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Start it up in München

sasa

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Letzten Samstag war also die Einführungsveranstaltung in München. Sie war fakultätsübergreifend, somit saßen knapp 450 künftige Studenten in einem riesigen Hörsaal der TU München. Die schiere Menge war sehr beeindruckend (erst recht weil alle Altersgruppen vertreten waren, vom Abiturienten bis zum spätberufenen Senior war alles dabei), und es bleibt das Gefühl zurück:

Man ist nicht allein...:thumbup:

In der ersten Stunde wurde viel allgemeines über das Studium und die Uni erzählt. Rückmeldefristen, Prüfungsanmeldung, und wer ist eigentlich dieser Moodle? :)

Anschließend wurden wir nach Fakultäten aufgeteilt. Ich war etwas überrascht, dass noch knapp 100 ReWi-Studenten übrig blieben, obwohl es in einer Statistik hieß, dass die Fakultät nur 11% der Studenten hat. Entweder stehen die Münchner also auf Gesetze und Paragraphen, oder aber die anderen Fakultäten haben geschwächelt und sind erst gar nicht erschienen.

Bei den ReWis wurde dann vor allem der LL.B vorgestellt. Es gab viele erstaunte Gesichter, als die Info kam, dass sich das Curriculum ändert. Ich bin sehr froh, dass ich das bereits vor der Stornofrist über Facebook erfahren habe und somit noch umbelegen konnte.

Allgemein haben wir den Tipp bekommen, so viele Altklausuren wie möglich zu bearbeiten. Das kommt meinem Ziel ("üben, üben, üben") sehr entgegen...

Spannend fand ich auch den Hinweis, dass die Uni dran ist, einen Studiengang zur Ersten Juristischen Prüfung (ehemals 1. Staatsexamen) einzuführen. Das Land NRW entscheidet wohl derzeit darüber, die Uni ist aber recht zuversichtlich. Im Prinzip handelt es sich dabei um einen Aufbaukurs nach dem LL.B, um den kommt man also nicht rum. Die Änderungen im Curriculum zum SS16 sind eine erste Vorbereitung auf die Einführung und sollen den rechtswissenschaftlichen Inhalten mehr Gewicht geben. Genaue Details zur Zulassung und den Voraussetzungen gibts aber wohl erst 2016, dann wird nämlich mit der Genehmigung gerechnet.

Leider gab es kaum Möglichkeiten, mit anderen Studenten ins Gespräch zu kommen. Ich werde allerdings am ersten Oktober-Wochenende ein Mentoriat besuchen, da ergibt sich dann vielleicht mehr...




11 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Stelle ich mir beeindruckend vor, mit so vielen anderen Studierenden zusammen zu treffen - vielleicht ein bisschen wie "normales" Studenten-Feeling?

Von diesen Plänen der FernUni was das 1. Staatsexamen angeht habe ich auch schon gehört vor längerer Zeit. Langsam scheint das ja konkreter zu werden und würde den Studiengang vermutlich enorm aufwerten. Hoffentlich kommt die FernUni dann auch mit dem möglicherweise steigenden Studierendenzahlen zurecht... (anders als in Psychologie).

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Ich bin auch sehr gespannt, wie das genau laufen wird.

Übrigens gab es auch am Samstag wieder die Studenten, die kopfschüttelnd den Hörsaal verlassen haben, als sie hörten, dass im Bachelor Psychologie keine klinische enthalten ist. Da fragt man sich, ob die Menschen überhaupt lesen, für was sie sich da einschreiben?! (selbiges übrigens bei ReWi, Berufswunsch "Fachanwältin für Menschenrechte", aber da gibts ja wenigstens das Hintertürchen möglicherweise-vielleicht-irgendwann-mal-Staatsexamen...)

Es hat sich auch tatsächlich das Studenten-Feeling eingestellt! :) Das hat mich angespornt, so viele Mentoriate wie möglich zu besuchen... :)

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Die Module Deines ersten Semesters im LL.B. in Hagen müssten Dir eigentlich vollständig angerechnet werden, da Du bereits einen MBA hast. Mentoriate können wirklich großartig sein - aber nicht immer wirst DU da das "Studenten-Feeling" bekomen. In einigen Mentoriaten ist das nämlich auch persönlicher Unterricht, wenn Du da alleine mit dem Mentor sitzt :D (Verwaltungsrecht, Studienzentrum Hamburg)

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Danke für den Hinweis. Ich habe mir über eine Anrechnung natürlich Gedanken gemacht. Es ist ja bekannt, dass Hagen sehr kritisch ist, was Anrechnungen von FH-Kursen betrifft. Und da mein MBA sehr sportbezogen war, hatte ich zwar einen Kurs namens BGB I, der inhaltlich aber vor allem Problematiken aus dem Sport behandelt hat. (Vereinsgründung, Vertragsbestandteile,...)

Da stellt sich mir die Frage, ob es überhaupt sinnvoll wäre, sich absolute Grundlagen anrechnen zu lassen - ich hätte eher die Befürchtung, dass mir später was essentielles fehlt. Bei der Start it up habe ich nachgefragt, was passiert, wenn ich nicht genügend CP in einem Fach habe. Da kam die Antwort, dass dann vermutlich nur die Pflicht EAs und die Präsenzen angerechnet werden. Und möchte ich wirklich auf Übungen verzichten und in der Klausur feststellen, dass mir was wichtiges fehlt? Nein... lieber nicht... ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Übrigens gab es auch am Samstag wieder die Studenten, die kopfschüttelnd den Hörsaal verlassen haben, als sie hörten, dass im Bachelor Psychologie keine klinische enthalten ist.

Das kann ich auch nur schwer nachvollziehen - ich glaube manche sehen nur das, was sie sehen möchte, und blenden das andere aus...

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Übrigens gab es auch am Samstag wieder die Studenten, die kopfschüttelnd den Hörsaal verlassen haben, als sie hörten, dass im Bachelor Psychologie keine klinische enthalten ist.

Bin gespannt, was ich dann am 30.9. bei uns in Hamburg dazu erlebe.

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[Allgemein haben wir den Tipp bekommen, so viele Altklausuren wie möglich zu bearbeiten. Das kommt meinem Ziel ("üben, üben, üben") sehr entgegen...

Diesen Tipp kann ich Dir als LL.B.-Absolventin in Hagen für jedes Rewi-Modul geben, es gibt nichts wichtigeres, als jede Menge Fälle gutachterlich zu lösen.

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Bin gespannt, was ich dann am 30.9. bei uns in Hamburg dazu erlebe.

Bei uns kam das überhaupt nicht zur Sprache, dass in Hagen keine klinische Psychologie angeboten wird.

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Markus Jung

Geschrieben

Erstaunlich. Hat keiner gefragt? - Oder wollte man nicht unnötig Illusionen zerstören ;).

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Es wurde nichts dazu gesagt und niemand hat danach gefragt. 

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