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Meine Übersicht und Eindrüke zu den Modulen (Sammelbeitrag)

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TurboJim

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In diesem Blogeintrag möchte ich euch einen Eindruck von den Modulen im Bachelor geben. Ich werde versuchen, den Eintrag nach und nach zu ergänzen. Wichtig ist: Alle Beschreibungen schildern meine persönlichen Eindrücke und Meinungen und beziehen sich auf den Zeitpunkt, an denen ich die jeweiligen Module belegt habe. Es kann durchaus sein, dass sich in den Modulen mittlerweile was geändert hat.

Ich hoffe, der Beitrag hilft euch weiter, wenn ihr im Studiengang eingeschrieben seid oder euch einschreiben wollt.

 

Grundlagen-Module der Informatik:

Imperative Programmierung (1613)

Das Modul ist, meiner persönlichen Meinung nach, das ideale Einstiegsmodul im Bachelor aus zweierlei Gründen: Das Modul ist vergleichsweise klein und setzt keinerlei Vorwissen voraus. Mit dem Leistungsnachweis erlangt man außerdem die Berechtigung, die meisten Prüfungsklausuren mitschreiben zu können (was vor allem im Probestudium hilfreich sein kann). Das Script kommt als dickes „Buch“ und ist relativ unhandlich. Hier empfiehlt sich ein gutes Tablet und das Bearbeiten mittels PDF. Einsendeaufgaben sind hier Pflicht und werden mittels Online-Auswertungstool bewertet – also auf korrekte Ergebnisse des Programms achten. Die Sprache im Kurs ist Pascal, eine sehr alte Lehrsprache ohne großes Einsatzfeld in der Praxis. C oder Python wären hier schöner aber da muss man durch. Auf den Studientagen ist der Zeitpunkt zum Schlafen gekommen, wenn das nicht relevante Thema Validierung angesprochen wird (auf Studientagen von 3 verschiedenen Kursen des Lehrstuhls wurde es immer wiederholt, obwohl es nie relevant war. Es gibt übrigens im selben Semester eine Wiederholungsklausur, die man nicht brauchen sollte, wenn man Rekursion verstanden hat.

Datenstrukturen (1661)

Auch ein kleines Modul, im Gegensatz zur imperativen Programmierung aber eher nicht fürs erste Semester geeignet. Man muss sich durchkämpfen, vor allem durch die ersten 2 KEs (danach wird es besser). Literatur zu dem Thema würde ich nicht empfehlen – keins der Bücher, die ich gelesen habe, hat mich viel weiter gebracht. Stattdessen die Videos von Prof. Vonberger ergooglen (die sind wirklich hilfreich). Mentoriate und Lerngruppen helfen hier auch ganz gut. Ansonsten am besten im ersten Versuch durch kommen, beim Lernen der Altklausuren hatte ich den Eindruck, die Nachschreibeklausuren seien schwieriger. Und ganz wichtig: Den Punkt für die Matrikelnr. und den Namen auf jeden Blatt mitnehmen ;)

Computersysteme (1608/09)

Die für die meisten erste (richtige) Prüfungsklausur. Man kann ihn alternativ mit technischer Informatik betiteln. Für Teil A würde ich auf alle Fälle das Buch „Grundlagen der Informationstechnik“ von Klaus Gotthardt in der Bibliothek ausleihen (schnell sein! Verlängern!), da es ideal zum Kurs passt. Das entsprechende Übungsbuch ist noch im Buchhandel erhältlich (das erstere nicht). Tipp für Teil B: Bei Caches nicht auf Lücke lernen. Ansonsten Mentoriate besuchen. Es ist viel Stoff und es geht in die Endnote ein.

Softwaresysteme (1801 und 1671)

Wieder eine Prüfungsklausur (mündliche Prüfung). Man sollte die Kurse auf jeden Fall auf Halde haben, damit man sie in einem Semester durcharbeiten kann (verteilen sich über 2 Semester). Man kann sie meiner Meinung nach gut zusammen durcharbeiten. Wichtig ist das Verständnis des Stoffes und damit meine ich nicht stures auswendig lernen, sondern dass man die Konzepte und Zusammenhänge versteht und erklären kann. Beide Kurse sind qualitativ gut, so dass keine Zusatzliteratur gebraucht wird.

Einführung in die objektorientierte Programmierung

Der Kurstext ist sehr zäh. Man kann auf Zusatzliteratur ausweichen (z.B. Java von Kopf bis Fuß), sollte aber parallel in den Kurstext schauen. Die Klausur ist ganz gut machbar. Sehr viel mehr fällt mir momentan zu dem Kurs nicht mehr ein ;)

 

Nebenfach-Module:

Management von Softwaresystemen (1895)

Ein wirklich interessantes Modul das die Themen Projektmanagement, Softwareentwicklung, Führung und Organisationsstruktur sehr anschaulich und verständlich rüber bringt. Die Betreuung ist sehr gut. Für die Klausur empfiehlt es sich, mit dem Fragenkatalog für die Klausur zu üben, da die Fragen in der Klausur ungefähr wieder so auftauchen werden (der Fragenkatalog ist aber durchaus umfangreich, also früh genug beginnen).

IV-Strategie (1896)

Das Modul ist viel trockener geschrieben als 1895 und durchaus Umfangreich. Fangt früh genug an, euch die Grafiken und Sachverhalte einzuprägen. Es kann auch XML vorkommen (analysieren). Die Klausur ist für 2 Stunden sehr anspruchsvoll und es kommt stark darauf an, auch die Fachbegriffe richtig auswendig zu lernen.

Einführung in die Wirtschaftswissenschaft (40500/1)

Trocken, trockener, Wirtschaftswissenschaft. Unhandliches Script, viel Bla Bla um wenig Inhalt. Viele Formeln und diverse Methoden, die man auswendig kennen muss. Auswendig lernen ist das Stichwort. Für Informatiker ist der Kurs außerdem ein Kulturschock: Es gibt keine PDFs (was aufgrund des Füllmaterials (Bla Bla) zwischen den wichtigen Stellen durchaus nützlich wäre) und es gibt kaum Übungen (kauf das Übungsbuch, ich finde es zwar unverschämt, die nötigen Übungen in ein Buch auszulagern, aber die Bücher sind für die Klausur sehr nützlich). Ein Taschenrechner (eins von 3 Modellen) ist Pflicht – habt ihr den falschen kann das bedeuten, dass es notiert wird, ihr die Klausur zu Ende schreibt und trotzdem eine 5 wegen Täuschung erhaltet. Im Nachhinein würde ich auf ein anderes Fachgebiet ausweichen (Mathe oder Jura).

 

Wahlpflicht-Module:

Sicherheit im Internet (1866/ 1868)

Ein sehr gutes Script, das zwar nicht immer ganz aktuell, aber sehr gut verständlich geschrieben ist. Die Erklärungen sind sehr gut und es wird Bezug auf andere Kurse genommen. Der Kurs gibt eine gute Einführung in das Thema. Wichtig ist: Es ist weder ein Hacking-Kurs noch eine Tiefe Einführung in ein einzelnes Thema (der Kurs ist eher breit ausgelegt). Als Einstieg in das Thema ist er aber gut geeignet.

Software Engineering I (1793)

Achtung Theorie! Wer hier Programmierübungen vermutet liegt falsch. UML, Zustände und methodische Softwareentwicklung (ohne die neueren Methoden) sind hier Bestandteil des Kurses. In der Klausur kann einem beim Zeichnen von UMLs und Zustandsgraphen schon mal der Platz auf den Blättern abhandenkommen.

 

Weitere Module:

Wissenschaftliches Arbeiten (1602)

Ein ganz neuer Kurs, der auf das Seminar und die Abschlussarbeit vorbereiten soll. Der Basistext kommt dieses Mal in Buchform, den Schein gibt es für das Bestehen der Einsendeaufgaben. Das Buch und der Kurs sind sehr informativ und hilfreich. Man lernt vor allem das richtige Zitieren, den Umgang mit Fachtexten, die Recherche in der Bibliothek und wie eine Präsentation ablaufen und aussehen sollte.

 

Weitere Kursbeschreibungen und Ergänzungen folgen.

 

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