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Lernmethodenvergleich

Marmotte

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Guten Morgen ihr Lieben!

Nachdem die BWL Klausur jetzt hinter mir liegt möchte ich kurz mal darauf eingehen wie ich für BWL gelernt habe und dies mit VWL vergleichen. Ich habe bewusst bei BWL etwas anderes versucht um für mich heraus zu finden womit ich besser zurecht komme.

VWL:

  • Lesen und markieren
  • handschriftlich zusammen fassen
  • Lernkarten schreiben und kontinuierlich wiederholen
  • Bearbeitung der Fragen im Studienheft

BWL:

  • Lesen und markieren
  • Zusammenfassung am Computer
  • Bearbeitung der Fragen im Studienheft
  • Ausarbeitung der Themen die bei vorherigen Klausuren dran kamen (Handschriftlich)

Die 'VWL-Methode' hat dazu geführt, dass man recht langsam voran kam mit den Studienbriefen, dafür hatte man die bearbeiteten Themen auch schon sehr gut parat. Man hat durch die Lernkarten spezifisch wiederholt was noch nicht gefestigt war. Bei der 'BWL-Methode' bin ich im Lernstoff relativ schnell voran gekommen, aber es hat sich nur sehr wenig schon gefestigt, was dazu führte dass die Lernphase vor der Prüfung intensiver, länger und auch unspezifischer war als bei VWL.

Auch wenn ich denke die BWL-Klausur vom Freitag recht gut überstanden zu haben, habe ich mich vor der VWL Klausur besser vorbereitet gefühlt. Für die nächsten Module werde ich wieder auf die 'VWL-Methode' zurück greifen auch wenn sie mehr Schreibarbeit bedeutet. Durch das Probieren einer anderen Methode weiß ich aber jetzt, dass sich die Arbeit am Ende lohnt und fange nicht mittendrin an zu Zweifeln.

Vielleicht noch kurz zur BWL-Klausur:

Sie war alles in allem wie erwartet. Keine 'bösen Überraschungen'. Die Übungsklausur sowie die Fragen aus alten Klausuren haben einen ganz gut vorbereitet. Durch die 'Anwendung' auf die eigene Firma oder ein konkretes Problem findet etwas mehr als die Abfrage von Fakten statt. Das macht es nach der Klausur schwierig die eigene Leistung einzuschätzen, da man, auch wenn man sich auf die Fragen vorbereitet hat nicht weiß, ob die eigenen Denkansätze richtig sind.

 

Was mich besonders freut ist, dass ich am Freitag noch 2 Kommilitoninnen kennen gelernt habe. So langsam wächst unser Studiengang :)

 

Ich wünsche allen noch eine produktive Woche ^_^

Bis bald!


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Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Schreiben mit der Hand mehr bringt, als Schreiben am PC.

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Das sehe ich jetzt auch so - aber ich wollte es gerne selbst getestet haben!

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Das ist eine gute Idee, das systematisch zu testen.

Für das Lernen auf die mündlichen Abschlussprüfungen hatte ich OneNote entdeckt und das Erstellen meiner Lern-Skripte hatte richtig Spaß gemacht. Dummerweise hat das aber nicht zum Lernen beigetragen. Das hatte ich ganz deutlich beim eigentlichen Lernen bemerkt. Ich lerne besser, wenn ich die Lernskripte handschriftlich schreiben. Keine Ahnung, warum das so ist, aber bei mir ist das so.

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Stichwort mehrere Kanäle beim Lernen benutzen.

Beim Schreiben mit der Hand finde ich einen deutlichen Unterschied (motorisch und visuell) gegenüber dem Tippen auf einer Tastatur.

Wäre meine Erklärung dafür.

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Wichtig ist es herauszubekommen, was man selbst für ein "Lerntyp" ist. In der Literatur werden in aller Regel vier beschrieben, wobei kaum einer in absoluter Reinform vorliegt. Auditiv, visuell, kommunikativ und motorisch.

Motorisch veranlagte Lerne (bin ich auch), müssen sich dabei bewegen oder bspw. eben schreiben. Bei mir war es auch so, dass ich handschriftlich deutlich weiter und schneller kam als bei PC-zusammengefassten Scripten.

Lesen und markieren oder auch bspw. die Texte als Hörbuch greifen bei mir nicht sonderlich. Dem Gegenüber habe ich aber auch guten Nutzen aus kommunikativen Lernformen gezogen. Weniger in der typisch gleichbereichtigten Lerngruppe als als (Nachhilfe)"Lehrer" oder auch in für mich selbst vorgetragene Vorlesungen. Davor die Karteikarten - handschriftlich - perfekt.

 

Anderer Punkt: Dein Experiment in allen Ehren, aber von einmal würde ich nicht endgültig auf das Ergebnis schließen. Es kann auch durchaus sein, dass Dir bspw. VWL auch vom Thema oder der Komplexität mehr lag und Du Dich trotz des anderen, vielleicht auch schlechteren Vorgehens, besser vorbereitet gefühlt hast.

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Anderer Punkt: Dein Experiment in allen Ehren, aber von einmal würde ich nicht endgültig auf das Ergebnis schließen. Es kann auch durchaus sein, dass Dir bspw. VWL auch vom Thema oder der Komplexität mehr lag und Du Dich trotz des anderen, vielleicht auch schlechteren Vorgehens, besser vorbereitet gefühlt hast.

Ja das stimmt schon, BWL fand ich noch schlimmer als VWL, aber vielleicht auch wegen der Lernmethode?! Beim nächsten Modul kommen wieder die Karten zum Einsatz, vor allem weil ich denke dass es dort recht viele Fachbegriffe zu lernen gibt. Ich stehe ja noch am Anfang des Studiums, mal sehen wie ich dann weiter vorgehe..... Zusammenfassungen am Computer tippen ist aber erst mal raus bei mir!

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