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Kosten für mein Studium (Statistik)

SebastianL

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Hallo Zusammen,

wieder mal ein Statistischer Blogeintrag. Ich habe mal zusammengetragen was mich der Bachelor und der Master an der WBH voraussichtlich kosten wird.

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Mein Bachelor hat mich 9.622,80€ insgesamt an Studiengebühren gekostet. Wenn ihr euch fragt warum das deutlich günstiger ist als heute, er war als ich mich angemeldet hatte deutlich billiger und ich habe das damalige Sommerstipendium mit 10% Rabatt bekommen. Die Thesisbetreuung hat mich 695€ gekostet. Ich hatte insgesamt 12 Klausuren und für alle ein REP genommen zu á 90€. ITI bin ich aber durchgefallen und hatte das REP zwei Mal besucht, deswegen 13x90€ für total 1.170€. Werbeprämie gabs zu dem Zeitpunkt noch nicht und ich habe 208,82€ für das Binden meiner Arbeit bezahlt. Macht also für den Bachelor total 11.696,62€. Weitere kosten sind nicht entstanden. Ich glaub ich habe zwar noch für die Hochschulzugangsprüfung einen Betrag bezahlt, ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern, noch habe ich noch Unterlagen dazu, ausser das Zeugnis logischerweise. Fahrtkosten und Übernachtungen hatte ich nicht, da ich nicht weit von der Hochschule entfernt wohne. Ich hatte mir auch nicht extra irgendwas wie z.B. einen Laptop angeschafft, den hatte ich bereits. Da ich nicht so der Papiermensch bin, brauchte ich auch wenig bis keine Stifte und Blöcke etc. Diese "Kleinigkeiten" lasse ich einfach weg. Wer das nachrechnen will kann ja ggf. 100€ ansetzen was zwar zu viel wäre, aber wenn man sicher gehen will :-) Ich habe auch die Studiengebühren auf die Betreuungszeit gestreckt und für mich positive Effekte in der Steuerlichen Progression dadurch über längere Zeiträume erzielt. Das wird hier aber in der Rechnung nicht berücksichtigt, denn das ist was total individuelles und muss sich jeder selbst ausrechnen was sich für ihn lohnt.

Nun zum Master, der Master wird mich 11.383,20€ Studiengebühren kosten (10% Alumni-Rabatt), die Thesisbetreuung wird 780€ kosten, ich hab im Master die 3 Klausuren ohne REP geschrieben. Ich hatte meine Freundin gebeten mich noch zusätzlich zu werben und Sie hat für mich 250€ Werbeprämie bekommen die ich hier abziehe. Die Druckkosten habe ich linear hochgerechnet (Bachelor Thesis waren 60 Seiten und Master werden 80). Macht also total 12.191,63€ für den Master.

Wenn man die beiden Studiengänge zusammenzählt, dann werden die mich vor Steuer 23.888,25€ kosten. Ich habe die Kosten linear auf 5 Jahre verteilt (3 Bachelor, 2 Master) so dass pro Jahr 4.777,65€ kosten entstehen, was dann pro Monat 398,14€ wären. Das sind jetzt einfach nur Durchschnittswerte. Wenn man nun betrachtet dass man 4.777,65€ pro Jahr ansetzt, dann würde man je nach Steuerklasse zwischen 1.000 und 2.000€ an Steuer wieder bekommen, je nach Progression und Steuerklasse. Ich halte den Ball absichtlich tief. Um jetzt nicht den richtigen Steuersatz anzurechnen, hab ich einfach pro Jahr mit 1.000€ Steuerrückerstattung gerechnet, 5.000€ also auf 5 Jahre und die abgezogen. Dann werde ich 3.777,65€ pro Jahr und 314,80€ im Schnitt für die beiden Abschlüsse zusammen bezahlen.

Das klingt jetzt recht viel, aber rechnen wir nochmal nach. Nehmen wir die Summe vor Steuern von 23.888,25€. Ich werde 36 sein wenn ich mit dem Master fertig bin und müsste noch 31 Jahre arbeiten. Teilen wir also die Summe vor Steuern durch die zu erwarteten Jahre die ich noch arbeiten muss, dann müsste ich nach dem Studium eine Gehaltserhöhung von 770,59€ (Bruttojahresgehalt) erhalten damit ich meine Investition zurück habe. Wir lassen das mal weg dass man in der Zeit auch schlauer geworden ist, oder sagen wir mal, sich weiterentwickelt hat :-) Nehmen wir nun wieder an, ich hätte nach dem Bachelor ein Einstiegsgehalt von 30k gehabt, dann wären die 770,59€ die ich extra benötige eine Gehaltserhöhung von 2,57%. Wenn man also 3% mehr Gehalt nach dem Master fordert, dann sollte sich die Investition schon gelohnt haben. Die Rechnung wird natürlich durch Steuerklasse/Progression, Alter und tatsächlichem Jahreszielgehalt beeinflusst. Mal von dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt abgesehen würde ich nun sagen, die Investition lohnt sich!

Viele Grüße

Sebastian


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Hi Sebastian,

so kenne ich dich als Zahlenfreak!? Herzlichen Dank für die sehr transparente Darstellung. Und wenn man ehrlich ist, dann rechnet sich ein erfolgreiches Studium fasst bei 99,90% bin ich der Meinung wenn man ein wenig dahinter ist!

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Hey Sebastian,

eine sehr schöne Darstellung :thumbup:

Für meinen Bachelor habe ich 13.524 € bezahlt. In der Summe sind allerdings nur die Rechnungen enthalten, die durch Reps, Monatsbeiträge und Crashkurse entstanden sind. Die Kosten für die Unterbringungen und Fahrten sind da nicht enthalten.

Besonders deine Rechnung mit den 2,57 % zeigt mal wieder deutlich, dass die aktuellen Ausgaben von 13k bzw. 23k € ziemlich abschreckend wirken, aber auf langfristige Sicht eine sehr gute Investition waren/sind! :)

Ich wäre schon ziemlich enttäuscht, wenn ich nach dem Bachelor - Abschluss keine Gehaltserhöhung bekäme. :thumbdown:

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Na da hoffen wir doch mal das du die 770€ Gehaltserhöhung auf dein Jahresgehalt bekommst :-)

 

Ich habe deine Rechnung mal kurz für mich überschlagen. Ich muss noch 40 Jahre arbeiten und werde für Bachelor+Master etwa 30.000€ bezahlen. D.H. ich müsste auch etwa 750€ Mehr bekommen (jährlich)

Meine erste Gehaltserhöhung nach dem Jobwechsel waren ca 12%. Nach 2 Jahren werde ich bei ca 30% Erhöhung zu meinem Facharbeiter Gehalt sein. Bezogen auf die 40 Jahre die ich noch arbeiten muss, ergibt sich, nur mit der aktuellen Gehaltserhöhung insgesamt etwa 500k€ die ich Brutto mehr verdienen werde als ohne Studium. Da sind die künftigen Gehaltserhöhungen noch nicht eingerechnet. 

 

Bei einem "anfänglichen Invest" von 15.000€ (nur Bachelor) und einem Gewinn von 500.000€ in 40 Jahren ergibt sich ein Zinssatz von Jährlich 9,2% (Brutto). Ich denke das ist eine ganz gute Verzinsung. Und das ganz ohne das Risiko das andere Geldanlagen mit ähnlichem Zinssatz bergen. Auf das Netto bezogen wird es immer noch über 5% Zinsen sein. Und da ich in einer absoluten Niedrigzinsphase investiert habe, ist es natürlich noch besser investiert :-)

 

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Ich bin der Meinung das Studieren sich immer lohnt. Du hast es ja bewiesen. Der Abschluss öffnet zusätzlich aber auch Türen und das lässt sich ja leider nicht direkt in Geld ausdrücken.

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Mir gefallen Eure Posts :-)

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Ich liebe Zahlen :-) Vielen Dank für die Darstellung!

Ich bin mit Fahrtkosten und Übernachtung bei den Präsenzen realistisch geschätzt bei 18.000 Euro, das sind ungefähr 20.000 CHF. Ich bin 36 wenn ich fertig bin, in Pension kann ich ab 64. Macht also nur noch 28 Jahre. Wären bei mit 715 CHF Gehaltserhöhung nach dem Bachelor im Jahr. Das ist nicht mal 1%. :blink: Verrückt!

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Bei den hohen Kosten muss man auch noch Extragebühren für die Thesen zahlen? Krass, das ist echt viel.

MMHHHH, also die Studiengänge lienar abzuschreiben, halte ich für sehr gewagt. Ich denke nicht, dass es sich dabei um den Werteverzehr eines Wirtschaftsgütes im Sinne des HGB bzw. des EStG handelt......:lol:;)

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Interessante Rechnung, von der Seite habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich glaube ich werde für mich auch mal so eine Rechnung anstellen, danke für den Beitrag :)

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Bei den hohen Kosten muss man auch noch Extragebühren für die Thesen zahlen? Krass, das ist echt viel.

MMHHHH, also die Studiengänge lienar abzuschreiben, halte ich für sehr gewagt. Ich denke nicht, dass es sich dabei um den Werteverzehr eines Wirtschaftsgütes im Sinne des HGB bzw. des EStG handelt......:lol:;)

Das sind ja nur grobe Rechnungen. Linear abschreiben ist eh nicht. Jeder muss das selbst rechnen und schauen was bei ihm raus kommt. Ich wollte ja nicht mein Gehalt und meine Steuererklärung offen legen :-)

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WillWasWerden

Geschrieben

Krasse Summe, ich hoffe, für Dich wird sich das rechnen, Sebastian ! :thumbup:

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Viel. Zu. Viele. Zahlen. WUAH! :ohmy:

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Markus Jung

Geschrieben

Ich finde diese Zahlen und Überlegungen sehr interessant, gerade zum ROI.

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Du berücksichtigst bei deiner reinen statistischen Sicht nicht, dass das Leben nicht immer eine theoretische Konstante ist.
So "fälscht" du deine Statistik praktisch selbst. Wenn dir z.B. nach dem Master was passiert, war's das mit dem ROI (bitte nicht falsch verstehen!).

Betrachte lieber das Studium als Bereicherung deiner persönlichen Weiterentwicklung. Das kann man nicht in Geld aufwiegen.

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Das ist auch richitg, es ist halt nur ein theoretisches Modell und das was Du ansprichst ist ein Bonus den ich absichtlich völlig ausser Acht lasse. Mir ging es nur darum dass öffters mal die Frage aufkommt, ich bin schon X Jahre alt, lohnt sich das noch? Mit der Rechnung kann man sich das ungefähr selbst beantworten. Wenn man dann noch die persönliche Weiterentwicklung drauf packt, dann sollte sich das oft auch noch in einem relativ hohem Alter lohnen.

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Sebastian, mach immer weiter so! Behalte deine Ziele im Auge und versuche sie zu erfüllen.
Sch... auf den ROI und mach auch noch irgendwann deine Promotion. Du bist auf dem richtigen Weg.

Ein Mensch ohne Ziele ist schon Tod.

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Mir ist der ROI auch nicht wichtig, aber es ist interessant ihn zu kennen :-)

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Du berücksichtigst bei deiner reinen statistischen Sicht nicht, dass das Leben nicht immer eine theoretische Konstante ist.
So "fälscht" du deine Statistik praktisch selbst. Wenn dir z.B. nach dem Master was passiert, war's das mit dem ROI (bitte nicht falsch verstehen!).

Betrachte lieber das Studium als Bereicherung deiner persönlichen Weiterentwicklung. Das kann man nicht in Geld aufwiegen.

Ich selbst habe nach der Facharbeiterausbildung den Techniker im Fernstudium (DAA) absolviert und schließe kommendes Jahr mein Fernstudium zum B.Eng (HFH) ab. Einen Master im Fernstudium plane ich aus aktueller Sicht fest mit ein.

Für beide (bzw. alle drei) Qualifikationen stand vorab natürlich die Kostenfrage im Raum. Eine einfache Überschlagsrechnung à la SebastianL hatte dieses Kriterium aber immer recht schnell bei der Entscheidungsfindung hinten angestellt. Weiterbildung schafft immer persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Dies war für mich immer das maßgebliche Argument.

Somit werte ich subjektiv beide Aspekte (das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen) pro berufliche Weiterbildung. Der finanzielle Ausgleich kommt dabei von ganz alleine.


Noch zwei Dinge Offtopic (bitte nicht ernst nehmen):
1)    Eine Hochschulqualifikation mindert zudem die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit. Somit könnten die monatlichen, theoretischen Kosten allein durch die Minderung der Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt werden. :-)
2)    Was hatte ein früherer Kollege auf die Frage nach seiner Motivation zum Vollzeitstudium auf dem zweiten Bildungsweg gesagt? „Was kann ich meinen Kindern später antworten, wenn sie mich fragen warum ich nicht studiert habe?
Nun ja, die Frage hat sich nun erübrigt, da meine Diplomurkunde zu Hause liegt. Im Falle des Scheiterns hätte ich ihnen wenigstens antworten können, Papa war zu blöde.“ :-)

Basti mach weiter so!

 

 

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      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
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      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls