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Die Studiengruppe

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Lernhilfentk

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So, dann muss ich mal ein paar Dinge zu der Studiengruppe loswerden. Vom Bachelor her bin ich es trotz Fernstudium gewohnt, dass man eng zusammenarbeitet und sich auch außerhalb der Vorlesungen austauscht. Die Kontakte bestehen zum Teil noch jetzt, und werden es sicher auch weiterhin tun.

Nun sollte man ja meinen, dass bei einem Studiengang, der berufsbegleitend ist und damit keine Fernstudienelemente enthält, dieser Effekt noch verstärkt sein sollte.

Das Gegenteil ist jedoch der Fall.

Die Gruppe besteht aus momentan 6 Leuten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Motivlagen für den MBA sind da wohl auch sehr unterschiedlich. Und vielfach kommt man dann, setzt sich in die Vorlesung, und dann geht man wieder. Vor ein paar Wochen haben wir dann endlich Telefonnummern ausgetauscht und nun, nach einem Jahr, haben wir auch eine Whatsapp-Gruppe.

Die Tage davor und drumherum waren zum Teil sehr seltsam: So gab es z.B. ein Sommerfest der Hochschule. Also ich bin mit einer meiner besten Freundinnen gekommen, also wir uns an den "MBA"-Tisch gesetzt haben, sind dann alle irgendwie aufgestanden und weggegangen. Nachher habe ich per Whatsapp dann erfahren, dass die Gruppe wohl einen anderen Sitzplatz spekuliert hatte, und daher losgestürzt ist. Kommuniziert wurde dies aber in diesem Moment leider nicht. Ich bin dann kurze Zeit später wieder gegangen.

Insgesamt kann man also sagen, wenig Zusammenhalt. Ich bin gespannt wie sich das noch entwickelt. Der letzte Studientag vor der Sommerpause war dann wiederum ganz okay. Dennoch finde ich, dass dieser Umstand der stressigste und nervigste am ganzen Studium ist. Mal sehen, wohin es sich entwickelt.


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3 Kommentare


psychodelix

Geschrieben

Nun sollte man ja meinen, dass bei einem Studiengang, der berufsbegleitend ist und damit keine Fernstudienelemente enthält, dieser Effekt noch verstärkt sein sollte.

Das Gegenteil ist jedoch der Fall.

Ist bei mir auch so. :(

Wir haben mit sechs Leuten angefangen, sind nur noch fünft und ausserhalb der Blocktage passiert nichts. Keine Mails, kein whatsapp, keine Glückwünsche zum Geburtstag (obwohl die Daten auf der Plattform der Hochschule vorliegen).

Alle sind auch mehr oder weniger verstreut und wir treffen nur an den Hochschultagen aufeinander.

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Es scheint so zu sein, dass die Tatsache, dass man als Gruppe in einem Boot sitzt, nicht zwingend zu einer wirklichen Gruppe führt. Das habe ich in meinem berufsbegleitenden Studium auch erfahren müssen. Es war während der Präsenztage teils ganz lustig, aber zu einem echten Austausch fachlich oder privat oder einem Interesse aneinander hat es nicht gelangt, mit einer Ausnahme.

Anfang Juli hatte ich mein Kolloquium zusammen mit einem mir völlig fremden Kurs und damit Studiengruppe. Abends gab es eine organisierte Bootsfahrt auf dem Bodensee und anschließend auf private Initiative in den Biergarten. An dem einen Abend hatte ich sowohl fachlich als auch privat viel mehr, bessere und intensivere Gespräche mit vielen Leuten der fremden Gruppe, als in den zwei Jahren mit meinem "Stamm-Kurs".

Es kommt einfach zu sehr darauf, wer aufeinander trifft.

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Nimm dir das mit dem Sommerfest nicht zu Herzen, das kann auch bei Freundesgruppen im Privaten passieren, Gruppendynamik. Das muss nicht persönlich gemeint sein.

Das mit dem "Nicht-Zusammenhalt" Ist bei mir im Master aktuell auch so. Bislang waren wir im ersten Semester als Logistiker mit einer anderen Gruppe (Facility Management) zusammen, da war es auch etwas schwer unter den 32 Leute immer zu behalten, wer ab nächstem Semester mit einem zusammen sein wird.

Bin sehr gespannt, wie das nächstes Semester wird. Vielleicht besser, wenn die Gruppe kleiner wird.

Vielleicht liegt das auch einfach daran, dass mit fortschreitendem Alter die privaten Verpflichtungen zunehmen. Wäre in einem berufsbegleitenden Master ja möglich.

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      So Long...
      Forensiker