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Klausuranmeldungen und Modulplanung

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Lernfrosch

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Die Zeit rennt. Gefühlt gerade eben erst habe ich doch die beiden Psychologieklausuren geschrieben. Und jetzt ist es schon wieder soweit sich für die nächsten Prüfungen im März anzumelden.

 

Ich habe mich entschieden, mich auf jeden Fall wieder zu zwei Klausuren anzumelden:

- M3, Allgemeine Psychologie/ Biologische Grundlagen

- M5, Entwicklungspsychologie

Momentan steht noch in der Überlegung, ob ich M6a (Testkonstruktion) hinzunehme. Die Klausur dazu dauert nicht wie die beiden anderen je vier Stunden, sondern nur zwei und würde auch nur 5 statt 15 Punkte wie die anderen Module bringen.

Ich hoffe, diesmal funktioniert die Klausuranmeldung und -zulassung reibungsloser als letztes Mal...

 

M3 ist einmal vollständig gelesen, M5 zur Hälfte und M6a bislang nur einmal durchgeblättert, jedoch nicht gelesen.

Ich habe den Eindruck, dass es voran geht.

 

 

Im Medizinstudium geht es auch voran:

Im Dezember vor den Weihnachtsferien findet ein zweichwöchiger sogenannter Second Track statt. Dahinter verbirgt sich ein Wahlpflichtkurs, der in der Mitte eines jeden Semesters stattfindet. Der erste Kurs ist eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten; wahrscheinlich so ähnlich wie der Kurs an der FernUni in M1. Später entscheidet man sich dann nach einer dreisemestrigen Kennenlernphase für ein Thema, sprich eine medizinische Fachrichtung/ Forschungsrichtung o.ä., das man dann bis zum Studienende im Rahmen des Second Track verfolgt. Einerseits wird damit das Ziel verfolgt, sich auf die Studien- und Doktorarbeit vorzubereiten, andererseits sich inhaltlich schon im Studium auf den Bereich zu konzentrieren, für den man sich besonders interessiert und sich nach dem Studium evtl. entscheiden möchte.

Im Januar geht es dann weiter mit dem zweiten Modul "Notfälle: Herz, Kreislauf, Lunge". Die Beschreibung des Moduls klingt sehr spannend und ich freue mich schon darauf. Es wird u.a. um das Krankheitsbild des Herzinfarktes gehen. Die klinischen Anteile werden in diesem Modul ebenfalls zunehmen; es wird dann auch erstmalig eine Prüfung zur Demonstration klinisch praktischer Fertigkeiten geben. Beteiligte Fächer an dem Modul sind Anatomie, (Bio-) Chemie, med. Soziologie und Psychologie, Physiologie, Anästhesiologie/ Intensivmedizin, Pathologie, Radiologie, Rechtsmedizin.

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5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Wow das ist wirklich eine Menge Psychologie neben dem Medizinstudium. Aber sicherlich kommt Dir Dein Studium im M3 Bioteil zu gute ;)

Halte uns doch bitte auf dem Laufenden, ob Du M6a auch noch machst. Ich überlege ja derzeit auch noch, ob ich dies tue. Aber M7 hält mich schon sehr auf Trab. Mal schauen.

 

Wünsche Dir viel Erfolg!

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Ich werde berichten, ob ich M6a noch dazunehme. In den nächsten Tagen will ich mal etwas genauer in das Heft reinschauen und querlesen. Entscheiden werde ich mich wahrscheinlich erst kurz vor Anmeldeschluss.

 

Sehr viele Überschneidungen zwischen Psychologie/ Bio und Medizin habe ich noch nicht entdeckt; ich stehe in Medizin ja auch noch ganz am Anfang. Aber bei den Grundlagen ist es nützlich, da kommt mir vieles bekannt vor (z.B. Informationsübermittlung im Körper, Aktionspotenziale, Aufbau und Funktion von Muskeln). Kopf/ Gehirn etc. kommen erst später in Medizin dran.

 

Interessant finde ich vor allem, wie das Wissen in Psychologie und Medizin vermittelt wird. Psy. ist an der FernUni in dieser Hinsicht rein theoretisch angelegt und Medizin eine Abfolge von Theorie - Praxis - Theorie usw.

Z. B. zu Röntgenbildern findet sich in Psy. ein kurzer Abschnitt über Nutzen/ Funktion. In Medizin habe ich zuerst gelernt wie Röntgenbilder entstehen. Dann hatte ich echte Röntgenbilder vor mir liegen und konnte die Strukturen identifizieren, die ich zuvor in Anatomie gelernt hatte, ebenso konnte ich die Abweichungen vom Normalzustand benennen, wie ich es aus der Unfallchirurgie kennengelernt habe.

Oder zum EMG lernt man den genauen Aufbau und Funktionsweise theoretisch und im Versuch, exemplarisch dazu Krankheitsbilder, sodass man weiß, wofür man die Theorie gebrauchen kann...

Oder solche Dinge wie EKG und Blutdruckmessung lernt man in Psy. in der Theorie und in Medizin werde ich es im kommenden Modul zusätzlich auch praktisch machen dürfen.

Ein weiterer großer Unterschied ist, dass man in Psy. sehr viel über Nerven liest. In Medizin tut man das auch und man lernt diese auch auswendig. Aber in Medizin lernt man in Anatomie nicht nur aus Texten bzw. von Bildern, sondern ebenso am (toten) Menschen; da sieht (und tastet) man die Nerven in echt und kann ihren Verlauf/ Aufbau usw. direkt im Körper verfolgen. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber super spannend und vom Eindruck her jedem Lehrbuch überlegen.

 

Ich werde versuchen, ob ich mir für das Wahlpflichtmodul den FernUni-Kurs aus M1 anrechnen lassen kann. Wegen der fachlichen Nähe scheint mir das auch inhaltlich ziemlich gleich zu sein. Mal sehen, ob das machbar ist.

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Was du bisher von deinem Medizinstudium berichtest, gerade diese Verknüpfung von Theorie und Praxis, klingt für mich sehr vorbildlich. Ich hatte mir das, gerade zu Beginn, viel theoretischer und langweiliger vorgestellt. Aber wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist das bei dir an der Uni ja auch ein besonderes Konzept, weswegen du dich auch gerade für diese entschieden hattest.

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Ja, genau. Das ist der Modellstudiengang, bei dem es die Aufteilung in vorklinischen und klinischen Studienabschnitt nicht mehr gibt und von Anfang an auch schon ein paar klinische Inhalte vorkommen.

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