• Einträge
    163
  • Kommentare
    659
  • Aufrufe
    4.152

Lernmethodik und Planungsschwierigkeiten

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
sasa

206 Aufrufe

Am vergangenen Wochenende wollte ich mir einen Lernplan erstellen, habe aber recht schnell gemerkt, dass ich mir eher über meine Lernmethodik Gedanken machen sollte. Bisher habe ich viel gelesen und Zusammenfassungen geschrieben, aber wenig Übungsaufgaben gemacht. Das hatte zur Folge, dass ich in den Klausuren regelmäßig überrascht war, was da gefragt wurde, und dann nicht wusste, was die überhaupt von mir wissen wollen, bzw. wie ich beim Lösen vorgehen muss. Das hat man natürlich auch immer an meinen Noten gesehen. In Studienarbeiten lag ich immer zwischen 1,0 und 2,0, in Klausuren hingegen eher bei 2,3 - 3,7. Also muss ich was ändern…

Am liebsten würde ich so vorgehen:

- Abschnitt/ Kapitel lesen und markieren

- Fragen/ unklare Dinge klären

- Zusammenfassung schreiben

- Karteikarten schreiben

- Mind map basteln, falls sich das Thema dafür eignet

- Übungsaufgaben machen

- falsche/nicht gewusste Aufgaben markieren, auf Karteikarten schreiben und entsprechenden Abschnitt wiederholen

- Abschnitte wiederholen, wenn ein neues Kapitel darauf aufbaut -> Verknüpfungen/ Zusammenhänge erschließen

- 4-6 Wochen vor der Klausur alle Zusammenfassungen wiederholen

- ab 4 Wochen vor der Klausur alle Übungsaufgaben wiederholen und Altklausuren bearbeiten

Die Frage ist nur, ob die Zeit für all das reicht? Ich fürchte nicht...

Dennoch weiß ich, dass ich so am besten lernen würde!

- ich arbeite gerne bunt (-> Markierungen)

- ich habe Probleme, mir Fachbegriffe oder Auflistungen wortwörtlich zu merken (-> Karteikarten)

- ich muss das Große und Ganze sehen, um Zusammenhänge zu verstehen, mir Dinge zu merken oder herleiten zu können (-> Mind maps)

- ich muss üben, üben, üben, und zwar regelmäßig.

Nun ja, ich werde diesen recht komplexen Plan trotzdem ausprobieren. Ich muss gestehen, mich hat der Ehrgeiz gepackt. Ich wüsste sehr gerne, wozu ich im Stande bin, wenn ich das Studium wirklich ernst nehme und kontinuierlich am Ball bleibe. Dabei mache ich mir keine Illusionen – mein Ziel ist es nicht, in Hagen einen 1er-Schnitt zu schaffen. Stattdessen habe ich mir folgende Zwischenziele gesetzt:

- die Klausurzulassung schaffen (Ext. Rewe: 2 von 4 EAs bestehen, BGB I: 12h Mentoriat besuchen)

- bis Ende Januar alle Skripte gelesen zu haben

- Anfang März mindestens zu 2 von 3 Klausuren anzutreten

- Ext. Rewe im ersten Anlauf bestehen

Das klingt realistisch, denke ich. Um am Ball zu bleiben, habe ich mich bereits zu den jeweiligen Mentoriaten angemeldet und mir die Abgabefristen der EAs leuchtend rot markiert. Jetzt geht es also nur noch um die Details. Einerseits schrecke ich davor zurück, einen detaillierten Plan zu erstellen, wie viele Seiten von welchem Fach ich wann schaffen will – andererseits wünsche ich mir einen groben Rahmen, um nicht völlig den Faden zu verlieren. Da muss ich mir nochmal Gedanken machen…

Heute Abend werde ich mir die genauen Versandtermine der einzelnen Kurse raussuchen. Ich habe gesehen, dass Buchführung bereits ab dieser Woche verschickt wird, Jahresabschluss (beides Ext. Rewe) aber erst Mitte Oktober. Auch BGB I und das Propädeutikum sind erst für Ende September/ Anfang Oktober geplant.

Die erste Idee wäre jetzt, im Buchführungs-Lehrbuch die Einführungskapitel zu bearbeiten, bis die dazugehörigen Skripte geliefert werden, und dann so gut es geht vorzuarbeiten, bis die restlichen Module eintrudeln.

Lustig, ich hätte nicht gedacht, dass ich mich nach erfolgreichem Bachelor und Master nochmal so schwer tue, einen Lernplan zu erstellen und einfach irgendwo anzufangen. Ich bin also nachwievor gespannt, was da auf mich zu kommt… :)


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


1 Kommentar


Markus Jung

Geschrieben

Mir erscheint deine geplante Vorgehensweise auch zwar grundsätzlich sinnvoll, aber doch recht aufwändig - gerade für die große Stoffmenge an der FernUni.

Du kannst es ja dennoch mal so versuchen und dann schauen, wo du Schritte zusammen fassen kannst etc.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich.