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Good Night

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der Pate

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ja, es ist 0:15 Uhr und eigentlich Zeit zum Schlafen. Morgen muss ich wieder früh raus, doch ich habe ein kleines Problem. Meine Frau war auf "Mädelsabend" und meine kleine Tochter wollte und wollte nicht einschlafen. Die Zeit fehlt mir für die Uni und die muss ich nun noch nacharbeiten.

Das Modul "Organisational Design & Change" macht sehr viel Spaß, jedoch könnte man sagen der Prof. hat "ein Problem mit mir". Nein nicht direkt, aber so fühlt es sich an. In der ersten Woche musste meine Frau arbeiten und meine kleine Tochter war krank. Außerdem viel auf Arbeit zu tun. Ich habe daher gefragt ob ich das Key Concept Exercise 2-3 h später abgeben dürfte. Man muss dazu wissen das dieses in der ersten Woche eines Moduls noch nicht bewertet wird. Dies hat er mir genehmigt, es jedoch als schlechten Start ins Modul bezeichnet und gemeint er hofft da kommt dann mehr in Zukunft. Ich hoffe er hat bemerkt das ich es trotz aller Widrigkeiten rechtzeitig abgegeben habe. Dann habe ich (ok das war doof von mir) die Vorstellung in der ersten Woche vergessen. Weil einfach zu viel los war. Das hat er mir dann im Feedback der ersten Woche sehr negativ Rückgemeldet. In der zweiten Woche habe ich sehr viel Lob für meine Beiträge und mein Key Concept Exercise bekommen. ABER er hat was anderes zu kritisieren gehabt, nämlich weil ich "nur" die drei Mindestbeiträge in den Diskussionen geschrieben habe. Er hat von mir mehr gefordert. Bin auf das kommende Feedback gespannt, diesmal (die letzte Woche war ruhiger) habe ich fünf Beiträge geschafft. Je Beitrag habe ich 2-3 h gebraucht, wegen der Recherche und dem zielgenauen niederschreiben. Denn bisher war es z.B. in den Key Concept Exercise nie ein Problem wenn man um die 800 Wörter hatte. Habe nur einmal als ich leicht über 1000 war gesagt bekommen ich müsse kürzen. Gefordert sind ca. 500 Wörter. Dieser Professor hat mir in der ersten Woche die 800 angekreidet und in der zweiten Woche die 620. Er hält sich sehr genau an die Vorgaben. Geht jetzt in Rente und hat als Manager in England, den USA, Australien und Neuseeland gearbeitet. Er hat ein riesiges Know How, das merkt man in seinen Diskussionsbeiträgen wenn er Denkanstösse gibt, ist aber im Gegensatz zu den anderen Profs bisher "Preussisch korrekt". Die haben wie gesagt einen gewissen Freiraum gelassen, wenn es der Sache dienlich war. Daher versuche ich auch in den Diskussionsbeiträgen direkt auf den Punkt zu kommen.

Im letzten Key Concept Exercise hatte ich nun 522 Wörter und hoffe das er diesmal zufrieden ist :D . Die Noten passen bisher, von daher stresst mich das jetzt nicht so sehr.

Ich werde jetzt noch etwas Literatur zum Thema recherchieren und dann Good Night sagen. Es wird langsam schwer passende Titel der Beatles für die Blogüberschriften zu finden :blushing: .

Euch eine gute Zeit. Im Hintergrund stelle ich derzeit einige Überlegungen an, sollte da etwas geregelt werden, werde ich euch davon berichten.


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3 Kommentare


Beetlejuicine

Geschrieben

Ja, manchmal hat man solche "Päckchen".

Wie es sich anhört, wirst du damit aber ja fertig :thumbup:

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Markus Jung

Geschrieben

Hast du denn das Gefühl, dass er bei dir (vielleicht wegen des etwas unglücklichen Starts) besonders kritisch ist, oder hast du auch von Kommilitonen gehört, dass sie ähnliches Feedback erhalten haben.

Um ein paar Stunden Verlängerung betteln zu müssen, das wäre gar nichts für mich.

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Ich weiß es nicht wie er bei Anderen ist. Mir ist das auch nicht so wichtig. Ich sehe das eher als Chance. Wenn ich einen anspruchsvollen und kritischen Professor überzeuge (und die Noten sind bisher gut) dann kann mich das nur weiter bringen. Die Energie zu HInterfragen ob er bei mir besonders kritisch ist verwende ich lieber fürs Überzeugen das ich das Feedback um Besser zu werden umsetzen kann.

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      So Long...
      Forensiker