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Grundlegende Gedanken zum Psychologiestudium – und zur Scannerpersönlichkeit

psychodelix

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1. Hat mich eine Freundin vor ein paar Tagen darauf gestoßen, dass ich eine Scanner-Persönlichkeit bin, was mir witzigerweise meine Tochter völlig unabhängig danach auch bestätigt hat. Sie meinte: "Du brauchst immer wieder was Neues, oder?"

2. Durch die Forumsumstellung habe ich mir nochmals die beiden Einträge von Markus durchgelesen, in welchen er beschreibt, warum er die Studiengänge in Hagen und an der PFH Göttingen abgebrochen hat.

Zu 1.: Die Scanner-Persönlichkeit

Ja, ich könnte nie in nur einem Beruf auf Dauer für den Rest meines Lebens glücklich sein und ehrlich gesagt, weiß ich heute mit Mitte 40 auch immer noch nicht, welcher Beruf das überhaupt sein könnte. Obwohl ich meinen Beruf jetzt schon über acht Jahre beim selben Arbeitgeber ausübe. Eintönigkeit und Routine mag ich gar nicht und mich interessieren viel zu viele Dinge, als dass ich mich auf etwas festlegen möchte.

Psychologie ist für mich etwas, was sich wie ein „roter Faden“ durch fast alles zieht/ziehen lässt – was alles miteinander verbinden kann. Naturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Bildungswissenschaft, Philosophie, Grenzgebiete, usw. – alles lässt sich unter dem „Deckmantel“ der Psychologie miteinander verbinden. Es gibt kein Entweder/Oder – ich muss mich nicht für etwas entscheiden, denn es gibt Verbindungen und Überschneidungen.

Mir macht es Spaß, mehrere verschiedene Dinge parallel zu machen.

So habe ich im WS das letzte Vorlesungssemester an meiner Präsenzhochschule, den neuen Fernstudiengang an der FU Hagen, plane eine Reise nach Russland (angestoßen durch derzeitige Ahnenforschung, zu der auch ein Blog im Entstehen ist) im frühen Sommer und lerne dafür jetzt schon online Russisch.

Nebenbei läuft mein Hobby „Augentraining/Sehtraining“ weiter, wozu ich einen Blog betreibe und Administratorin in einem Forum bin (allerdings gibt es da zur Zeit nicht viel zu tun und das läuft mehr nebenher).

Auch lese ich immer mehrere Bücher parallel (zu verschiedenen Themen) und nicht eines nach dem anderen. ;)

Zu 2.: Gründe für ein Fernstudium

Gerade die Gründe, die für Markus gegen ein Fernstudium (oder auch speziell gegen Psychologie) sprechen, sind für mich Gründe dafür.

Ich mag es, nach meiner Zeiteinteilung zu lernen – wann und wo ich will. Präsenzphasen stören mich da eher, als dass ich sie als hilfreich empfinde. Ich bin wissensdurstig und habe kein Problem damit, mir die Informationen selbst zu beschaffen. Von daher stört mich die Anonymität an der FU Hagen mit den vielen Studenten nicht.

Der Bachelorabschluss reicht mir nicht aus und ich möchte auf jeden Fall noch den Master machen. Wie alt ich dann bin, ist mir egal. Und ich möchte für mich persönlich einen Universitätsabschluss haben. Einen Abschluss mit einem B.Sc. werde ich nächsten Herbst haben, aber es ist „nur“ ein Bachelor und es ist „nur“ eine Fachhochschule. Und wer weiß, vielleicht mache ich nach dem Master noch weiter? Wenn ich ein Thema finde, zu dem ich forschen möchte, ist das durchaus vorstellbar für mich.

Dass ich nicht sprunghaft bin und Durchhaltevermögen besitze, hat mir das jetzige berufsbegleitende Studium in Teilzeit gezeigt, welches immerhin neun Semester Regelstudienzeit hat. Selbst wenn mich einige Themen nicht interessieren, ist doch immer etwas dabei, was ich spannend finde. So ging es mir bei dem NHAD-Kurs in „Praktische Psychologie“ auch. Oft dachte ich beim Lesen der Überschrift, dass mich das Thema nun gar nicht interessiert – aber immer wieder waren dann doch Aspekte vorhanden, die mich interessierten. Die Module in Psychologie hören sich für mich alle interessant an und ich bin froh, dass eine grobe Reihenfolge vorgegeben ist und ich mich da nicht auch noch entscheiden muss, in welcher Reihenfolge ich die Module auswähle.

Ich mag Statistik und ich mag Beobachtungen. Von daher stört es mich nicht, dass in diesem Studium Statistik immer wieder auftaucht. Die Veränderung des Moduls 1 in Hagen klingt für mich gut. Zuerst arbeitet man mit nur einem Mitstudenten an einem Projekt, danach in einer größeren Gruppe. So macht das Modul „Einführung in wissenschaftliches Arbeiten“ mir Spaß.

An nur einen Prüfungstermin am Ende des Semesters bin ich gewohnt und habe damit kein Problem – eher im Gegenteil. Auch dass es in Hagen keine Einsendeaufgaben gibt, sehe ich für mich als Vorteil. Altklausuren bin ich von meinem ersten Studiengang gewohnt und weiß diese Art von Lernen zu schätzen. Dass es hingegen nur MC-Klausuren sind, finde ich weniger schön. Aber auch darauf kann ich hin lernen.

Und die Gebühren in Hagen sind mit Abstand die günstigsten für ein Fernstudium.

Ja, ich denke, Psychologie ist genau richtig für mich (auch - oder gerade - ohne den klinischen Anteil)! :)


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11 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Nebenbei läuft mein Hobby „Augentraining/Sehtraining“ weiter, wozu ich einen Blog betreibe und Administratorin in einem Forum bin

Interessant. Möchtest du den Link dazu hier einstellen oder mir per PN mitteilen? - Ich habe dazu mal das Buch Eselsweisheit von Norbekov gelesen, in dem es aber auch um vieles Andere ging und was mir vom Stil und zum Teil auch von den Inhalten her nicht gefallen hat.

Was findest du gerade daran gut, dass die klinische Psychologie in Hagen kein Bestandteil des Studiums ist?

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Das Buch "Eselsweisheit" gefällt mir auch gar nicht. :blink:

Obwohl es doch interessante Aspekte hat und die Geschichte mit dem Sultan enthält viel Wahrheit. Auch von daher passt ein Psychologiestudium sehr gut auch zu diesem Hobby. ;)

Dass Hagen keine klinische Psychologie anbietet, macht es für mich einfacher, weil ich mich dann auf andere Sachen konzentrieren kann und nicht in die Versuchung kommen kann, nach dem Studium noch eine jahrelange Therapeutenausbildung zu beginnen. :lol:

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Finde den NHAD Kurs auch sehr spannend. Er gibt ein gues Überblickwissen.

Das Niveau ist einfach zu verstehen und wirklich sehr kurzweilig geschrieben.

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Markus Jung

Geschrieben

Die "Eselsweisheit" hat auf jeden Fall einiges Wahres drin - allerdings wenig wirklich neues und das Auftreten und der Stil dieses Typen hat mir überhaupt nicht gefallen. Provokant und aufrüttelnd darf ein Text gerne sein bei mir und auch sich etwas über mich lustig machen. Aber diese primitiven Beschimpfungen und diese Überheblichkeit haben mich sehr gestört.

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Provokant und aufrüttelnd darf ein Text gerne sein bei mir und auch sich etwas über mich lustig machen. Aber diese primitiven Beschimpfungen und diese Überheblichkeit haben mich sehr gestört.

Sehe ich auch so!

(Irgendwie klappt das heute mit der Emailbenachrichtgung bei neuen Blogeinträgen hier nicht.)

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Markus Jung

Geschrieben

(Irgendwie klappt das heute mit der Emailbenachrichtgung bei neuen Blogeinträgen hier nicht.)

Vielleicht hat der Teil des Systems sich ja schon verabschiedet ;-). Im Ernst: Eigentlich habe ich noch nichts verändert, gerade wenn es viele Blogkommentare in kurzer Zeit gibt kommt es aber schon mal zu Problemen, da nicht zu jedem neuen Kommentar eine Benachrichtigung verschickt wird.

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Hallo Scannerkollegin  :thumbup1:

(und jetzt les ich erstmal den Rest des Textes....)

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psychodelix

Geschrieben

Ach, Melanie - du auch? 

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Oh ja ;)

Barbara Sher hat da super Bücher zu.

 

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psychodelix

Geschrieben

vor 1 Stunde, Arkania sagte:

Barbara Sher hat da super Bücher zu.

 

Ich weiß. ;)

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 8
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls