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Ich brauche bitte einen Rat !!!

MichiBER

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Just in diesem Moment habe ich eine erschreckende Mail von der WBH erhalten. 
Das Repetitorium am 17.11. ist abgesagt worden (mangels Teilnehmerzahl). 

Was mache ich jetzt??? :(

Eigentlich ist es so, dass ich nur wegen dem Repetitorium die Strapazen auf mich nehme. Ich habe 2 Urlaubstage gebucht, die Bahn-Fahrkarten gekauft, habe Kosten für die Unterkunft zu tätigen...vom Stress, die 650 km von Berlin da runter ins Dorf zu fahren, ganz zu schweigen. 

Das alles nur, damit ich vor der Klausur noch das Repetitorium wahrnehmen kann. 

Ich hatte solch einen Fall noch nie gehabt. 

Soll ich es jetzt durchziehen? Soll ich es stornieren (und es dann gleich in Berlin schreiben)? 
Allerdings bin ich ohne Rep einfach sehr verunsichert, seitdem ich ein Mal bei einer Klausur (ohne vorigem Rep) feststellen musste, dass ich vollkommen andere Themenschwerpunkte gelernt hatte. 

Für die Klausur sowie die Unterkunft entstehen bei Stornierung der Reise keine Kosten. Sogar 2 Urlaubstage bekomme ich wieder gutgeschrieben. Aber wie sieht es mit den Fahrkarten aus? Hab das auch noch nie stornieren müssen? 

Ich glaube, ich erkenne schon selber, dass ich es wohl stornieren werd.. aber ich wollt gern Eure Meinung dazu hören.

 

Ich danke Euch im Voraus

 

Gruß,

MichiBER


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18 Kommentare


klausu

Geschrieben (bearbeitet)

Um was für eine Klausur geht es denn? Und welcher Dozent stellt die Klausur?

 

bearbeitet von klausu

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Es handelt sich um die Klausur Leitungsgebundene Übertragung. Der Ersteller ist Herr Grüell. 

Ich habe zwar die gewisse Unsicherheit wegen dem fehlenden Repetitorium (der Grund dazu steht oben im Text), aber ich werde diese Klausur wohl am 28.11. in Berlin schreiben -zusammen mit UFC (Unternehmensführung und Controlling).

Es sind jetzt noch gut 4 Wochen. Das sollte ich schaffen. Tschakka!

 

Ich spare mir die 90€ für das Rep, die 40€ für die Unterkunft und von der Bahn bekomme ich (abzüglich der Stornierungspauschale, hab mich grad informiert) noch 53€ zurück. Und zwei Urlaubstage mehr auf meinem Konto.

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Du kannst mal nachfragen wer die Klausur extern stellt. Dann kannst du den Dozenten ja mal anschreiben und schauen ob er dir vielleicht ein paar Hinweise gibt. Manchmal klappt das, manchmal nicht.

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Ja, das mach ich mal...

Ich bin einfach nur total verärgert über die Tatsache, dass das Rep gecancelt wird und ich da total machtlos bin. Das tröstet mich auch nicht so wirklich über die Tatsache hinweg, deswegen gut Geld einzusparen.

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Naja ist mir auch 2x passiert. Ist halt so was will man machen. Das war auch der Grund warum ich mich nie darauf verlassen habe das es statt findet.

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Wirst du schon packen. Vielleicht sehen wir uns ja am 28.11. 

Bin ja noch am überlegen bwl zu schreiben.

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Kopf hoch, die Welt geht auch so weiter. Und ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass ich ursprünglich auch immer mit Rep

schreiben wollte. Bei mir ist es noch dazu so, dass ich bis auf meine erste Klausur alle extern geschrieben habe. Leider ist es ja so, dass er aber den höheren Semestern keine Online-Reps mehr gibt. Somit musste ich notgedrungen jetzt immer ohne schreiben. Glaub mir aus Erfahrung, das geht!? Du kannst es ja wie klausu geschrieben hat einfach mal vorsichtig beim Klausurersteller nachfragen und mit viel Glück bekommst du den ein oder anderen Hinweis! :)

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Mir passiert das im Master dauernd. Ruf im Prüfungsamt an und frag ob Du den Klausurersteller für die externe Prüfung kontaktieren kannst weil das REP ausgefallen ist. Dann bekommst eine Nr. und rufst den an. Stornierst derweil dein Hotel, etc. und buchst nur extern. Er wird Dir zwar nicht sagen was Sache ist, aber dir den ein oder anderen Punkt nennen den Du Dir genauer ansehen sollst. Hängt auch stark vom Dozenten ab wie der drauf ist.

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Markus Jung

Geschrieben

Gut, dass mir das damals nie passiert ist - hätte mich schon geärgert. In letzter Zeit scheint das ja häufiger vorzukommen. Vielleicht wäre es da ja sinnvoller, weniger Rep-Termine anzubieten, die dafür dann auch sicher stattfinden?

Tickets zum Normalpreis können bis einen Tag vor dem ersten Gültigkeitstag kostenlos und dann gegen eine Stornogebühr storniert werden. Bei Sparpreistickets fällt immer eine Stornierungsgebühr an und ab dem ersten Gültigkeitstag verfallen sie komplett.

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Der Tutor, der die Klausur erstellt, hat sich bei mir gemeldet.

Er meinte, dass sein Rep bis auf ein einziges Mal immer ausgefallen ist. Da muss ich mich doch echt wundern. Ich würde es dann auch vorziehen, entweder kein Rep dafür anzubieten, oder wirklich nur ein paar, die dann auch wirklich stattfinden.

Als "Tipps" für die Klausur habe ich erfahren, dass es 6 Aufgaben mit mehreren Unterpunkten sind. Das wars....
 

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Kein Rep anbieten ist auch keine Lösung. Und bei "nur ein paar" hieße es wieder "zu wenig Klausurtermine - wie sollen arbeitende Studenten so jemals fertig werden".   Das ist halt leider die Gefahr bei Reps - nicht genug Teilnehmer.

Da mein Studiengang ja relativ neu ist, hätte das bei uns auch gut passieren können. Wir haben uns dann einfach abgesprochen und die Klausurplanungen so gemacht, dass wir immer genug für ein Rep waren. Damit haben zwar einige ihre Klausuren quer durch alle Semester geschoben, aber eben mit Rep. Hat wunderbar geklappt.

Vielleicht findest du ja auch 3-4 Leute mit denen du dich abstimmen kannst?

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Markus Jung

Geschrieben

Wie viele Teilnehmer müssten es denn sein, damit das Rep. statt findet? Reichen vier schon aus?

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MichiBER

Geschrieben (bearbeitet)

Der genaue Wortlaut ist: Die WBH hält sich bei einer Teilnehmerzahl von weniger als 10 Personen abzusagen. 

@Esme
Das ist eines der Probleme, die ich habe... ich kenne niemanden, der meinen Studiengang mit meiner Vertiefungsrichtung (Telekommunikation) hat. Und wenn doch, dann sind sie noch mindestens 3 Semester davon entfernt. :(

 

bearbeitet von MichiBER
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Markus Jung

Geschrieben

Danke für die Info. Also müsste man im Zweifel bis zu acht Personen selbst zusammen suchen, um die Sicherheit zu haben, dass das Rep. auch durchgeführt wird. Das ist recht viel. 

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Also bei uns gab es die Reps ab 3 Personen. 10 Leute habe ich noch nie in einem Rep gesehen ...

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Markus Jung

Geschrieben

Also im Zweifel bei der WBH nachfragen, wie viele man zusammentrommeln muss, damit das Rep angeboten wird?

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Ja, würde ich so machen. Und dann in der WBH FB Gruppe und in den WBH Foren (Studiengang, jeweiliges Modul, schwarzes Brett) mal nachfragen. Schwierig ist es uU dann mit den Leuten in Kontakt zu bleiben. Da muss man einfach Energie reinstecken. Aber wenn dafür dann Reps zustande kommen - mir wäre es das wert!

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Da kommt dann leider das Phänomen des scheinbaren Desinteresses der Kommilitonen zu Tage. 

Viele Aufrufe dieser Art sind auf dem "schwarzen Brett" vorhanden und leider unbeantwortet geblieben. 

 

Nun ist es halt so, dass ich schaue, wie ich mir die nächsten 22 Tage nicht zu sehr den Stress ran lasse (*grins*, der war gut).

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link