Biwi an der FernUni Hagen

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Zwischenfazit...Rückblick und neue Ziele für Dezember

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Biwi Julchen

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Morgen ist der erste Dezember und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich habe mir dieses Semester zum ersten Mal eine Art Zeitplan erstellt bis wann ich was geschafft haben wollte....und leider hat es (wie vorher schon erwartet und deshalb absichtlich Puffer eingebaut) nicht ganz funktioniert...ganz konkret liege ich ca. 3 Wochen zurück...geschuldet durch Krankheiten (erst ich und dann nacheinander beide Kinder). Allerdings habe ich den großen Vorteil, dass ich relativ viel Freiraum für mein Studium habe und wenn ich konsequent arbeite, diese drei Wochen bis Jahresende wieder aufzuholen sind.

Im März steht meine Klausur in Modul 1 D (emp. Sozialforschung an) und im Februar muss ich eine Hausarbeit abgeben (meine erste HA überhaupt). Das Thema für diese HA erfahre ich am 04.01. Insofern möchte ich im Dezember noch das Statistikskript (knapp 500 Seiten) durcharbeiten. Hätte der Dezember 4 "ganz normale" Wochen, ein realistisches - wenn auch anstrengendes - Ziel...Leider sind aber durch die Weihnachtstage und damit verbundenen Vorbereitungen die Wochen "kürzer" und ich muss sehen, wie weit ich komme. Liegt natürlich auch daran, wie ich mit dem Stoff zurecht komme. 

 

Ich wünsche euch allen einen gelungenen Start in den Dezember


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4 Kommentare


Puh, 3 Wochen mit zwei Kids sind aber ein Wort. Ok, dich schätze ich so ein als ob du das wirklich schaffen kannst, aber da gehört schon viel Motivation dazu.

Bringt dir das Vorbereiten auf deine Vlogs in denen du ja (sehr sehenswert, da interessant) gebündelt auf den Lernstoff eingehst eigentlich sehr viel für den Lernerfolg? Ich stelle mir das vor wie beim Spickzettel schreiben.Man kompromiert eine größere Menge Stoff sehr zusammen um danach beim Lesen zu wissen was insgesamt zum Thema gehört. Da kann ich mir schon vorstellen dass diese Arbeit "Video drehen" sich auch direkt als Lernstrategie auszahlt.

 

Mach bitte weiter damit. Ich muss gestehen, dass ich mir die YouTube-Videos inzwischen anhöre während ich mit der Hündin laufen bin. Man lernt auf angenehme Art und Weise noch was dazu und teilweise kommen sogar Themen aus einem anderen Blickwinkel dran die auch wir behandelt haben (z.B. Theorien von Kaplan).

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Ja, mir bringt die Vorbereitung sehr viel. Klar, es ist in gewisser Weise ein Mehraufwand, da pdfs und Mindmaps geschrieben werden aber ich selber merke meistens erst beim Drehen ob ich den Stoff verstanden habe oder nicht. Indem ich versuche, alles mit eigenen Worten wiederzugeben und möglichst frei zu sprechen, bin ich gezwungen, mich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und notfalls auf Sekundärliteratur zurückzugreifen. Früher habe ich Themen, bei denen ich unsicher war nur Schmalspur gelernt und darauf vertraut, was ich konnte. Jetzt versuche ich, nichts auszulassen. Es macht mir aber sehr großen Spaß und gleichzeitig treibt es mich an, keine großen Lücken entstehen zu lassen.

Klar, die Qualität ist nicht von allzu hohem Wert da ich zum einen nicht die technische Ausstattung habe und zum anderen weder (unnötig) viel Geld in Videobearbeitungsprogramme investieren möchte noch Zeit zum Schneiden und Bearbeiten aufbringen möchte. Mein Ziel ist es nicht, durch professionelle Videoqualität aufzufallen, sondern anderen Mitstudierenden oder Interessenten einen Einblick in die Stoffgebiete der Bildungswissenschaft zu geben. Zudem habe ich das Gefühl, dass der Studiengang noch relativ unbekannt ist und vielleicht erfährt der eine oder andere auf diesem Weg von der Möglichkeit des Studiums.

 

Es freut mich, dass ich sogar einen Beitrag zur gesundheitlichen Vorsorge leisten kann :-) 

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Mir gefallen auch deine Youtube Videos. Sie so sind verständlich dargebracht.

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vielen Dank :-) ...im Laufe der Woche kommt ein Video zu Kant und evt noch mal ein zusammenfassendes Video zu Rousseau

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      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!