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Testen einer neuen Lernmethode

MichiBER

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Langsam, aber stetig komme ich nach der längeren Krankheitsphase wieder rein in den Lernmodus. ^^

Vor einiger Zeit hatte ich hier auf fernstudium-infos.de etwas von pdf- Abspielern (oder so ähnlich) gelesen und kam dabei auf eine Idee.
Bislang bin ich so verfahren, nach dem Durchlesen der Hefte am PC eine Zusammenfassung/ Formelsammlung zu erstellen, die ich dann immer weiter ausbaue. Eben wegen dem Hinzufügen mache ich das nicht handschriftlich... ich mag's eher ordentlich B)

Hier, für die nächsten beiden Klausuren, habe ich mir überlegt, die Zusammenfassung auf eine App (Recordium) zu sprechen, um mir den Text später dann bspw in der Ubahn anzuhören.
Natürlich werde ich zudem noch eine Formelsammlung auch schriftlich für meine Klausur haben, aber mir gehts hierbei nur um die Vorbereitungsphase.

Ich kann jetzt meinen aktuellen Gedankengang, der sich daraus nun bildete, nicht kategorisieren: (ob es ein Problem, oder ob es normal ist)
Für die eine Klausur (UFC, Unternehmensführung und Controlling, vergleichbar mit BWL) muss man "lediglich" vieles auswendig lernen.
Für die andere Klausur (LÜT, Leitungsgebundene Übertragung) ist es m.E. 50:50. Zum Teil besteht es aus Verstehen von Zusammenhängen und zum Teil aus Berechnungen.
Soll ich LÜT komplett verfahren, wie bisher, oder es doch probieren? Wenn doch, wie? Soll ich (was ich jetzt ausprobiert hab) die Formeln so aufsagen?

Zum anderen habe ich bemerkt, dass es einen ziemlichen Aufwand darstellt, den zu diktierenden Text erst einmal hin zu schreiben; ganz zu Schweigen vom ordentlichen Vorlesen. Ich verhaspele mich gern mal beim Vorlesen.

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

 

Gruß,

MichiBER


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Hi,

mit dem mir Vorlesen habe ich mir auch schon mal gedanken gemacht, ob das was für mich ist, um mir dies dann nochmal im Auto oder unterwegs anhören zu können.

Leider schaff ich es nicht beim Aufnehmen ernst zu bleiben, bzw. finde es einfach nur lächerlich mich dann selbst zu hören. Auch mit dem verhaspeln kenn ich nur zu gut.

Mein Versuch für BWL wird nochmal YouTube parallel sein und sich dort zu einzelnen Bereichen Videos anzusehen bzw. nur anzuhören.

Auch muss man sehen, wie man das dann mit den ganzen Grafiken und Diagrammen dann teilweise handelt.

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Ich habe es mit Text-to-speech-Software versucht mir das Material im Masterstudium anzueignen. Genau genommen nur das zweite Semester...danach habe ich damit nicht weiter gemacht. Mir lagen die Skripte komplett in pdf-Form vor, einmal ein ocr drüber und vorlesen lassen. Es gibt aber zwei sehr wichtige Aspekte, die man berücksichtigen sollte:

 

1.) Die pdfs genauso wie andere gescannte (Fach-)Bücher etc. sind in aller Regel nicht so aufgebaut, dass text-to-speech es direkt und sinnvoll abarbeiten kann. Formeln, Graphiken, Seitenzahlen, Tabellen etc. sorgen dafür, dass teilweise der Textfluss völlig zerstört wird. Gerade bei Controlling und Co, wo evtl. auch noch mathematische Formeln wichtig wurden in quantitativen Analysen, war das faktisch nicht hörbar. Dieses dann anzupassen, durch die Übernahme der Skripte in Word und dortige Anpassung, ist allerdings ausgesprochen aufwendig und kostet viel Zeit. Du muss nicht nur die Formen richtig setzen (bspw. textliche Fußnoten an die richtige Stelle und reine Literaturquellen schlicht raus), sondern im Zweifel auch andere Dinge in eine "lesbare" Form übersetzen (bspw. Graphiken, Formeln, Tabellen). Ob es eine Software gibt die korrekt komplexere, mathematische Formeln lesen kann? Weiß ich nicht.

2.) Fast noch wichtiger ist die Frage, ob Du überhaupt ein auditiver Lerntyp bist. Ich habe dadurch festgestellt, dass ich es überhaupt nicht bin. Selbst stundenlanges rauf- und runternudeln hat mir weniger geholfen als es einmal selbst zusammenzufassen. Wenn Du schreibst, dass Du vornehmlich liest und niederschreibst, dann würde ich zumindest erst einmal vermuten, dass Du vor allem ein motorischer und visueller Lerner bist. Ob Du dann mit direkt vorgelesenem, auch wenn von Dir bearbeitet, gut fährst, weiß ich nicht. Bei mir war es letztlich rausgeschmissene Zeit und im dritten Semester habe ich mir die Mühe schon nicht mehr gemacht. Zuviel Aufwand, zuwenig Ertrag. Aber da kannst Du natürlich anders sein.

 

Letztlich wirst Du es aber selbst ausprobieren müssen. Aus meiner heutigen Sicht würde ich ggf. meine persönlichen Zusammenfassungen und Skripte, wenn überhaupt, vorlesen lassen. Um diese bin ich ohnehin nicht herum gekommen.

 

 

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Danke für Eure Hinweise und Erfahrungsberichte.

Ob ich etwas auch auditiv aufnehmen kann, weiß ich nicht, da ich bislang noch nie so etwas gemacht habe. Selbst als ich Französisch, Englisch und Spanisch gelernt hatte, lag mein Fokus eher beim Niederschreiben (Vokabeln lernen).

Ich hatte mir auch schon überlegt, dass das text-to-speech beim mathematischen Part (Formeln) sicherlich alt aussehen wird, weswegen ich mich von vorn herein gegen diese Variante und für meine eigene Aufnahme entschieden habe. 

Ich werde diese Methode einfach mal bis zum Wochenende testen und dann mein Fazit daraus ziehen.

To be continued...  :)

 

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Markus Jung

Geschrieben

Ausprobieren.. Ich bin gespannt auf dein Fazit und kann mir allgemein vorstellen, dass sich sowohl durch das Aufsprechen, als auch durch das schriftlich zusammen fassen schon einiges einprägt, und das Abhören dann eher eine Wiederholung ist. Ob sich der ganze Aufwand dafür lohnt, wirst du dann selbst für dich herausfinden müssen.

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    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!