MSc. IT im Gesundheitswesen

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Regentage

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schwedi

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Nachdem zweieinhalb Monate lang keine Nachricht von der Uni kam, habe ich heute nachgefragt nach der Masterarbeitsnote. Es ist eine 2,0 geworden. Klingt alleine für sich nicht schlecht, ich bin jedoch enttäuscht. Erstens ist die Note im Vergleich zu den drei Jahrgängen, dessen Masterarbeitsnote ich einsehen konnte, durchschnittlich bis unterdurchschnittlich.

Zwar weiß ich, dass Benotungen mit Vorsicht zu vergleichen sind, vor allem, da der jeweilige Erstgutachter bei jedem ein anderer ist (oft aus der eigenen Firma) und der Prof mit der Zweitnote nur ein wenig drüber schaut, ob die Erstnote passt. Trotzdem muss ich sagen, ich bin einfach enttäuscht. Ich habe mir das Gutachten vom Erstgutachter (der IT-Leiter als Betreuer im Klinikum) durchgelesen, ich kann es bislang aber nur teilweise nachvollziehen.

Update:

Ich habe gerade moniert, dass die Gesamtnote der Masterarbeit 2,0 ist, obwohl die mündliche Masterarbeitsnote eine 1,0 ist, die zu 34% in die Masterarbeit-Gesamtnote einfließt. Damit müsste es eine 1,6 sein. Antwort: Es gibt nur ganze Noten, und da wird halt aufgerundet. Das finde ich wirklich vollkommen daneben :thumbdown::angry:.

Dazu kommt die Projektarbeit. Ich war ja so blöd und wollte bei dem Klinikum auch die Projektarbeit schreiben. Vor über zwei Monaten waren wir ja dabei Interviewtermine zu vereinbaren, als es plötzlich hieß, erst müsste der eine Leiter befragt werden. Der sei im Urlaub, dem sich direkt der Urlaub des Betreuers und dann meiner anschloss. Die Termine hätten wir trotzdem längst machen können, ich habe mehrmals für vier Wochen Termine angeboten, aber zwei Monate lang ist nichts passiert. Nachdem ich vergangenen Montag wieder einmal nachgefragt hatte ohne Antwort, habe ich heute noch mal nachgehakt. Antwort: Stress ohne Ende, er habe die wichtigen Aufgaben A-Z übernommen, und ob ich die Termine nicht selber mit den Abteilungen vereinbaren könnte.

Ich schlaf noch mal eine Nacht darüber, aber nachdem nach der Masterarbeit null Komma gar keine Rückmeldung gekommen war (abgesehen von dem Gutachten), nicht mal ein Dankeschön, und nun das, da habe ich spontan überhaupt gar keine Lust mehr dort zu schreiben. Dann muss ich mir irgendwie selber was suchen (wenn ich nur wüsste was...).

Soviel zum Studium.

Jobmäßig gibt es momentan keine konkrten Aussichten auf was Neues. Fünf Bewerbungen sind noch offen.

Ganz frisch kam vom BR die Meldung, dass die Übernahme nun per Betriebsteilübergang stattfinden soll. Da bin ich ja mal so richtig gespannt, wie unser Übernehmer die Betriebsvereinbarung ändern bzw. ergänzen wird, die für uns dann ja auch gültig wird. Denn da stehen so viel gute Dinge drin, die allerdings nur für die Mitarbeiter der 1. Klasse gelten, nicht für Dazug´schmeckte, also Mitarbeiter 2. Klasse: Vor einigen Jahren war schon mal ein Teil von einer Tochter zur Mutter übergegangen. Für sie sind in der Betriebsvereinbarungen explizit schlechtere Bedingungen vereinbart (2h längere Arbeitszeit pro Woche, 50% weniger Jahressonderzahlungen als alle anderen Mitarbeiter,..).

Das neue Organigramm mit neuen Teamleitern steht auch und zementiert nun vollends das sterbenslangweillige Arbeitsgebiet, das ich seit 1,5 Jahr mache, und verschließt das, was ich machen möchte.

Momentan bereue ich es so richtig, nicht beim Amt unterschrieben zu haben.

Zu guter Letzt in diesem Meckerblog das liebe Knie. Im wahrsten Sinne des Wortes geht nicht mehr viel. Jeder stinknormale Schritt tut richtig weh, ganz zu schweigen von Wandern oder gar Joggen, Letzteres geht seit fast einem Jahr nicht mehr. Im Urlaub ging es vor zwei Wochen so richtig damit los, wenn es vorher nur unterschwellig war. Also wieder zum Arzt, nächste Woche steht wieder mal ein MRT an.

Es stand ab morgen eigentlich an mit einem Freund für vier Tage den Walserweg in der Schweiz zu gehen, aber ich habe ihm am Sonntag abgesagt. Das kann ich mit dem Knie vergessen.

So, vielleicht kommt nach dem Regen auch mal wieder die Sonne raus.


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7 Kommentare


Liebe Schwedi. Auf Regentage folgt bekanntlich Sonnenschein. Ich hoffe es wird bald sonnig, dass du eine Jobzusage bekommst, die dir gefällt.

Und ich verstehe dich, dass du mit einem zweier nicht zufrieden bist (bin auch so ein Typ bin bei meinem Psychologie Hobbykurs enttäuscht wenn ich nur 95% bekomme und nicht 100% vor allem weil meine Mitstreiterin immer 100 % hat und es ist nur ein in Hobbykurs und keine Uni) aber gut ist gut und niemand wird mehr nach der Note fragen.

Und für dein Knie vielleicht probierst du es mal mit Condroitin und Glucosaminsulfat oder Teufelskralle, das hat mir auch gut geholfen, aber kaputtes Knie ist immer schwierig.

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Liebe Schwedi,

manchmal ist einfach alles nur doof. Und eine 2,0 (aufgerundet!!!!) ist dann besonders doof. *drück dich*

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Alles doof, außer du! :thumbup:

Die Wandertour abzusagen zu müssen, ist besonders fies. :( Kannst du einen anderen Sport machen, um dich abzulenken?

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Wenn das Wetter mal passt, dann geht radfahren. Der September bietet hier aber vor allem Regenwetter :thumbdown:. Ganz neidvoll habe ich gehört, dass München gestern 30 Grad hatte :thumbup:. Da wäre ich dort gleich noch mal in den See gesprungen, schwimmen geht auch :). Nur eben nicht das klassische Gehen.

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Markus Jung

Geschrieben

Hm, das sind natürlich viele Bereiche, in denen es im Moment schlecht läuft bzw. zumindest anders, als du es dir erhofft hast.

Dass es nur ganze Noten gibt ist ja wirklich blöd - allerdings wenn es so in der Prüfungsordnung steht vermutlich nicht zu ändern. Was bedeutet dies denn für deine Gesamt-Abschlussnote bei verschiedenen Varianten der Benotung für die Projektarbeit?

Ich kann auch sehr gut nachvollziehen, dass du aktuell keine Lust hast, nun dort auch noch die Projektarbeit zu machen. Allerdings würde ich vorab versuchen abzuwägen, was wie viel Aufwand mit sich bringt, also die Sache dort irgendwie durchzuziehen oder nach etwas Anderem zu suchen.

Für die offenen Bewerbungen drücke ich dir die Daumen. Bei dem Amt hattest du damals ja aus der Sicht aus guten Gründen nicht unterschrieben.

Und mit dem Knie fällt mir höchstens schwimmen indoor ein, vielleicht verbunden mit etwas Wellness/Therme?

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@Markus, ja, ich werde dann versuchen die Termine selber zu vereinbaren und das dort eben alleine durchzuziehen, mangels Alternative. Ich möchte die Arbeit bis Mitte November bewertet bei der Uni haben, das wird eh schon knapp.

Ich habe mich noch mal erkundigt, es gibt an der Uni tatsächlich nur ganze Noten. Dann frage ich mich aber, warum es im Studium selbst für alle Prüfungsleistungen die Notenabstufungen 1,0, 1,3, 1,7, 2,0 usw. überhaupt gibt!

Und: eine Gesamt-Abschlussnote gibt es nicht. Alle Prüfungleistungen stehen einzeln im Zeugnis, natürlich schön geglättet ohne Nachkommastelle!

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Markus Jung

Geschrieben

Wenn das geht, dass du es so auf eigene Faust machen kannst und dann auch tatsächlich Termine bekommst, wäre das ja eine Alternative.

Diese Notenregelung finde ich wirklich sehr ungünstig.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link