Pinguinchens Studien

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Die ersten Wochen im schwedischen Fernstudium :)

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Pinguinchen

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Hallo zusammen,

 

ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Es ist schon eine Weile her, dass ich mich hier eingeloggt habe, und schon hat das Forum hier ein schickes neues Design. Gefällt mir sehr gut! :)

Ich hatte zwar letztens schon mal was zu meinem Fernstudium geschrieben, hatte beim Einloggen aber irgendwie diesen Haken vergessen zu setzen, der ein automatisches Ausloggen verhindert - und so war alles Geschriebene einfach futsch :(

In den letzten Wochen hat sich bei mir beruflich so einiges getan: ich habe meine Vollzeitstelle als Krankenschwester stark reduziert -> 65%-Teilzeit arbeite ich nun und bin nun seit 3 Monaten nebenberuflich in der Pflegeforschung tätig und habe nun auch meinen ersten Honorarauftrag  bis Ende März (ebenfalls in der Pflegeforschung). Das ist für mich absolut spannend, da Projektarbeit für mich auch recht neu ist. Ich habe keine festen Bürozeiten, keine Anwesenheitspflicht und muss meine Arbeitszeit selber strukturieren und das ist etwas, was ich noch lernen muss…und zwar ist es gar nicht so, dass ich nur rumgammeln würde (das hätte ich ja ehrlich gesagt von mir gedacht) - nein, das Gegenteil ist der Fall: ich arbeite und arbeite und muss noch lernen, wann es denn auch mal gut ist und reicht.

Parallel läuft jetzt auch meine Master Thesis, hier liege ich gut in der Zeit - auch wenn alles zusammen eine gute Organisation erfordert, wenn ich Anfang März abgeben möchte. Das Schöne aber ist: ich profitiere fachlich absolut von meinen Jobs in der Pflegeforschung, so dass ich dieses Wissen in meine Thesis einfließen lassen kann.

So, und nun erzähl ich mal was zu meinem Fernstudium: 

Ich bin ja jetzt seit 1,5 Monaten im schwedischen Fernstudium Integrative Health Science (IHS) und es läuft wirklich anders ab als hier in Deutschland an der Fernuni Hagen oder als an der PFH. Zuerst einmal die Größe: wir sind 41 StudentInnen, die von überall herkommen und eine ganz unterschiedliche Vorbildung haben - auf jeden Fall sehr spannend! Die Betreuung ist wirklich super und auch sehr menschlich und "kumpelhaft" - aber der Reihe nach: Die Hochschule arbeitet mit einer Plattform, die eine Mischung aus Moodle und Forum darstellt. Neu gepostete Beiträge oder neue Dateien, die hochgeladen wurden, sehe ich ganz bequem in meiner persönlichen Statusübersicht - die informiert mich auch mit einem Farbschema darüber, was ich noch nicht angesehen habe. Man kann sein Profil ausfüllen und es ist auch üblich, sich in einem Thread vorzustellen. Ich habe derzeit ein Modul belegt - man belegt immer nur eins zur Zeit und arbeitet das dann ab, bevor das nächste kommt. Dieses aktuelle Modul besteht aus zwei Teilen. Zu Beginn des Moduls wurden einige Dateien hochgeladen, die man lesen sollte und dann gab es auch schon die Introductory Task: eine Reflexionsaufgabe, in welcher man überlegen sollte, wie das Studium einen persönlich und auch in seiner eigenen speziellen beruflichen Position beeinflussen könnte und was man für Ziele daraus ableiten könnte. Diese Reflexionsaufgabe musste bis zu einem bestimmten Stichtag innerhalb der ersten 1,5 Wochen bearbeitet werden. In der dritten Woche gab es zudem noch die 3 Weeks-Control, vor der ich ja etwas Angst hatte…absolut unbegründet: es öffnete sich einfach ein Fenster mit der Frage "Möchten Sie das Studium weiter durchführen? Ja Nein" und man konnte dann entsprechend anklicken. Wenn man diese 3 Weeks-Control verpasst hat, weil man sich in dieser Woche einfach nicht eingeloggt hat, dann wurde man aus dem Modul rausgekickt. Man hat dann aber die Möglichkeit, Kontakt mit dem Modulverantwortlichen herzustellen und um Wiederaufnahme in das Modul zu bitten. Die Betreuung finde ich sehr gut. Fachlich und auch menschlich kommen wirklich gute Anregungen, wenn man seine Fragen stellt, es werden Gruppendiskussionen unter den Studierenden gefördert - und es ist auch einfach nett und lustig - so schreibt der eine Dozent zB "During the discussions, there will be ample time to elaborate on the various issues  - you may start with giving "straight answers" , and then go further, using your own experiences and imaginations or the finer points from the two books. I will be there, keeping an eye (not the evil eye of Mordor!) on proceedings, and perhaps also make a few comments." …haha!

Aktuell habe ich in dem Fernstudium auch schon meine erste Studienleistung abgegeben und nun warte ich auf das Ergebnis…wollen wir mal das Beste hoffen…es gibt aber eh nur die Möglichkeiten "fail" oder "pass"…hoffen wir mal auf "pass"… ;)

Mir gefällt dieses Studium und die ganze Art der Betreuung wirklich sehr gut - und dann noch vor dem Hintergrund, dass dieses Studium absolut kostenlos ist für EU-Bürger - dann kann ich echt nur sagen: das ist der Hammer! Und mittlerweile frag ich mich wirklich, warum andere und insbesondere deutsche (private) Fernhochschulen denn nicht auch so arbeiten und betreuen können, gerade vor dem Hintergrund hoher monatlicher Studienkosten. Ich denke auch, dass die Betreuung ausschlaggebend ist für die Studienmotivation.

Nun ja…jetzt konnte ich Euch einen kleinen Einblick in das Fernstudium in Schweden geben - interessiert Euch irgendwas Spezielles, auf das ich mal eingehen sollte?

LG!

 


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13 Kommentare


Danke für deinen Bericht.

das Studium ist für EU Bürger kostenlos, das ist ja der Hammer. 

Mit was schliesst man denn ab?

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Pinguinchen

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo, dieser Studiengang schließt mit einem Master of Science ab. Es gibt zwei Varianten:

1. Man hat bereits einen gesundheitsbezogenen Master-Abschluss (zB Gesundheit, Pharmazie, Sozialwissenschaften mit gesundheitsbezogenerm Schwerpunkt in Abschlußarbeit etc.). In diesem Fall kann man die verkürzte Variante wählen von 60 ECTS, welche zwei Jahre dauert (ist ja ein Teilzeitstudium)

2. Man hat noch keinen weiteren Masterabschluss, dann wählt man die 120 ECTS-Variante. Diese Variante ist auch als Teilzeitstudium angelegt und dauert dann vier Jahre

In beiden Fällen gibt es bestimmte Pflichtmodule und einen Wahlpflichtbereich. Ich habe nachgefragt, wie es bei mir sein kann, da ich meinen Master ja demnächst abschließen werde: ich habe zunächst die Pflichtmodule belegt, die für beide Varianten gleich sind, und kann dann bei erfolgreichem Masterabschluss in die 60 ECTS-Variante wechseln. Das geht also auch mitten im Studium, der Masterabschluss muss nicht bei der Immatrikulation vorliegen.

In Schweden gibt es sehr viele interessante Fernstudienangebote, vom einzelnen Modul bis zum kompletten Bachelor- oder Masterprogramm ist einiges dabei. Unter https://www.universityadmissions.se/intl/start kann man gezielt nach Angeboten Ausschau halten, die im nächsten Semester angeboten werden. Allerdings empfiehlt es sich, sich nicht komplett darauf zu verlassen, denn manche Angebote erscheinen dort nur für wenige Wochen - auf der jeweiligen Hochschulhomepage erfährt man deutlich mehr!

bearbeitet von Pinguinchen
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Wow, ich bin begeistert, das klingt ja echt spitze. Hast du dafür einen Englischtest machen müssen oder genügt Gymnasium Oberstufenenglisch?

Den Link hab ich angeklickt, aber bin nicht ganz schlau daraus geworden.

Ein ehemaliger Schulkollege von mir war ein Semester in Göteborg oder Halmstad und ich hab ihn dort besucht, Schweden war damals einfach nur genial.

 

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Du hattest das vielleicht in früheren Beiträgen schon erwähnt, aber ist der Master-Abschluss in Deutschland anerkannt im Sinne von höherer Dienst oder Promotion?

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Hallo Schwedi,

also ich denke schon, dass der Master anerkannt ist, da er an einer öffentlichen Hochschule angeboten und an den Bologna-Regularien orientiert ist. Des Weiteren muss man mit Abschluss des Masters auch über mindestens 300 ECTS verfügen - diese Kriterien sind erfüllt. Die gegenseitige Anerkennung aus EU-Vertragsstaaten ist hier auch gegeben, so dass man im konkreten Fall den Grad "Master of Science" auch ohne Bezeichnung des Herkunftslands tragen darf.

Ich hatte im März den IELTS-Sprachtest gemacht, weil ich zunächst einen anderen Studiengang studieren wollte, für den der Voraussetzung war. Für diesen Studiengang hier gibt es jedoch keine sprachlichen Voraussetzungen, es wurde lediglich ein Bachelorabschluss mit 180 ECTS mit Gesundheitsbezug gefordert…und dieser Begriff ist recht dehnbar.

Zu den Auswahlkriterien kann ich nicht so viel sagen, das System empfand ich als etwas undurchsichtig. Jedoch gilt: punkten kann man mit einer (sehr) guten Abschlussnote im Bachelor und Berufserfahrung im Gesundheitsbereich

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Markus Jung

Geschrieben

schon hat das Forum hier ein schickes neues Design. Gefällt mir sehr gut! :)

Das tut mir gut zu lesen :) - bei einigen hier kommt das neue Forensystem weniger gut an.

Im Moment hast du dann ja wirklich sehr viele Baustellen - deine Master-Thesis, das neue Fernstudium in Schweden, deinen Job und deine Forschungsarbeit - wow.

Vielen Dank für den Bericht zu deinen ersten Studienerfahrungen in Schweden. Das ist ja eine recht überschaubare Studiengruppe - klasse, dass du da einen Platz bekommen hast. Auf Diskussionen und eigene Reflexion scheint  viel wert gelegt zu werden.

 interessiert Euch irgendwas Spezielles, auf das ich mal eingehen sollte?

Ich bin gespannt, wie die Aufbereitung der Inhalte und insbesondere dann auch die Prüfung erfolgen wird. Und ob es über das "pass" oder "fail" hinaus noch eine Bewertung bzw. ein Feedback geben wird, und auch zum Beispiel eine Punktzahl, auch wenn dafür keine Note vergeben wird.

Wird denn insgesamt im Studium ganz auf Notenabstufungen verzichtet, oder ist das nur bei dieser speziellen Prüfung so?

Und mich interessiert die Frage, ob es bei den Prüfungen irgendeine Form von Identitätskontrolle gibt um sicher zu stellen, dass der Student auch wirklich selbst die Prüfungsleistung erbracht hat.

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Ich bin auch sehr gespannt wie es in Schweden weiter läuft. Ich hatte auch einen Master von dort ins Auge gefasst. Interessant wird sicher wie geprüft wird. Ob nur Hausarbeiten geschrieben werden oder ob es evtl. per Skype oder ähnlichen Technologien funktioniert.

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Das tut mir gut zu lesen :) - bei einigen hier kommt das neue Forensystem weniger gut an.

Im Moment hast du dann ja wirklich sehr viele Baustellen - deine Master-Thesis, das neue Fernstudium in Schweden, deinen Job und deine Forschungsarbeit - wow.

Vielen Dank für den Bericht zu deinen ersten Studienerfahrungen in Schweden. Das ist ja eine recht überschaubare Studiengruppe - klasse, dass du da einen Platz bekommen hast. Auf Diskussionen und eigene Reflexion scheint  viel wert gelegt zu werden.

Ich bin gespannt, wie die Aufbereitung der Inhalte und insbesondere dann auch die Prüfung erfolgen wird. Und ob es über das "pass" oder "fail" hinaus noch eine Bewertung bzw. ein Feedback geben wird, und auch zum Beispiel eine Punktzahl, auch wenn dafür keine Note vergeben wird.

Wird denn insgesamt im Studium ganz auf Notenabstufungen verzichtet, oder ist das nur bei dieser speziellen Prüfung so?

Und mich interessiert die Frage, ob es bei den Prüfungen irgendeine Form von Identitätskontrolle gibt um sicher zu stellen, dass der Student auch wirklich selbst die Prüfungsleistung erbracht hat.

Hallo Markus,

doch das neue Design ist wirklich schick - und ja, natürlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier - ich muss hier auch ein wenig suchen, um altbekannte Funktionen zu entdecken, aber das finde ich nicht schlimm. Mir gefällt die neue Software :)

Zum Studium: Auf Reflexion und Diskussion wird tatsächlich sehr viel Wert gelegt - hier lässt sich die sozialwissenschaftliche Ausrichtung des Studiengangs absolut nicht verleugnen. Es gibt wohl im gesamten Studium nur die Bewertungsstufen: Fail - Pass - und manchmal auch Pass with Distinction (das ist modulabhängig).

Das mit der Identitätskontrolle kann ich nicht beantworten: ich habe jetzt ja zB "examination 1" abgegeben und musste auch nicht versichern, dass ich das selbständig verfasst habe…vielleicht kommt das ja beim zweiten Teil…vielleicht kommt noch ja als Feedback, dass ich das hätte machen müssen...ich kann das wirklich nicht beantworten. So, wie es bisher für mich aussieht, KÖNNTE man (wenn man es darauf anlegt) auch jemand anderen seine Aufgaben schreiben lassen. Da habe ich mir bislang keine Gedanken gemacht, weil es für mich gar nicht zur Debatte stand, hier etwas Unehrliches zu tun.

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Ich bin auch sehr gespannt wie es in Schweden weiter läuft. Ich hatte auch einen Master von dort ins Auge gefasst. Interessant wird sicher wie geprüft wird. Ob nur Hausarbeiten geschrieben werden oder ob es evtl. per Skype oder ähnlichen Technologien funktioniert.

Ja, bislang sind mir nur schriftliche Arbeiten bekannt - Hausarbeiten, Eigenreflexionen, Exposé usw.

Vielleicht wird es aber auch noch Prüfungen via Skype o.ä. geben - das ist mir nur noch nicht bekannt, kann ich aber auch nicht ausschließen.

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Markus Jung

Geschrieben

Gut, bei Hausarbeiten gibt es bei anderen Anbietern ja auch keine Überprüfung, wer diese verfasst hat, außer vielleicht auf Plagiate. Etwas Anderes ist das sicher, wenn auch Online-Klausuren oder etwas in der Art durchgeführt würden. Hier in Deutschland sind diese ja bisher immer auch Teil des akademischen Studiums (wenn auch je nach Anbieter in sehr unterschiedlichem Umfang), die dann unter Aufsicht durchgeführt werden.

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Sooo, vorgestern kam die Rückmeldung: PASS! Juhu! Examinaton 1 ist bestanden :) In einem Monat steht dann Part 2 auf meiner To Do-Liste...

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Markus Jung

Geschrieben

Glückwunsch! Gerade die erste Leistung ist doch immer was besonderes. :)

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Pinguinchen

Geschrieben (bearbeitet)

ja auf jeden Fall, zumal auch gar nicht über Formalia gesprochen wurde und ich meine Arbeit einfach so ins Blaue hineingeschrieben habe. Mit Formalia meine ich: normalerweise hat man ja ganz genaue Strukturierungsvorgaben wie Einleitung, Hauptteil, Fazit, literaturverzeichnis ggf Anhang etc, dann noch Sachen wie Zeilenabstand, Schriftgröße usw - das hat aber niemanden interessiert, es ging einfach nur um den Inhalt :) (tut ja auch mal gut!)

bearbeitet von Pinguinchen
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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
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      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
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      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls