen, das hat auch Zeit und Hirnschmalz gekostet.

Mein Freund trägt das ganze Studium zu 100% mit, ohne seine positive Entscheidung hätte ich auch glaube ich keinen Master mehr angefangen.

Die Samstags-Vorlesungen machen unsere Fernbeziehung noch mal schwieriger, weil einfach gemeinsame Zeit am Wochenende fehlt. Von daher wäre es schon eine enorme Entlastung, wenn es klappt und er wieder einen Job zuhause findet. Die ersten Bewerbungen laufen und ich bin sehr gespannt, was bei rum kommt.

Wenn das klappt, wäre die Entlastung noch mal größer für die kommenden Semester. Aber ich bin da positiv!

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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker