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Hoffentlich vorletztes Semester

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wgerzen

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Hallo,

da leider nicht viel vom Verbundstudium hier gepostet oder geblogt wird, wollte ich meine Erfahrungen mit Euch und eventuell Interessierten vom Verbundstudium teilen.

Mein aktueller Stand

Ich habe von 2003 bis ca. 2010 Angewandte Informatik an der FH SWF studiert. Leider ohne Abschluss.

Der Dorn saß leider doch etwas tiefer, auch wenn schon 4 Jahre vergangen waren. Daher mein Entschluss zum WS 14/15 das Verbundstudium Wirtschaftsinformatik anzugehen.

1. Semester / 5. Fachsemester

Die Anrechnung von bisher erbrachten Prüfungsleistungen kam mir natürlich in den Kopf. Nach Durchsicht meiner Leistungen aus dem ersten Studium habe ich den Gedanken schnell verworfen und begann das Verbundstudium von Anfang an (iiih schon wieder Mathe).

Bis zur Mitte des Semesters lief das auch so. Dann wurde ich darüber informiert, dass mir Prüfungsleistungen von Amts wegen anerkannt wurden. Zunächst großes ?. Welche und wieviele?

Schnell im Prüfungssystem nachschauen. Bei 10 von 20 Modulen stand bei mir eine erbrachte Prüfungsleistung. (u. a. Mathe 1 und 2 weg, juhuu).

Nächster Schritt war es, das Semester so planen, dass ich doch noch mehr als eine Klausur mitschreiben konnte. Also noch BWL1 und Wirtschaftsmathe neben Algorithmen und Programmierung 1 aus erstem Semester in Angriff genommen.

Klausurzeit kam, Klausuren geschrieben, weitere 3 Module abgehackt.

2. Semester / 6. Fachsemester

Durch die veränderte Situation hat mich jetzt natürlich der Ehrgeiz gepackt, dass Studium so schnell wie möglich abzuschließen. Abschlussnote nicht mehr ganz so wichtig wegen der Vorleistungen.

Im 2. Semester habe ich die Module Unternehmensplanspiel, Betriebliche Anwendungssysteme, VWL, Fremdsprache und Recht besucht. Fremdsprache und Recht keine Prüfungen, weil die Module über 2 Semester gehen.

Aber immerhin mit Planspiel, Anwendungssysteme und VWL weitere 3 Module als bestanden abgehackt.

3. Semester / 7. Fachsemester

Der Plan für dieses Semester ist das Bestehen der Module Recht, Fremdsprache, Informationsmanagement und Projekt (Ausarbeitung von 20 Seiten über beliebiges Thema aus der Wirtschaftsinformatik). Dann wären alle Module bestanden und fürs Sommersemester bliebe noch die Thesis und das Kolloquium.

Verbundstudium an der TH Köln (Standort Gummersbach) bzw. FH Dortmund.

Es spielt keine Rolle, an welcher Hochschule man eingeschrieben ist. Die Dortmunder kriegen glaub ich zwar noch ein kleines Präsent (Rucksack mit Buch zum wissenschaftlichen Arbeiten) und die Semesterbeiträge liegen ein paar Euro auseinander. Das war es zu den Unterschieden.

Zu Beginn des Studiums findet eine Infoveranstaltung zum Kennenlernen der Gruppe (in der man normalerweise .

Veranstaltungen, Dozenten und Prüfungen sind immer dieselben für Kölner und Dortmunder.

Prüfungen sind größtenteils Klausuren. In Betriebliche Anwendungssysteme, Projekt und Unternehmensplanspiel (Wahlpflichtmodul) wird eine schriftliche Ausarbeitung gefordert.

Für die Zulassung zu einer Prüfung ist der Besuch der Hälfte der Präsenztermine für das jeweilige Modul erforderlich. Anzahl der Präsenztermine für ein Modul variiert zwischen 2 und 8 Terminen. Bei Recht und Fremdsprache muss diese Pflicht natürlich in beiden Semestern erbracht werden.

Organisation

Bekanntmachungen bezüglich Terminen für Veranstaltungen und Prüfungen werden in VS:Online gemacht. Dies ist ein Tool für alle Verbundstudiengänge. Weiterhin wird man über alle wichtigen Ereignisse (anstehende Prüfungen, Anmelde- und Abmeldefristen usw.) über E-Mail benachrichtigt.

Hier gilt die Ausrede, man hätte nichts davon mitbekommen, nicht. Das liegt dann einfach an dem Desinteresse des Studenten selbst.

An jedem Präsenztag hängen nochmal die Termine für den aktuellen Tag aus. Diesbezüglich besteht die Anforderung an den Studenten nur darin, sich den Tag im Kalender rot anzustreichen und sich zu merken in welchem Semester und in welcher Gruppen man ist.

Auf den Seiten der Verbundstudiengänge steht zwar, dass die Veranstaltungen alle 14 Tage stattfinden. In der Realität sieht das etwas anders aus. Es gibt Phasen, wo man 3 Wochenenden hintereinander zur Hochschule muss. Es gibt auch Phasen, wo zwischen zwei Präsenztagen 4 Wochen liegen. Dieser Umstand ist unseren Schulferien und Feiertagen geschuldet. Hier wird darauf geachtet, dass diese Wochenenden präsenzfrei bleiben.

Aus diesem Grund eignet sich das Studium aus meiner Sicht auch sehr für Menschen mit Familie.

Dies zeigt sich auch den Bild der Studierendenschaft in diesem Studiengang. Es sind sehr viele Studenten 30+ mit Familie dabei. Studierende im Alter 20-29 stellen eher den kleineren Teil da.

Schwierigkeitsgrad Studium

Die Lernhefte und Präsenzveranstaltungen sind auf das Bestehen der Prüfung ausgelegt und weniger auf breites Wissen. Besonders das Besuchen der Veranstaltung wird von vielen Studenten als sehr hilfreich für das Bestehen von Prüfungen wahrgenommen, was sich auch in der Teilnahme widerspiegelt. Es gibt nur wenige Studenten, die nur die nötigsten Termine wahrnehmen, was aber auch beim Großteil der Module zum Bestehen ausreichen würde.

Das bedeutet natürlich nicht, dass das Lernen Zuhause nicht mehr nötig ist. Aus meiner Sicht sind ca. 10-15 Stunden in der Woche ausreichend für eine Note im 2er-Bereich.

Ich hoffe, ich habe alle Themen soweit angerissen. Sollte mir was entgangen sein, teilt es mir mit und ich werde auch dazu dann berichten.

Gruß

Waldemar


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5 Kommentare


Und wieso wurde dir nun was vom vorherigen Studium angerechnet? Einfach so, ganz automatisch? Hättest du da auch widersprechen können? Ich hätte mir wohl auch alles mögliche anrechnen lassen, aber vielleicht gibt es ja auch studenten, denen der Schnitt viel wichtiger ist als schnell fertig zu sein.

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Anrechnung erfolgte von Amts wegen, also automatisch vom Prüfungsausschuss. Widersprechen war nicht, habe ich auch nachgefragt. Ich hab das so akzeptiert. Ich muss aber gestehen, dass ich auch keine großen Anstrengungen diesbezüglich unternommen habe. Es blieb bei der einen Anfrage beim Prüfungsamt, die verneint wurde.

Ich stimme dir zu, dass es Studenten gibt, denen der Schnitt viel wichtiger ist. War für mich ja auch so im ersten Moment. Deswegen habe ich selbst ja auch keinen Antrag auf Anrechnung gestellt.

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Markus Jung

Geschrieben

Schön, dass du hier noch mit einem Blog eingestiegen bist :-). So viel gab es zum Verbundstudium ja bisher wirklich noch nicht.

Diese umfangreiche Anrechnung hätte ich auch mitgenommen, auch wenn sie dir quasi aufgedrängt wurde.

Was möchtest du denn mit dem Abschluss erreichen? Oder geht es dir vor allem darum zu beweisen, dass du es doch kannst?

Wirst du auch noch den Master machen?

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Mit dem Abschluss möchte ich beruflich weiterkommen. So in Richtung Projekt- oder Prozessmanagement.

Master ist nicht ausgeschlossen. Mein Wunsch wäre es dann weiter an der TH Köln zu bleiben. Da gibt es aber nur sehr wenige Plätze und es wird ein Notenschnitt von 2,5 gefordert. Dieser ist noch drin bei mir, aber selbst dann sind die Chancen gering. Als Alternative wird es dann Wirtschaftsinfo an der FU Hagen.

Außer du kennst noch andere öffentliche Anbieter. Ich habe bisher nichts passendes gefunden. Private Einrichtungen habe ich für mich persönlich ausgeschlossen.

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Markus Jung

Geschrieben

Andere staatliche Anbieter für einen Master in Informatik sind:

FH Trier (über die ZFH) - allerdings kein Wirtschaftsinformatik:

http://www.zfh.de/fuer-interessierte/studienangebote/master-und-mba-studiengaenge/master/informatik-master-of-computer-science-mcsc

Oncampus (FH Kiel oder Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel):

http://www.oncampus.de/wirtschaftsinformatik-master.html

An dieses "TH" Köln muss ich mich erst noch gewöhnen, auch wenn ich kürzlich die Pressemitteilungen zur Umbenennung gelesen habe ;-)...

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      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.