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Lernmethodik und Planungsschwierigkeiten

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sasa

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Am vergangenen Wochenende wollte ich mir einen Lernplan erstellen, habe aber recht schnell gemerkt, dass ich mir eher über meine Lernmethodik Gedanken machen sollte. Bisher habe ich viel gelesen und Zusammenfassungen geschrieben, aber wenig Übungsaufgaben gemacht. Das hatte zur Folge, dass ich in den Klausuren regelmäßig überrascht war, was da gefragt wurde, und dann nicht wusste, was die überhaupt von mir wissen wollen, bzw. wie ich beim Lösen vorgehen muss. Das hat man natürlich auch immer an meinen Noten gesehen. In Studienarbeiten lag ich immer zwischen 1,0 und 2,0, in Klausuren hingegen eher bei 2,3 - 3,7. Also muss ich was ändern…

Am liebsten würde ich so vorgehen:

- Abschnitt/ Kapitel lesen und markieren

- Fragen/ unklare Dinge klären

- Zusammenfassung schreiben

- Karteikarten schreiben

- Mind map basteln, falls sich das Thema dafür eignet

- Übungsaufgaben machen

- falsche/nicht gewusste Aufgaben markieren, auf Karteikarten schreiben und entsprechenden Abschnitt wiederholen

- Abschnitte wiederholen, wenn ein neues Kapitel darauf aufbaut -> Verknüpfungen/ Zusammenhänge erschließen

- 4-6 Wochen vor der Klausur alle Zusammenfassungen wiederholen

- ab 4 Wochen vor der Klausur alle Übungsaufgaben wiederholen und Altklausuren bearbeiten

Die Frage ist nur, ob die Zeit für all das reicht? Ich fürchte nicht...

Dennoch weiß ich, dass ich so am besten lernen würde!

- ich arbeite gerne bunt (-> Markierungen)

- ich habe Probleme, mir Fachbegriffe oder Auflistungen wortwörtlich zu merken (-> Karteikarten)

- ich muss das Große und Ganze sehen, um Zusammenhänge zu verstehen, mir Dinge zu merken oder herleiten zu können (-> Mind maps)

- ich muss üben, üben, üben, und zwar regelmäßig.

Nun ja, ich werde diesen recht komplexen Plan trotzdem ausprobieren. Ich muss gestehen, mich hat der Ehrgeiz gepackt. Ich wüsste sehr gerne, wozu ich im Stande bin, wenn ich das Studium wirklich ernst nehme und kontinuierlich am Ball bleibe. Dabei mache ich mir keine Illusionen – mein Ziel ist es nicht, in Hagen einen 1er-Schnitt zu schaffen. Stattdessen habe ich mir folgende Zwischenziele gesetzt:

- die Klausurzulassung schaffen (Ext. Rewe: 2 von 4 EAs bestehen, BGB I: 12h Mentoriat besuchen)

- bis Ende Januar alle Skripte gelesen zu haben

- Anfang März mindestens zu 2 von 3 Klausuren anzutreten

- Ext. Rewe im ersten Anlauf bestehen

Das klingt realistisch, denke ich. Um am Ball zu bleiben, habe ich mich bereits zu den jeweiligen Mentoriaten angemeldet und mir die Abgabefristen der EAs leuchtend rot markiert. Jetzt geht es also nur noch um die Details. Einerseits schrecke ich davor zurück, einen detaillierten Plan zu erstellen, wie viele Seiten von welchem Fach ich wann schaffen will – andererseits wünsche ich mir einen groben Rahmen, um nicht völlig den Faden zu verlieren. Da muss ich mir nochmal Gedanken machen…

Heute Abend werde ich mir die genauen Versandtermine der einzelnen Kurse raussuchen. Ich habe gesehen, dass Buchführung bereits ab dieser Woche verschickt wird, Jahresabschluss (beides Ext. Rewe) aber erst Mitte Oktober. Auch BGB I und das Propädeutikum sind erst für Ende September/ Anfang Oktober geplant.

Die erste Idee wäre jetzt, im Buchführungs-Lehrbuch die Einführungskapitel zu bearbeiten, bis die dazugehörigen Skripte geliefert werden, und dann so gut es geht vorzuarbeiten, bis die restlichen Module eintrudeln.

Lustig, ich hätte nicht gedacht, dass ich mich nach erfolgreichem Bachelor und Master nochmal so schwer tue, einen Lernplan zu erstellen und einfach irgendwo anzufangen. Ich bin also nachwievor gespannt, was da auf mich zu kommt… :)


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1 Kommentar


Markus Jung

Geschrieben

Mir erscheint deine geplante Vorgehensweise auch zwar grundsätzlich sinnvoll, aber doch recht aufwändig - gerade für die große Stoffmenge an der FernUni.

Du kannst es ja dennoch mal so versuchen und dann schauen, wo du Schritte zusammen fassen kannst etc.

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