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Die Zeit läuft gegen mich

obreien

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Hallo zusammen,

 

die Zeit läuft gegen mich in Hinblick auf die BWL Klausur. Bis auf das Heft zu den Grundlagen des Rechnungswesens, habe ich alle Hefte einmal durch gelesen und begonen den Stoff zu vertiefen. Bis zum 28.11. ist es nicht mehr lange und der Stoff ist doch ne ziemliche Masse. Ich denke mal es wird ähnlich laufen wie beim Modul Personalführung und Arbeitsrecht, dass es auf irgendwie bestehen hinauslaufen wird...

 

Irgendwie find ich es schade, aber andererseits läuft die Zeit im Studium. Dies ist auch eine schöne Überleitung zu meinem zweiten Teil dieses Eintrags, welchen ich ja auch schon im letzten Blogpost angekündigt habe.

 

In einem früheren Eintrag hatte ich es wohl auch schon einmal kund getan, dass ich es schade finde, dass das Studium fast nur auf Punkt lernen und bearbeiten liegt. Vielleicht liegt es auch speziell an unserer Situation, dass wir das Studium nur von zuhause aus bestreiten und es ja auch um einiges an Geld geht.

Ich habe mir dies früher immer entspannter vorgestellt, auch die Studenten (Diplom) an einer Präsenzuni waren entspannter und haben gefühlt mehr gelebt und aus meiner Sicht das Studentenleben erlebt (rechts und links vom Tellerrand schauen). Die Bachelorstudenten sind aus meiner Sicht auch nur noch am hetzen.

 

Hierzu habe ich in der letzten Woche einen Intressanten Film gesehen. Der Film heißt "Wir sind die Neuen". Es geht um zwei Generationen von Studenten die aufeinander treffen. Die neuen Studenten waren total am Ende, die Alten kannten das zu Ihrer damaligen Zeit nicht. Dies hat auch meine derzeitige Ansicht bestätigt.

 

Weiterhin bin ich optimistisch Stück für Stück auch das Studentenerlebnis zu erfahren und in den folgenden Modulen jeweils immer ein Stück weiter über den Tellerrand schauen zu können. Bis Ende des Jahres läufts jetzt so weiter, Ende / Anfrag nächsten Jahres wird dann mal ein Rahmenplan aufgestellt.

 

Wie seht ihr den gewollten / gezwungenen Zeitdurck im Studium (Bachelor u/o Master)?


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Hm. Also, ich kann das so nicht unterschreiben, dass ich früher - während meines Präsenzstudiums - nicht auch mal am Ende war. Klar, es war nicht jedes Semester so. Aber nach dem ersten Semester war es eigentlich vorbei mit langen Semesterferien. Denn es mussten Pflichtpraktika absolviert werden. Dann wollte ich noch hier reinschnuppern. Und da auch noch. Kurzum: Kaum hatte ich ein stressiges Semester mit fünf oder sechs Prüfungen hinter mich gebracht, war ich auch schon mitten im Praktikum. Und gearbeitet habe ich nebenher auch immer, denn ich musste für vieles selber aufkommen. Meine Eltern konnten mir manches nicht bezahlen. Ich für meinen Teil hatte Stress. Und nicht zu knapp.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich lese in der Tat sehr häufig, dass Studierende mit dem Ziel an das Studium heran gehen, möglichst viel für sich zu lernen, über den Tellerrand zu schauen etc. und dann merken, dass sie schon voll damit ausgelastet sind, den für die Klausuren notwendigen Stoff auswendig zu lernen. Meiner Meinung nach kostet das viel zu viele Ressourcen und es wäre viel besser, wenn es andere Arten von Wissensüberprüfungen (Hausarbeiten, Diskussionen etc.) geben würde, wie es einige (vor allem im Ausland) schon machen. Druck sich auf das konkrete Thema der Hochschule zu konzentrieren gibt es dann immer noch, allerdings wird dem eigenen Denken und über den Tellerrand schauen, schon im Diskurs mit den anderen, mehr Raum gegeben.

 

@TomSon: Ich denke schon, dass es früher auch bei vielen Stress gab, allerdings auch mehr Möglichkeiten noch hier und da rein zu schnuppern und Nebenjobs wahrzunehmen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass das heute zumindest (noch) schwieriger geworden ist.

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klausu

Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe zu Diplom Zeiten an einer FH Studiert. Dort gab es auch ordentlich Druck. Man musste diverse Labore während des Semesters absolvieren und war schon gut damit beschäftigt die entsprechenden Berichte vor- und nachzubereiten. In einem Bachelor Studium ist es natürlich noch stärker durchgetaktet.

 

Die Industrie hat gefordert das Studium zu Verkürzen und nun sind alle am jammern. Ich finde es auch nicht gut aber es ist nun mal so......

Bearbeitet von klausu

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Ich habe beides schon gehört - die einen, die an der Präsenzuni studieren und meinten, man hätte eh immer wieder dieselben Klausurfragen gestellt bekommen (konnte man die, war es genug), aber auch jene, die etwa ein praktisches Studium an einer FH machen und kaum noch wissen, wo sie Zeit hernehmen sollen zum Lernen (da neben dem Unterricht auch ständig praktische Arbeit verlangt wird usw.). Also mit Pauschalaussagen wird man sich da schwer tun. Machen wir uns nichts vor, den Bachelor schaffen viele nicht in der vorgegebenen Zeit, aber ich finde das auch nicht weiter tragisch. Wer fragt später mal, ob du nun ein Semester mehr oder weniger studiert hast? Gerade in Zeiten, in denen viel von einem gefordert wird, muss man auch mal auf sich schauen und wenn das dann heißt, dass man ein bisschen länger braucht, ist das doch auch okay (natürlich solange man die finanziellen Mittel dazu hat - oft gibt es da ja Probleme)

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Hi,

 

ich will auch nicht gesagt haben, dass die früheren Studiengänge nicht auch Sress im Studium hatten. Nur finde ich das mit den Bachelor Studiengängen halt extrem und finde, dass auch meine Vorstellung zum Studieren, wie ich es mir früher halt vorgestellt habe derzeit ziemlich abweicht. Ich hoffe, dass Ihr mich nicht komplett falsch verstanden habt ;)

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Als ich 1988 mein Präsenzstudium begann, baute sich hinter mir, in den folgenden Semestern, eine wahre Tsunamiwelle an Erstsemestern auf. Der Druck war wirklich enorm, die Prüfungen alle im ersten Anlauf zu bestehen. Danach brachen die Studentenzahlen ein (Pillenknick) und nun sind sie wieder auf einem hohen Stand, u.a. auch durch Doppeljahrgänge im Abitur (G8) und den Bachelor/Master (10 Semester statt 8 für das Diplom) . Die Belastungen im Studium variieren also im Laufe der Jahre erheblich.

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