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Klebefolie, bunte Schnellhefter, Stundenpläne.. und dazwischen ein bisschen Statistik

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Hep2000

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Alle Jahre wieder.... und dabei ist noch gar nicht Weihnachten :blink:

Nein, es ist die erste Woche Schule des neuen Schuljahres. Und wie jedes Jahr, beginnt damit die Arbeit erst mal für die Eltern, denn es gibt viel zu tun. Kind1, jetzt 8. Klasse, begann am Montag, und wie zu erwarten war, trudeln jetzt täglich kleckerlesweise die diversen Wünsche der einzelnen Fachlehrer ein, wobei für 2 Fächer die Lehrer noch nicht mal bekannt sind. Zudem wird ja ab Klasse 6 keine gesammelte Liste mehr verteilt, sondern jeder Lehrer teilt seine Wünsche mündlich zum Beginn des Unterrichts mit, und die Kinder schreiben es auf... wenn man Glück hat. Hat man so einen Kandidaten wie Klein-Stolluba1, dann schreibt der "Schnellhefter" auf ein Blockblatt und macht fortan nur noch Striche dahinter, sobald ein Lehrer was von Schnellheftern sagt. Dass Selbige aber unterschiedliche Farben haben sollen... wen interessiert das schon? Immerhin kann Muttern anhand der Restwünsche einzelner Fächer erahnen, dass vermutlich der Hefter für Englisch gelb sein sollte, wenn da der Heftumschlag für das Klassenarbeitsheft gelb sein soll. Muttern hat halt mal nen Schwung Hefter in bunter Farbwahl gekauft, mit Namen und Klasse beschriftet und dem Kind auf den Tisch geknallt. Kann er jetzt bitte selber sortieren.

Muttern hat nämlich genug damit zu tun, die Bücher für eben jenes "Kind" in die hübsche Klebefolie zu verpacken. Irgendwie scheint es nämlich immer noch nicht zu klappen hier im Örtchen, eigentlich sollen seit nun mehr 3 Jahren alle Bücher nur noch beklebt werden, damit irgendwann jedes mal beklebt ist und man weniger Arbeit hat. Aber bislang landen hier bei mir immer nur Bücher OHNE Klebefolie, und noch dazu die ältesten Schinken, die man in der Buchausgabe finden kann (was vermutlich erklärt, warum sie nicht foliert sind, die letzten Jahre hat die wohl schlicht keiner mitgenommen). Sohn1 ist dann auch noch der Meinung, ich soll doch froh sein, weil immerhin so die Bücher nicht ersetzt werden müssen, wenn sie kaputt gehen.... aha. Nun gut, da lohnt es sich ja richtig, die Dinger mit Hilfe der Klebefolie erst mal zu reparieren.... :sneaky2:

Immerhin, Kind2, gestern endlich auch "eingeschult" an der weiterführenden Schule, bekam eine Komplettliste.... okay... fast komplett.... 2 Fächer fehlen, aber da fehlen auch die Lehrer, und wo kein Lehrer, da kein Unterricht, also auch keine Materrialnotwendigkeit. Leuchtet ein!

Die restliche Liste ist hübsch, der Großteil dank Vorratshaltung auch vorhanden... nur was ein "kariert-linierter Collagenblock" sein soll, welcher beim Material für den Kunstunterricht aufgelistet war, das war mir nicht so ersichtlich. Ich vermute jetzt mal, dass ein Duo-College-Block gemeint sein könnte.... das Kind darf heute mal nachfragen.

Ein bisschen doof auch, dass offenbar die neuen Lehrer andere Farbverteilungen gewöhnt sind, so dass plötzlich Mathe (in GS und bei Sohn1 immer blau) gelb sein soll und dafür Bio braun statt grün. Aber gut, wir sind ja flexibel. Und die Heftumschläge fehlen sowieso spätestens in 2 Monaten, genauso wie das Geodreieck, der Tesa-Abroller und die Kappe vom Tintenroller. Alles schon eingeplant, mein Fundus ist groß.

Eigentlich könnte ich mir daraus ja jetzt ein paar Übungsaufgaben für Statistik basteln.... die absolute Häufigkeit verschwindender Geodreiecke, die Standardabweichung vom Farbschema usw. Da gäbe es eine Menge Potenzial. Würde mir vielleicht auch helfen, endlich mal voran zu kommen, damit hapert es gerade leider gewaltig und ich sehe die Chancen, es bis zur Klausur im Oktober zu schaffen, immer mehr schwinden. Ich gebe mir aber Zeit bis 1 Woche vorher, so schnell cancel ich noch nicht. Vielleicht, mit etwas Glück, hört das Chaos mit dem Schulkram ja mit der zweiten Schulwoche auf, und ich kann endlich vernünftig weiter lernen.... Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Und wer bis hierher durchgehalten hat, der darf sich aus der Gummibärchenschüssel bedienen.... die ist Dank Messebesuch am Dienstag gut gefüllt, aber das ist eine andere Geschichte.... vielleicht erzähl ich sie Euch noch... nach der Berechnung des Median-Modus-Quartils von Collegeblöcken :lol:


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13 Kommentare


Oh Mann, das kommt mir alles so bekannt vor. ??

Wir hatten sogar die Diskussion, ob der Kunstblock DIN A3 seine Blätter an einer Seite oder an beiden Seiten befestigt hat.....unglaublich!!!!

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Oh Gott an diese ganzen Farben kann ich mich noch gaaaanz dunkel erinnern! :D

Mathe war bei mir IMMER blau! Den Rest hab ich jedoch wieder vergessen! :D

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Gut, dass ich dieses Theater mit der Schule nicht mehr habe. :mellow:

Jedesmal Schulanfang war der Horror mit zwei Kids, bis alles Benötigte dann zusammen war.

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@psychodelix: In der Süddeutschen stand irgendwann mal, dass ab der 6. Klasse die Kinder das ja selber machen.... Haha.... selbst wenn sie es auch nur ansatzweise wollten, würde es daran scheitern, dass sie nicht alleine in die Stadt kämen zum Einkaufen.

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Fernstudi_Psy

Geschrieben

Wahnsinn :lol: Viel Erfolg dann weiterhin mit Statistik, sobald Du wieder dazu kommst...

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Klebefolie? Bei uns durfte die Schutzfolie nie fix verklebt sein, damit die Bücher keinen Schaden nehmen. Sondern immer so einen "losten" Umschlag. Den konnte man aber auch schön selber machen, sogar so, dass der nicht wieder von selber ab ging ^^

Viel mehr irritiert mich, dass anscheinend überall Lehrer fehlen?!

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@ Stolluba

Ab der 10. Klasse oder erst der Oberstufe machen sie es selber. Wenn es früher der Fall sein sollte, ist es Glück - aber nicht die Regel.

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Esme, die Folie bleibt drauf auf den Büchern.

Der Plan war eigentlich mal, dass alle Bücher je einmal in diese Folie gepackt werden und danach nie wieder neu eingebunden werden müssen. Leider machen a) nicht alle Eltern mit und B) ist der Bestand an Büchern ja nicht fix, sondern es kommen auch immer wieder neue dazu.

Ich hab mich dran gewöhnt und machs eben einfach.

Lehrer fehlen hier seit Jahren immer wieder, hohe Krankenstände und viele Frauen die Teilzeit arbeiten.

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Für Dich ist es nicht lustig, aber ich musste trotzdem lachen beim Durchlesen. Und die Idee mit der Statistikaufgabe und den Geodreiecken finde ich sehr kreativ und realitätsnah :thumbup:!

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@Schwedi: Zum Glück bin ich mit viel Gelassenheit und einer gesunden Portion Humor ausgestattet, ich sehe sowas also sehr gelassen und kann meist auch selber drüber lachen. Und wenn ich mich dann hier ein bisschen ausgelassen habe, dann gehts mir auch gleich wieder gut :thumbup:

Ich hoffe ja, dass bis Mitte nächster Woche dann mal alle Wünsche durch sind, danach wird es dann ja auch wieder ruhiger.

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Markus Jung

Geschrieben

Ab der 10. Klasse oder erst der Oberstufe machen sie es selber.

In der 10. Klasse oder gar der Oberstufe bindet kein Schüler die Bücher oder gar die Hefte mehr in Klebefolien oder Umschläge ein... ;-).

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Beetlejuicine

Geschrieben

Ja ja...ich hab herzhaft gelacht, das kenn ich auch.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link